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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Was muss gesichert werden?

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Die Sicherung einer SharePoint-Farm muss konsistent erfolgen. Was dabei zu beachten ist, verrät dieses Video.

Transkript

Alleine die Installation eines SharePointServers oder der Software SharePointServer mit wenigen Konfigurations-Schritten reicht ja nicht aus, um letzten Endes SharePoint betriebsfähig zu machen. Es wird vielmehr eine Farm benötigt, die einen Verbund aus vielen Diensten, Dienstanwendungen, Datenbanken und Webanwendungen bildet. Und der Verbund daraus wird letztendlich dann als SharePoint bezeichnet. Insoweit stellt sich natürlich auch die Frage, was muss denn eigentlich alles gesichert werden, um letzten Endes im Falle eines Falles eines Super-GAUs möglichst bald und schnell wieder zurück zu kehren. Denn in SharePoint werden sicherlich auch Unternehmens kritische Daten gespeichert werden ist gleich Dokumente und wenn eine SharePointFarm dann für längere Zeit ausfällt und die Dokumente nicht verfügbar sind, kann das vielleicht auch Schaden anrichten im Unternehmen. In diesem Video möchte ich Ihnen zeigen, welche Komponenten bei einer Sicherung berücksichtigt werden müssen, damit letztendlich am Ende eine möglichst reibungslose Rücksicherung erfolgen kann. Zunächst haben wir in SharePoint ja in der Farm das Gebilde der einzelnen Server und in Verbindung mit diesen einzelnen Servern und ihren Rollen die Datenbanken hinten dran, so dass also die Datenbanken als solche eine zentrale Rolle für die Sicherung spielen. Wenn man einen Blick in den Datenbank-Server wirft, kann man allerdings erkennen, dass SharePointFarmen eine große Anzahl an Datenbanken zur Verfügung stellen. Das heißt also je nach Dienst und Dienstanwendung, kann eine bis mehrere Datenbanken verwendet werden. Und der Inhalt dieser Datenbanken wiederum ist übergreifend relevant. So stellt zum Beispiel der Dienst verwalteter Metadaten die Dienstanwendung verwalteter Metadatendienst, Datenauswahl-Bäume zur Verfügung für Metadaten. Beispielsweise könnte man dort einmalig die Abteilungsnamen des Unternehmens ablegenund für x-beliebige Dokument-Bibliotheken zur Auswahl zur Verfügung stellen, so dass eine Abteilung immer eindeutig ist über alle Dokument-Bibliotheken hinweg. Das bedeutet aber auch, dass eine ID, die irgendwo hier in dieser Datenbank gepflegt wird letztendlich in andere Inhaltsdatenbanken wie zum Beispiel eben diese beiden Inhaltsdatenbanken für die SharePoint Demo Anwendung in diese Inhaltsdatenbanken diese ID hingeschrieben wird. Wenn es nun zu einer Konstellation kommt, aufgrund von Backup und Restore, dass in der Inhaltsdatenbank hier wo die Dokumente liegen, die ID fünf drinsteht, die aber aufgrund einer Wiederherstellung der Datenbank für den verwalteten Metadatendienst dort nicht existiert, also keine ID mit der fünf existiert, dann sind diese verwalteten Metadaten oder diese Metadaten Werte hier verwaist. Das bemerkt auch nach dem Wiederherstellen keiner so schnell. Das ist also ein recht großes Risiko und deswegen muss dafür gesorgt sein, dass die SharePoint Datenbanken untereinander konsistent zueinander gesichert werden. Das heißt also, im Zweifelsfall, dass erst die Content-Daten gesichert werden und im Anschluss daran die Dienstdatenbanken, was aber auch keine hundert prozentige Gewährleistung dafür darstellt, dass alles sauber funktioniert. Empfehlenswert ist es daher, auf ein spezielles Tool zurückzugreifen, das für SharePoint Datensicherung zertifiziert ist oder das SharePoint Datensicherung beherrscht, über das SharePoint Evict Model zum Beispiel, oder aber mit gängigen Mechanismen zu arbeiten, um Snapshots von virtuellen Maschinen zu erzeugen. Die Datenbank-Basis von SharePoint kann ja durchaus auch virtualisiert werden und so könnte man dann mit gängigen Software-Programmen zur Sicherung von virtuellen Maschinen gleich die ganze virtuelle Festplatte zum Beispiel sichern und damit die Konsistenz der Daten zueinander gewährleisten, ein ganz wichtiges Thema. Weiterhin ist es so, dass der Programm-Datei-Bestand je Server durchaus unterschiedlich sein kann. Auch in SharePoint2016 kann man die Funktionalität der Farm durch sogenannte Farm-Solutions erweitern, die ein Entwickler aufbereitet und dahinter steckt eigentlich nichts Anderes, als dass während der Installation dann auf den relevanten Servern in das SharePoint Verzeichnis, also in C Microsoft Shared zum Beispiel unter Template im ADMIN Verzeichnis, im Images Verzeichnis. Es kann sein, dass solche Solutions in diesen Verzeichnissen Dateien ablegen, zum Beispiel JPGs ablegen also