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Content Management Systeme Grundkurs

Was sind Metadaten?

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Metadaten dienen in einem Content-Management-System der Strukturierung von Seiteninhalten. Dabei erstellt das System zahlreiche Metadaten automatisch.

Transkript

Was sind Metadaten? Um Ihnen das doch recht theoretische Konzept von Metadaten näher zu bringen, eignet sich dass wunderbar das klassische Nadel im Heuhaufen Problem. Bei der Nadel im Heuhaufen, das ist Ihnen völlig klar, brauchen Sie wahrscheinlich den ganzen Tag, um die Nadel im Heuhaufen wieder zu finden. Dann haben Sie am Ende des Tages die Nadel, sind aber völlig erschöpft. Und der Heuhaufen ist auch nicht mehr der Hübscheste. Sie können eine ganz einfache Lösung an dieses Problem heran föhnen, im dem Sie einen Magneten verwenden. Dank des Magneten werden Sie ganz schnell wieder im Besitzt Ihrer Nadel sein, der Heuhaufen ist noch so schön, wie vorher, und das Problem ist gelöst. Ähnlich verhält es sich mit Metadaten. Metadaten sind wie dieser Magnet, wenn es um die Daten innerhalb Ihres Content-Management-System geht. Metadaten sorgen dafür, dass Begrifflichkeiten wieder erkennbar und wieder find bar sind. Und falls Sie eine Definition haben wollen, auch die kann ich Ihnen liefern. Metadaten sind Daten, die Ihnen helfen, andere Daten zu definieren und zu beschreiben. Im Eigentlichen sind sie also Metadaten - Daten über Daten. Sehen wir uns das Ganze an, Metadaten sind nicht einmal so jung, das heißt sie sind älter als das Internet Der Begriff tauchte zuerst 1968 auf und wurde dazu verwendet, um eben unterschiedliche Bedeutungen des Beschreibens und Kategorisierens von Daten zu beschreiben. Und eine typische Struktur von so einer Metadatei beinhaltet einerseits das Objekt, das beschrieben werden soll, so wie dessen Attribut und die Werte dieser Attribute. Wenn Ihnen das jetzt ein Bisschen zu theoretisch war, kann ich Ihnen ein praktisches Beispiel liefern. Hier haben Sie so einen klassischen Metadaten Eintrag. Er besteht aus einem sich öffnenden Tag, einem etwas scryptisch wirkenden Eintrag und einem schließenden Tag. Wenn Sie aber sehen, welche Daten das Ganze beschreibt wird für Sie, dass was dort passiert etwas offensichtlicher. Das Objekt ist die Titelangabe bzw. die Autorenschaft zu einem bestimmten Artikel. Das Attribut, von dem zuerst die Rede war, ist hier der Name, und der Name ist belegt mit der Funktion dessen, der den Artikel geschrieben hat. Und der Wert des Attributs, also der Name der Person ist dann ebenfalls angegeben. Auf diese Art und Weise können Sie Inhalte sehr gut zusätzlich strukturieren, und das Gute daran ist, dass in einem Content-Management-System Metadaten zum großen Teil vom System selbst erzeugt werden. Und diese Möglichkeit ist Teil von jedem Content-Management-System. Und das ist für jedes Content-Management-System wichtig, weil das dafür sorgt, das Strukturierungen überhaupt erfolgen können. Metadaten hinzuzufügen wird oft als Tagging bezeichnet. Und das gute ist, das einige Metadaten vom System automatisch erzeugt werden, in dem Augenblick, wo Sie Inhalt erzeugen. Diese Metadaten sind normalerweise eben Daten, die für die Kernfunktion Ihres Content-Management-System von Bedeutung sind. Es kann aber auch sein, dass Sie Metadaten per Hand hinzufügen sollten. Und zwar dann, wenn Sie als Autor Metadaten zusätzlich dazu verwenden wollen, um Inhalte zu kategorisieren. Diese Aufgabe fällt normalerweise dem Autor zu, kann aber genauso von Editoren oder von Bibliothekaren verwendet