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After Effects CC Grundkurs

Wasser ohne Plug-ins

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Wie man Wasser ganz ohne externe Plug-ins kreiert, erfahren Sie hier. Zusätzlich wird noch Text im Pool versenkt, der auch ganz sanft im Spiel der Wellen mitschwingt.

Transkript

Ich möchte Ihnen einmal zeigen, wie man ohne teure Plugins Wasser in After Effects generieren kann. Natürlich gibt es, zum Beispiel, von Shade Code Plugins, womit man richtig realistisches Wasser fabrizieren kann. Aber nicht jeder hat das Geld sich solche zu kaufen, und deswegen schauen wir uns jetzt mal an, wie man Wasser einfach aus Farbflächen erstellen kann. Beginnen wir vom Anfang! Ich erstelle mal eine neue Komposition. Als allererstes benötigen wir eine Farbfläche. Also, drücke ich Steuerung + Y (oder Command + Y) und kreiere eine neue Farbfläche. Die nenne ich mal "Wasser_" Nun belege ich die Ebene mit einem Effekt, und zwar: "Rauschen und Korn" - "Fraktales Rauschen". Als erstes stell ich den "Fraktaltyp" von "Einfach" auf "Dynamisch", und den "Störungstyp" auf "Linear". Nun hebe ich den Kontrast noch ein bisschen an, und die Helligkeit regle ich mal runter auf -7. Die "Komplexität" - die drehe ich mal runter auf 4. Und über "Transformieren" skaliere ich das Ganz mal auf 150. Jetzt möchte ich die Turbulenz ein wenig animieren, hier über "Turbulenz verschieben". Dazu gehe ich an den Anfang meiner Timeline, setze einen Keyframe, gehe hier ans Ende, und verschiebe das Ganze so ein bisschen. Nur einen Tick. Jetzt lass ich mir den Keyframe einmal anzeigen, und nehme den hinteren Keyframe und schiebe den raus aus meinem Bereich hier, damit das am Ende nicht zum Stehen kommt. Okay. Jetzt schau ich hier nochmal weiter. Und über "Evolution" möchte ich das Ganze jetzt auch noch animieren. Aber das mach ich mit einer Expression. Wenn ich "Alt" gedrückt halte und hier auf die kleine Stoppuhr bei "Evolution" drücke, dann bekomme ich hier das Fensterchen für die "Expression". Und ich gebe hier ein "time*150" und bestätige das mit "Enter". Was ist jetzt passiert? Sie sehen, wie sich das Ganze jetzt hier so bewegt. Jetzt haben wir das Ganze also über den Offset nach rechts und über "Evolution" in sich animiert. Jetzt möchte ich eine Farbe hinzufügen, bzw. die Farbfläche einfärben über "Effekte" - "Farbkorrektur" - "Tritonus". Dann hier habe ich die Möglichkeit für die Lichter, die Mitten und die Tiefen einzelne Farben anzugeben. Ich wähl hier mal so ein ganz helles Blau aus, hier so was mittleres, und hier ein dunkles Blau. Die Mitteltöne sind dann vielleicht ein bisschen so heller, so vielleicht. Okay. Nun erstelle ich eine Unterkomposition, indem ich Steuerung + Shift + C drücke. Und ich möchte alle Attribute in die neue Komposition verschieben. Nenne das "Wasser_komp", eigentlich gar nicht schlecht. Und nun möchte ich auf diese Unterkomposition einen neuen Effekt legen. Und zwar, suche ich hier über "Stilisieren" den "CC Glass"-Effekt. Den Effekt stellen wir jetzt hier ein bisschen ein: Die "Softness", die stell ich mal ein bisschen hoch. Die "Höhe" stelle ich mal auf 75. Und das "Displacement" auf -100. Sieht schon besser aus. Ich mache mal eine Vorschau. Das sieht schon ein bisschen nach Wasser aus. Jetzt wollen wir noch Text hinzufügen. Ich wähle also einfach mein Text-Werkzeug an, klicke hier rein und schreibe mal "Pool", bestätige und schieb das hier so in die Mitte. Die Farbe ist gar nicht verkehrt. Und hier den Modus, den schalt ich mal auf "Addieren". Und die Deckkraft vielleicht auf 60. Außerdem möchte ich hier noch einen Weichzeichner drauflegen. Ich gehe mal auf "Effekte" und wähle den "CC Vektor Blur" aus. Die Stärke stell ich mal auf 10. Nun möchte ich für meine Schrift noch so einen Displacement generieren. Ich benötige dazu auch wieder eine Farbebene mit fraktalem Rauschen oder fraktaler Störung. Und ich nehme einfach mal diese Farbfläche hier, kopiere sie mit Steuerung oder Command + C, und pack sie mir hier in diese Komposition rein. Allerdings können wir hier den "Tritonus" rausschmeißen. Das Ganze packe ich wieder in eine Unterkomposition, und nenne das mal "versatz". Was ich damit vorhabe, das sehen Sie gleich. Ich benutze das als Referenz. Ich wähle jetzt nochmal wieder meine Textebene an, gehe auf "Effekte" - "Verzerren", und wähle den Effekt "Versetzen". Das wäre auf Englisch ein Displacement, oder Displacement Map. Und hier wähle ich als Verschiebungsebene die Ebene "versatz" bzw. die Unterkomposition "versatz" aus. Und da, dass sie nur eine Referenz ist, kann ich das jetzt auch wieder ausschalten. Sehen Sie, dass das Ganze auf meine Schrift angewandt worden ist. Die "Horizontale Verschiebung" stelle ich hier nochmal auf "Luminanz", und die "Maximale horizontale Verschiebung auf 15, und die "Vertikale" ebenfalls. Zuletzt packe ich noch einen "Blur" auf meinen Text. Ich nehm mal den "Schnellen Weichzeichner". Und blure das Ganze mit 100, und mache einen Keyframe. Und sagen wir mal, hier bei 3 Sekunden packe ich das auf 0. So blure das hier in mein Wasser rein. Jetzt drücke ich noch einmal D (für Deckkraft) und setze hier hinten einen Keyframe bei 60%. Und hier am Anfang mach ich einen für 0. Wenn ich jetzt beide Keyframes mir einmal anzeigen lassen, indem ich U drücke (den verschiebe ich nochmal ein bisschen), dann mache ich hier nochmal ein "Easy Ease" mit dem Keyframe-Assistenten. Und wenn ich jetzt mal eine Vorschau für Sie rendere, dann sehen Sie, wie das hier ganz schön ins Bild kommt. Ich hoffe, Sie konnten sehen, dass man aus einer einfachen Farbebene auch schönes Wasser kreieren kann, auch ganz ohne externe Plugins.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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