Symboliken, die irgendwo sich widerfinden. Klassisches Beispiels ist die Aktivierung von Features. Wenn man zum Beispiel die Webanwendungsfeatures betrachtet, dann ist jedes Feature mit einem Bild gekennzeichnet. Auch wenn das jetzt hier so aussieht, als wäre da keins, aber auch dieses Zahnrad ist ein Bild. Und dahinter steckt letztendlich ein .png-File, ein Foto, das sich hier in diesem Images-Verzeichnis befinden. Das muss irgendwie dort hineinkopiert werden. Wenn jetzt Entwickler Lösungen veröffentlichen oder Features veröffentlichen und eigene Logos vor diese Features setzen, dann muss der Entwickler auch dafür Sorge tragen, dass dieses Logo am entsprechenden Server im Images Verzeichnis vorhanden ist. Gibt es mehrere Server in der Farm, wird dieses Image über den Installations-Mechanismus für SharePointFarm-Solutions verteilt. Der Farm-Administrator müsste dann zwei Power Shell-Befehle ausführen, um die Solution zu installieren, die ich jetzt hier nur rudimentär zeigen möchte, denn die eigentliche Installation würde zu weit führen. Mit Add-SPSolution wird ein SharePoint-Lösungspaket, eine WSP-Datei zunächst in die Farm-Datenbank hochgeladen, das heißt also, das ganze WSP wird hochgeladen. Und mit dem Befehl Install-SPSolution wird eine Lösungsdatei, eine WSP-Datei dann auf den betroffenen Server letzten Endes extrahiert, ausgepackt. Unterm Stricht steckt dahinter nur der Mechanismus, dass der SharePoint-Administrations Dienst dieses WSP-File vom Datenbank-Server bezieht und dann auf den relevanten Servern in der Farm die betroffenen Dateien auspackt. Das bedeutet aber fürs Backup, dass der Dateibestand in diesen Verzeichnissen 14 oder 16 in diesen Installationsverzeichnissen des SharePointServers durchaus sehr unterschiedlich sein kann und dass natürlich vorausgesetzt wird, dass auf einem Web-Frontend-Server kopierten Dateien vorhanden sind. Wenn nun eine Grafik fehlt, wenn eine Applikations-Seite, eine ASPX-Seite fehlt, kann es natürlich zu Fehlern kommen und das bedeutet auch für jeden Server der Farm sollte eigentlich auch dieses Verzeichnis entsprechend gesichert sein oder alternativ müsste man eben eine neue Farm installieren und im Anschluss daran in diese Farm alle Solution-Pakete neu installieren. Das bedeutet, es muss zumindest eine exakte Dokumentation darüber geben, welche Solutions installiert wurden. In einer Farm werden sehr schnell auch mehrere Web-Anwendungen veröffentlicht, was ja zum Teil auch der Empfehlung von Microsoft entspricht und dann muss auf dem Web-Frontend unter Umständen mit mehreren IP-Adressen gearbeitet werden und der Internet Informationsdienst bekommt entsprechende, komplexere Metadaten zugewiesen, Konfigurationsdaten zugewiesen, wie zum Beispiel eine IP-Adressen spezifische Konfiguration, dass jeder Site eine IP-Adresse zugewiesen wird, dass der Site ein Zertifikat zugewiesen wird. Das Zertifikat, das angefordert wurde, das lässt sich zwar einfach ersetzen aber es muss halt neu angefordert werden. Das bedeutet auch die Metabasis des Internet Informationservers, sollte pro Server jeweils gesichert werden. Auch dafür gibt es eigene Backup Methoden. Aber unterm Strich betrachtet ist es dann doch sinnvoller eigentlich für einen SharePoint-Applikations- oder einen SharePoint-Web-Frontend-Server ein Image anzufertigen, um all diese Konfigurationsdaten, die notwendig sind. Das bedeutet also sowohl der Bestand im Installations-Verzeichnis Webserver Extensions, als auch die Meta-Basis des Internet-Informationsdienstes, als auch zusätzliche Dateien, die auf dem Server liegen in einem Rutsch abzusichern. Man muss außerdem beachten, dass selbst bei einer ein Server Konfigurations-Aufwand auf den Administrator zukommt, wenn er die Farm komplett neu installieren muss, um letzten Endes nur die gesicherten Datenbanken oder Inhaltsdatenbanken einzuspielen. Auch hier muss man dann mit einer Ausfallzeit von 1-3 Tagen rechnen, bis alles wieder so läuft, wie es vorher war. Und das Einspielen von Datenbanken ist durchaus empfindlich in Bezug auf verfügbare Dienste, die vorher mal da waren und jetzt nicht mehr da sind. Kann sein, dass der SharePoint dann sehr schnell seine Arbeit verweigert. Dementsprechend ist es eigentlich eine gute Praxis entweder mit geeigneten Backup-Werkzeugen zu arbeiten, die SharePoint Sicherung beherrschen oder aber tatsächlich dann auf Datenbank-Ebene mit Snapshot-Technologien zu arbeiten und auf Serverebene ebenfalls mit Snapshot-Technologien oder Images anzufertigen von diesen Servern, so dass man die Basis Datenbank und Server-Verzeichnis relativ schnell wiederherstellen kann.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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