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Printproduktion verstehen

Was sind CMYK-Farben?

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Drucker arbeiten nicht mit den Farben Rot, Grün und Blau, sondern mit Cyan, Magenta und Gelb. Wieso müssen Drucker mit diesen Farben arbeiten?

Transkript

Im Druck kann man jedoch mit RGB erst einmal nicht so richtig viel anfangen. Ein Blatt Papier ist weiß. Wenn Licht auf dieses Papier auffällt, so werden nun alle spektralen Anteile des Lichts reflektiert. Möchte man nun die Farbe Rot sehen, muss die Farbe so gedruckt werden, dass Rot auf dem Blatt Papier erscheint. Wie wir bereits wissen, ist es hier zu nötig, dass alle anderen Farben aus dem weißen Licht subtrahiert werden. Theoretisch könnte man nun Rot einfach auf das Blatt Papier drucken. Dies hätte jedoch den Nachteil, dass man mit Rot nicht in der Lage ist, andere Farben vernünftig zu mischen. Dies jedoch geht sehr gut, wenn man anstatt Rot die Farben Cyan, Magenta und Yellow, also Gelb, verwendet. Druckt man nämlich 100 % Magenta und 100 % Yellow übereinander, so erhält man rote Farbe. Mit den Farben Cyan, Magenta und Yellow kann man theoretisch alle anderen Farben mischen. Aus diesem Grund druckt man mit diesen drei Farben. Dies kann man auch sehr gut am Farbkreis erkennen. Auf Grund der Tatsache, dass hierbei das Licht vom Blatt reflektiert wird und je mehr Farbe man auf das Blatt druckt, desto dunkler die Farbe wird, spricht man vom subtraktiven Farbraum. Leider funktionieren in der Praxis aber nicht alle so gut, wie es sich in der Theorie anhört. Mit den Farben Cyan, Magenta und Yellow erhält man nämlich kein wirklich schönes Schwarz, sondern eher ein sehr, sehr dunkles unschönes Braun. Um auch noch in diesem Druck ein schönes Schwarz zu erhalten, benötigt man zusätzlich Schwarz im Druck. Das Cyan CMYK steht zwar offiziell für Keyfarbe, also Schlüsselfarbe, im Alltag kann man dies jedoch so gut wie immer mit Black gleichsetzen. Im Gegensatz zum Farbraum von RGB spricht man bei CMYK von Farbauftrag, und dieser wird im Prozent angegeben. Da im Computer Zahlen binär abgespeichert werden, können die Prozentwerte zwischen 0 und 100 % nicht jeden beliebigen Wert annehmen. Der Prozentbereich zwischen 0 und 100 wird in 256 gleichgroße Werte zerteilt mit zum Teil sehr krummen Prozentangaben. Hier rum muss man sich als Anwender jedoch nicht kümmern. Im Alltag arbeitet man eigentlich immer mit geraden Prozentangaben. Der Computer verwendet dann automatisch den nächstmöglichen Wert.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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