Maya Grundkurs

Was sind UVs und wozu werden sie benötigt?

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Hier erhalten Sie Antwort auf die Frage, wozu und wann UV-Koordinaten überhaupt benötigt werden.
06:17

Transkript

In diesem Video erhalten Sie eine Antwort auf die Frage, was denn eigentlich UV-Koordinaten sind. UV-Koordinaten nie gehört oder auch UVW-Koordinaten. Okay, stellen wir uns folgende Situation vor: wir wollen natürlich auch irgendwann mal eine Textur auf unsere Objekte drauf malen. Malen klingt jetzt so ein bisschen nach Photoshop. Richtig, damit kann man eben auch hergehen und seine Objekte bemalen, so dass Problem ist jetzt allerdings, Maya hier arbeitet natürlich im 3D-Raum, wohingegen Photoshop ein 2D-Programm ist und natürlich nicht wirklich viel mit 3D-Objekten anfangen kann, das heißt, wir müssen also einen Weg finden, wobei das bei Photoshop nicht mehr gänzlich stimmt, aber wir müssen trotz alledem einen Weg finden, via diesen Kasten, den wir hier vorne sehen, in eine zweidimensional bemalbare Form kriegen. Also, raus aus dem 3D-Raum und rein in den 2D-Raum. Und das ist im Prinzip ganz einfach und ganz simple in der Theorie. Was wir machen müssen, ist, wir müssen uns vorstellen, wo gehen wir her und wo zerschneiden wir diesen Würfel am besten, dass wir ihn auseinander klappen, auseinander falten können. Ich gehe einfach mal her, und gehe hier mal 10 Bilder auf der Timeline weiter. Und mein erster Schnitt, den ich machen würde, würde hier mir diese Wand aus dem Würfel rausnehmen, das heißt, das hier klappe ich einfach nach unten, und dann liegt es platt auf einer Fläche, auf einer Ebene drauf. Das werde erster Schritt. Jetzt habe ich immer noch eins, zwo, drei, vier Wände hier, die immer noch dreidimensional am Start sind. Ich meine, wir sind alle clever, und wir wissen, denke ich, schon jetzt, wohin die Reise letztendlich geht. Ich gehe wieder 10 Bilder weiter zu Bild 20. Genau. Da bin ich also hergegangen und habe hier oben nochmal neu geschnitten, habe auch hier nochmal geschnitten, genauso wie auf der anderen Seite. Und dann kann ich eben auch diese beiden Wände letztendlich wegklappen. Und jetzt ist schon mehr als deutlich, was als Nächstes passiert. Von Bild 20 bis 30 passiert folgendes: Ich klappe die vorletzte Wand um. Auf die allerletzte kann ich im Prinzip verzichten, weil die dadurch, dass die unten lag, schon sich auf dieser einen Ebene befindet. Und jetzt kommt die letzte Fläche, die umgeklappt wird. Und jetzt habe ich es quasi geschafft, dass diese Form, ich habe hier einfach nur nochmal eine Kopie, dass diese Form, dieser Würfel also wirklich hier als zweidimensionale Form in einer zweidimensionalen Ebene zum Liegen gekommen ist. Und das haben wir einfach dadurch geschafft, dass hier wirklich hergegangen wurde, bestimmte Kanten aufgeschnitten, und dann wird halt hier einfach das Ganze geklappt. Und so erhalten wir eine Abwicklung des 3D-Objekts im zweidimensionalen Raum. Und ich kann genau zuordnen: diese Fläche entspricht eben dieser Fläche. Das hier oben ist eben diese Fläche und so weiter und so fort. So, und dann kann ich eben hergehen und in Photoshop mir dieses Bild nehmen, dieses Kreuzt und quasi da die Informationen in eine Textur reinpinseln, die eben auch hier dann zum Tragen kommen soll. Jetzt ist es natürlich so, dass diese UV-Koordinaten, das wäre ja schlimm, wenn wir immer unser Objekt wirklich aufschneiden müssten, abwickeln und so weiter und so fort. Dann hätten wir ja bei Bild 40 unser Objekt quasi kaputt gemacht und könnten damit im Prinzip nicht mehr arbeiten. Das wollen wir natürlich auch nicht. Deswegen ist es so, dass es hier eine zusätzliche Informationsebene gibt, auf der diese zweidimensionale Information innerhalb des 3D-Objektes mitabgespeichert ist. Und wie das Ganze aussieht, das können wir uns angucken, wenn wir hier in UVs gehen und einmal den UV Editor aufrufen. Ich mache den einmal auf Vollbild, zoome hier ein bisschen raus. Das sieht jetzt ein bisschen anders aus, weil die anders geschnitten wurde, aber das ficht uns ja nicht an. Das Ganze hier mal ganz kurz ein bisschen kleiner machen. UV Editor. Sehr schön. Das heißt, diese Form hat diese Information hier auch noch gespeichert, das heißt, diese Fläche ist eben jetzt irgendwo hier zu finden, die Fläche wird sehr wahrscheinlich diese Fläche sein und so weiter und so fort. Das heißt, diese Informationen sind schon da und zusammen mit dem 3D-Objekt abgespeichert. Und diese Informationen kann ich dann eben nutzen, um sie nach Photoshop zu exportieren, um dann hier was, was ich Kisten, Bretter, Latten oder so was drauf zu malen, damit ich dieser Box die Illusion einer Holzkiste oder so was am Ende geben kann, das heißt, dafür, dafür sind UV-Koordinaten, UVW-Koordinaten der Vollständigkeit halber in ganzer Länge vorhanden, um meine 3D-Daten, um meine 3D-Geometrie wirklich in eine von 2D Programmen lesbare Form zu bekommen, dass ich die eben dort weiter verarbeiten kann beziehungsweise Dinge erstellen kann und auch direkt zuordnen kann, welche Fläche wo auf das 3D-Objekt gehört.

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11 Std. 13 min (75 Videos)
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