werden. Normalerweise sind das einfache Tagging Optionen und bestehen also Checkboxen, wo Sie dann einfach Häkchen setzen bei den Begriffen, mit denen Sie Ihren Inhalt zusätzlich taggen wollen. Es gibt aber auch Fälle, wo dafür eigene Textfelder zur Verfügung stehen, so dass Sie noch zusätzlich selbst Begrifflichkeiten hinzufügen können. In manchen Zusammenhängen ist es aber auch wichtig, dass es für Content-Management-System zusätzliche Plug-Ins für Metadaten gibt. Das ist ganz besonders dann spannend, wenn Sie es mit zusätzlichen Medien zu tun haben, wie zum Beispiel Bilder oder Filmen, denn oft ist es so, dass das Taggen von diesen Inhalten nicht unbedingt zu den Kernfunktionen eines Content-Management-System gehört. Aber dafür gibt es dankenswerter Weise entsprechende Plugins, die genau diese Zusatzinformationen auch für Ihre zusätzlichen Medien zur Verfügung stellen können. Schauen wir uns ein wenig den Einsatz von Metadaten an. Ganz klassisch ist es so, dass die Metadaten innerhalb Ihres Content-Management-System dafür sorgen, dass das Suchen, das Wiederfinden, das Darstellen und auch das Managen der Inhalte gut über die Bühne gehen kann. Und vor allem über die Bühne gehen kann. Es ist aber auch so, dass es andere Interessenten für Ihre Metadaten gibt - zum Beispiel Suchmaschinen. Suchmaschinen verwenden Metadaten als Unterstützung für die Reihung Ihres Eintrags. Und auch für die Wertung Ihres Eintrags. Und es gibt zusätzlich unterstützende Technologien, die ebenfalls Metadaten verwenden, um die Zugänglichkeit zu Ihren Inhalten zu verbessern. Wichtig dabei ist aber, dass Sie mit den Metadaten selbst vor allem mit denen, die Sie selbst erzeugen, sorgsam umgehen. Das heißt es ist gut, wenn Sie eine gewisse Vorüberlegung auch den Metadaten widmen. Ein einfaches Beispiel ist das Wort Auto oder Automobil. Wenn beides jetzt vorkommt, sollte es die Möglichkeit geben, dass nicht nur nach einem Auto gesucht wird, sondern einem der einen Car sucht, ebenfalls klar ist, das es sich um Automobil handelt. Und das die Daten in beiden Fällen gefunden werden Darin besteht die Kunst des richtigen Einsatzes von Metadaten. Und da ist es Gur, eine bestimmte Strategie zu verfolgen. Das heißt, das Ziel dieser Strategie ist, dass Sie schon im Vorfeld beschreiben, welcher Art die Inhalte Ihrer Seite sein werden, und Sie versuchen möglichst ein deutender Begriff zu finden, die dann die Inhalte beschreiben. So dass man an dem weiteren Verlauf nur noch eben besagte Häkchen setzen muss, um dann eine genauere Unterteilung zu treffen. Und greifen Sie auf Ihre Seiteninhalte durch aus mal aus der Sicht Ihrer Besucher zu, und versuchen Sie zu ergründen, wonach Besucher Ihrer Seite höchstwahrscheinlich suchen könnten. Auch das wäre eine Möglichkeit, um zu interessanten Metadaten zu kommen. Aber vermeiden Sie zu komplexe Metadatenstrukturen. Damit stellen Sie sich selbst in Weg und tun sich nichts Gutes. In dem Sie auf jeden Fall eine eigene Systematik der Metadaten Ihres Inhaltes entwickeln, schaffen Sie Richtwerte für alle anderen, die dann mit Ihrer Seite arbeiten und schaffen so auch eine Klarheit für den weiteren Umgang mit Ihrer Seite und für die Zugänglichkeit der Inhalte Ihrer Seite. Sie sehen - Metadaten und eine Strategie dafür sind sehr wichtig, weil sie eigentlich etwas mit der Zugänglichkeit zu Ihrer Seite und zu Ihren Inhalten zu tun haben und das sollte das Ziel Ihrer Seite sein, dass sie gut zugänglich ist.

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Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

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