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After Effects CC Grundkurs

Was sind Keyframes?

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Keine Animation ohne Keyframes! - Hier wird Ihnen genau erklärt, um was es sich dabei handelt, wie sie eingesetzt werden und natürlich, wie man sie bearbeitet.

Transkript

In After Effects braucht man für fast alle Animationen Keyframes. In diesem Film schauen wir uns diese einmal genau an. Ich hab' hier bereits eine Animation vorbereitet. Um jetzt genau zu sehen, was da eigentlich passiert ist, und die Keyframes sich darstellen zu lassen, klick' ich hier einmal auf diese Ebene und drücke "U", um mir die Keyframes alle anzeigen zu lassen. Mit der Taste "U" werden immer alle gesetzten Keyframes einer Ebene angezeigt. Aber was ist ein Keyframe? Ein Keyframe ist ein Wert oder ein Wertepaar zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das heißt, zum Zeitpunkt null hab' ich hier zum Beispiel eine Skalierung von "Normal groß". Zu dem Zeitpunkt eine Sekunde ist sie kleiner skaliert auf 37 Prozent. Mit den Tasten "J" und "K" kann ich zwischen den gesetzten Keyframes hin- und herspringen. Was ich also brauche für eine Animation, sind eigentlich nur zwei Keyframes mit zwei Werten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten, und After Effects rechnet mir die Zeit dazwischen aus. Aber jetzt wollen wir uns mal ansehen, wie man selber Keyframes setzt. Ich lösch' die hier mal...und wenn ich jetzt hier die Zeitmarke mal bewege, dann sehen Sie, dass die Animation weg ist. Um Keyframes zu setzen, sind diese kleinen Stoppuhren hier da, vor den Eigenschaften, oder später auch vor den Effekten. Wenn ich zum Beispiel zu einem Zeitpunkt, meinetwegen hier Zeitpunkt null, für den Wert Skalierung die Stoppuhr drücke, dann erscheint hier ein Keyframe. Wenn ich jetzt zu einem anderen Zeitpunkt gehe, zwei Sekunden zum Beispiel, und diesen Wert hier verändere, dann wird automatisch ein zweiter Keyframe gesetzt. Es lassen sich fast alle Werte und Effekte mit diesen Stoppuhren hier animieren. Aber seien Sie vorsichtig: Wenn Sie eine Animation erstellt haben und wieder die Stoppuhr drücken, dann ist sofort die gesamte Animation gelöscht. Ich vermute aber, dass die meisten von Ihnen mit Keyframes vertraut sind. Wie man ihre Animation nun aber noch optimieren kann, das zeige ich Ihnen mal an diesem Beispiel. Hier sind mehrere Farbflächen animiert. Ich wähle mal alle aus, mit STRG-A oder COMMAND-A, und drücke wieder "U", um mir die Keyframes anzeigen zu lassen. Wie Sie sehen, hab' ich alle Farbflächen über die Position animiert. Wenn ich hier die Zeitmarke ziehe, sehe ich das auch. Ich drücke mal die Taste "0" für eine RAM-Vorschau. Und Sie sehen hier diese flüssige Bewegung von links nach rechts. Nun möchte ich eine Animation einmal abbremsen. Dazu wähle ich mir mal die Ebene aus, die ich schon so benannt hab': "ease out", das ist hier der zweite Kasten, gehe auf den ersten Keyframe, mache einen Rechtsklick, wähle den Keyframeassistenten und hier "ease out". Der Keyframe hat sich jetzt so verändert. Damit Sie den Unterschied auch gleich sehen, mach' ich mal einen Rechtsklick auf den zweiten Keyframe der dritten Ebene, wieder Keyframeassistenten und sage hier: "ease in". Der Übersicht halber hab' ich die Ebenen auch schon so benannt. Jetzt mach' ich wieder eine RAM-Vorschau. Sie sehen, was passiert ist. Das "ease out" geht langsam in die Animation rein und steigert dann erst seine Geschwindigkeit. Das "ease in" steigert am Anfang seine Geschwindigkeit, wie man hier sieht, und bremst dann zum Ende hin ab. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Dazu geh' ich mal hier mit der Zeitmarke in die Mitte, und setze hier bei der Ebene "linear" an dieser Stelle einen Keyframe. Und zwar mit diesem Knopf hier. Mit einem Rechtsklick den Keyframeassistenten und "Easy Ease" auswählen, und man sieht schon an der Form dieses Keyframes, dass es eine Kombination aus "ease in" und "ease out" ist. Das schauen wir uns mal schnell an. Sie sehen, wie die Ebene abbremst. Sie können übrigens auch ein oder mehrere Keyframes entweder mit SHIFT oder mit so einem Lasso anwählen, mit STRG bzw. COMMAND-C kopieren und zu einem anderen Zeitpunkt mit STRG-V wieder einfügen. Der zweite Keyframe ist hier jetzt gar nicht mehr mit drauf. Hier haben wir ihn. Aber das nur am Rande. Schauen wir uns nochmal hier die Keyframe-Geschwindigkeit an. Ich wähle mal beide Keyframes aus, mache einen Rechtsklick auf "Keyframeassistent" und sage: "Easy Ease"; und nun wieder einen Rechtsklick und sage: "Keyframe-Geschwindigkeit". Hier hab' ich die Möglichkeit, die Geschwindigkeit pro Pixel und den Einfluss in Prozent einzustellen, und zwar jeweils für die eingehende und die ausgehende Geschwindigkeit. Ich dreh' hier einfach mal die Werte ein bisschen runter und schau mal, was das für eine Veränderung gebracht hat. Das war jetzt nicht so spektakulär, ich geh' nochmal auf die Geschwindigkeit und dreh' das mal alles ein bisschen hoch, damit wir mal ein bisschen was zu sehen bekommen hier, und mach' nochmal eine RAM-Vorschau. Schwupp...jetzt kann man was sehen. Als letztes schauen wir uns noch die Interpolationsunterdrückung der Keyframes an. Jetzt schauen wir auf die vorletzte Reihe. Ich setz' hier mal in der Mitte ein Keyframe, und mit einem Rechtsklick wähle ich die "Interpolationsunterdrückung ein aus" an. Es entsteht ein Keyframe, der auf einer Seite grade ist. Sie sehen schon hier an der Bewegungslinie, dass die Linie hier noch existent ist, und hier ganz ausgedünnt. Das heißt, ab hier, ab diesem Zeitpunkt, wird der Wert gehalten, die Berechnung wird ausgesetzt, und am Ende springt es dann aber zu dem vorher gesetzten Keyframe. Das heißt also, hier wird die Berechnung einfach ausgesetzt. Sie haben gesehen, wie einfach es ist, eine Animation zu erstellen, mit Keyframes setzen, und wie Sie diese verändern.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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