Analoge Fotos digitalisieren

Was macht man mit der Diasammlung?

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Zur digitalen Erfassung von größeren Mengen an Dias bieten sich verschiedene Herangehensweisen an. Michael Jordan erläutert die Vor- und Nachteile von Scannen und Fotografieren.
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Transkript

Ein guter Freund von mir hat eine umfangreiche Diasammlung, die er jetzt digitalisieren will und stellte mir die Frage, was meinst du? Scannen oder nicht? Scannen oder fotografieren? Selber scannen oder scannen lassen? Ich hatte mir bis dahin überhaupt keine Gedanken um die Frage gemacht, weil ich meine Dias nicht digitalisieren wollte. Ich wollte die so lassen wie sie sind. Nun die Erkenntnisse aus den vielen kleinen Gesprächen und Überlegungen, die wir geführt haben, die möchte ich Ihnen jetzt hier stark komprimiert mitteilen. Grundsätzlich kann sagen, scannen, drei Faktoren sind wichtig: Die Qualität. Was will ich für eine Qualität, was brauche ich für eine Qualität? Bin ich bereit, Kosten in welchem Rahmen aufzuwenden oder bin ich bereit Zeit aufzuwenden? Auch da, in welchem Rahmen? Und schlussendlich, wodran habe ich eigentlich Spaß? Es nutzt ja nichts, wenn ich jetzt eine Lösung herauskristallisiere und Sie sagen ja Spaß habe ich nicht da dran. Ich nehme was anderes. Also deshalb ist Spaß für mich bei der Sache ein ganz entscheidender Faktor. Zunächst mal die Qualität. In diesem Beitrag beschränke ich mich ausschließlich auf das Scannen von Dias. Das gilt gleichermaßen für Negative. Es geht jetzt nicht darum Papierbilder zu scannen. Für Dias braucht man idealerweise einen Diascanner, also ein relativ guten Scanner, der sehr kleine Vorlagen gut scannen kann. Das ist ein Spezialgerät. Kostet meiner Einschätzung nach ab 1000 € aufwärts und hier kann man sagen, je teurer, desto besser ist das Ding, desto schneller ist es auch. Ist also ein nicht ganz unerheblicher Faktor. Was die Kosten betrifft aber natürlich hängt davon die Qualität ab. Es gibt Flachbildscanner, die man mit einer Durchrichteinheit aufrüsten kann, aber so ein Flachbildscanner, der ist halt ausgelegt meistens auf ein großes Format DIN A4. Da scannt der gute Qualität und wenn man sich vorstellt dass ein Kleinbilddia nur ein wirklich winziger Bruchteil von der Gesamtfläche ist, dann ist auch klar, dass ein Durchlichteinheit für so einen großen Scanner die Qualität nicht bringen kann, die man eigentlich braucht. Also ist eigentlich klar, wenn man selber scannen möchte, dann kommt man um einen Negativ- oder Diascanner nicht drumrum. Da gibt es ganz unterschiedliche Geräte. Einige sind nur für Einzelbilder konzipiert, andere da kann man auch irgendwie Serien verarbeiten Aber wie gesagt der Kostenfaktor ist nicht unerheblich Und in den Gesprächen mit meinem Freund kam ich dann irgendwann auf die Idee, hast du mal geguckt, es gibt auch Dienstleister die das ganze machen. Du musst dich ja nicht selber an den Scanner setzen und dem Scanner zu gucken wie der so ein Bild scannt, denn das ist was, was viele überhaupt nicht auf dem Schirm haben. Das ein gutes Scannen Zeit in Anspruch nimmt und selbst, wenn man ein Bild sagt, das geht ja schnell, das dauert eine Minute oder zwei oder drei, Das macht bei einem Bild nichts aus, aber wenn man annimmt ein Scan dauert 3 Minuten, dann kriegt man nur 20 Dias in einer Stunde gescannt, vorausgesetzt man arbeitet ununterbrochen und schaut dem Scanner zu wie er drei Minuten gescannt hat, nimmt das Bild raus und kommt das nächste Bild. Das ist ein nicht unerheblicher Faktor. Je teurer der Scanner ist, desto schneller geht es natürlich, aber richtig Spaß machen, würde mir das nicht. Es gibt Leute, denen macht es Spaß, wenn sie sagen, ich habe so ein langweiligen Job, da sehe ich nicht, was ich geschafft habe, wenn ich aber abends, jeden Abend im langen Winter mich noch ein Stündchen hinsetze und jeden Abend sehe ich, ich habe so einen Stapel Bilder gescannt, dann weiß ich, was ich geschafft habe und wenn der Winter rum ist, sind die Scans fertig. Ist eine mögliche Strategie. Wäre jetzt nicht so meins. Ich habe früher als ich im Museum gearbeitet habe, mit dem Flachbrettscanner große Scans gemacht und ich fand das unglaublich langweilig einfach zu warten bis der Scanner mit dem Scan fertig war und das nächste Bild einzulegen. Ein anderer Faktor beim Scannen ist natürlich auch, dass man jetzt nicht, so wie man es vielleicht beim Fotografieren kennt (unverständlich), die kleinen Vorlagen. Die können ja auch ein bisschen dreckig sein, also gerade so älteres Dia, sag ich mal, das kann bisschen Staub drauf haben und je größer das Bild schlussendlich vergrößert wird, desto größer wird auch jeder Staubpartikel mit vergrößert. Das heißt, man muss die Dias entweder vorher alle reinigen oder aber man hat einen Scanner, der über eine Funktion Staub und Kratzer entfernen verfügt, und das kann üblicherweise auch noch ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Sie sehen also, der Faktor Zeit ist nicht unerheblich und wenn sie 1000 Dias mal 3 Minuten haben, 3000 Minuten, das ist ein Haufen Zeit, dem Sie Ihrem Scanner zugucken können, müssen oder dürfen. Bei der Überlegung spielt natürlich noch eine Rolle, was kostet das, wenn das ein Dienstleister macht und So ein Diascan gibt's in guter Qualität schon für 20-25, 30 Cent, vielleicht auch ein bisschen mehr. Da gibt's sicherlich noch Abstufungen. Aber sie packen Ihre Dias in eine Kiste, schicken die irgendwohin, legen vielleicht noch eine Festplatte dazu, auf die das ganze gespeichert wird und Sie haben, ich sag mal für einen überschaubaren Geldbetrag, alle Ihre Dias gescannt. Sie könnten natürlich auch überlegen, ich kaufe den Scanner, scanne meine Dias und weil ich das Ding nicht mehr brauche, verkaufe ich es dann. Dann werden die Kosten da ein bisschen reduziert, aber aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, viele Dias selber zu scannen, es sei denn, ich hatte es gesagt, man hat ausgesprochen Spaß an dieser wie ich finde doch sehr eintönigen Tätigkeit. Sie wissen sicherlich selber, woran Sie am meisten Spaß haben, wenn Sie Ihre Dias digitalisieren wollen.

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1 Std. 22 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2016

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