Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Was leistet mein Windows-Rechner

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Wie sehen Sie, welche Leistung Ihr Computer bringt? Die Windows-Leistungsindexbewertung ist hierfür ausschlaggebend. Microsoft bietet an dieser Stelle Möglichkeiten der Leistungsanpassung bzw. -steigerung an, wie in diesem Tutorial gezeigt wird.

Transkript

Höher, schneller, weiter. Nicht nur von uns selbst oder von unserem Auto erwarten wir hohe Leistung. Nein, auch unser Computer soll soviel Leistung wie möglich bringen. Immer größere Rechner, immer größere CPUs, immer mehr Hauptspeicher. Ja aber, wie sehe ich denn überhaupt welche Leistung mein Computer bringt? Nun, die Systemsteuerung ist auch hierfür der richtige Platz, wie ich Ihnen jetzt gleich zeigen werde: In der Systemsteuerung können Sie unter "System und Sicherheit" den Unterpunkt "System" auswählen, und dann bekommen Sie die Basisinformation über den Computer angezeigt. Hier finden Sie, neben den Informationen darüber mit welcher Windows-Version Sie arbeiten, auch den sogenannten "Windowsleistungsindex". Den müssen Sie einmal durchführen, nachdem Sie Windows neu installiert haben. Dann gibt es hier eine Teilbewertung, und der Gesamtwert ergibt sich aus dem niedrigsten Wert, weil es sich hier um ein mobiles System handelt, das mit einer nicht so starken Grafikkarte  ausgestattet ist und hier die Bewertung vor allen Dingen auf dem Bereich "Spiele" liegt, wird das gesamte System dadurch deutlich abgewertet. Sie können sich die Leistung- und Systeminformationen auch jederzeit ausdrucken lassen. Dort finden Sie dann durchaus noch einmal genauer aufgelistet, z.B wie viel Platz noch auf Ihrem Datenträger frei ist, das ist ja auch nicht unerheblich für die Leistung eines Systems und welche Grafikkarte hier zum Einsatz kommt. Oder Sie können jederzeit diese Bewertung erneut ausführen, wenn Sie zum Beispiel in einem Desktopsystem die Grafikkarte ausgewechselt haben. "Aber wie passe ich nun mein System an, wie kitzele ich das letzte bisschen an Leistung heraus?" Nun, auf dieser Seite hat Microsoft auch gleich einige der Punkte mit vereinigt, mit denen Sie die Leistung anpassen können. Dort können Sie zum Beispiel zunächst einmal die visuellen Effekte anpassen. Allerdings,  das System ist standardmäßig so eingestellt, dass es die optimale Einstellung automatisch auswählt. Gut, Sie können natürlich hier "Für optimale Leistung anpassen" wählen, und dann sehen Sie, dass grundsätzlich schon einmal, alle Animationen, die überhaupt irgendwie da sind, ausgeschalten werden, oder Sie nehmen "Benutzerdefiniert" und Sie können selbst entscheiden, welche Animationen Sie brauchen und welche Sie, zu Gunsten der Leistung, abschalten können. Aber, ich sage Ihnen gleich: sehr viel bringen tut das - bei modernen Systemen - nicht. Weil der Unterschied in der Leistung, den Sie dadurch erreichen, dass Sie Animationen ausschalten, ist nur bei sehr schwachen PCs wirklich entscheidend. Wir haben hier noch den Reiter "Erweitert" in dem Sie grundsätzlich die Prozessor-Zeitplanung einstellen können. Das ist die Zeit, die bestimmten Prozessor-Ressourcen zugewiesen wird. Optimale Leistung anpassen für Programme oder Hintergrund-Dienste. Standardmäßig ist das oft "Programme" und das dürfte auch die Einstellung sein, mit denen die meisten Anwender glücklich sind. Denn es geht ja um die Programme und  E-Mail-Programm, unser Browser, der schnell laufen soll und nicht die Hintergrunddienste die auf Microsoft Windows laufen. Dann können Sie hier noch die Auslagerungsdatei, den virtuellen Arbeitsspeicher selbständig verändern. Standardmäßig wird der in etwa immer mit der Größer angelegt, hier sind es 3485 MByte. Dieses System ist mit 4GB Hauptspeicher ausgestattet, also wird die Auslagerungsdatei in dieser Größe angelegt. Auch diesen virtuellen Auslagerungsspeicher können Sie selbst verändern. Allerdings würde ich Ihnen auch da raten, diesen Haken hier lassen und die Auslagerungsdateigröße automatisch verwalten lassen. Sie können diese entsprechen ändern. Hier können Sie sogar einstellen, dass Sie keine Auslagerungsdatei wollen, aber davon würde ich Ihnen auch abraten, weil ohne Auslagerungsdatei wird Ihr Windows eher sehr viel langsamer als schneller. Auch hier zeigt die Erfahrung: die händische Veränderung der Auslagerungsdatei bewirkt nicht viel.  Und gerade beim modernen Windows-System ist die Automatik die weitaus bessere Wahl. Ich habe jetzt geändert. Jedenfalls meint das System, dass ich etwas geändert habe, obwohl ich es wieder zurückgestellt habe, und ich musste dann den Computer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden. Schließlich gibt es hier noch einen Punkt: die Datenausführungsverhinderungen. Dieser Reiter mit den Datenausführungsverhinderungen, hat sich, mehr oder minder, zu den Leistungsoptionen mit hineingeschlichen, denn im Grunde genommen ist dies eine Sicherheits-Einstellung, die von Ihrer CPU ausgeführt wird. Und wenn Ihr Prozessor die Hardware-basierte Datenausführungsverhinderung unterstützt, dann sollten Sie die entsprechend eingeschaltet lassen, und zwar, wie es hier steht "Nur für erforderliche Windows Programme und Dienste". Wenn Sie selbst entscheiden wollen für welche Programme das notwendig ist, dann sollten Sie sich zunächst einmal über diesen Link "Wie funktioniert das?" über die Hintergründe informieren, um dann  entsprechende Programme einzutragen. Aber auch da zeigt die Erfahrung, dass diese händisch ausgeführten Änderungen, kaum etwas an der Leistung des PCs verbessern. Ein Einstellungsbereich indem Sie viel zur Leistungsverbesserung beitragen können, ist sicherlich, der Energiesparmodus. Wenn Sie den Energiesparplan Ihres PCs nach Ihren Vorstellungen einstellen, können Sie natürlich schon eine Menge an Leistung sparen. Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar. Das müssen wir zunächst einmal anklicken und damit unsere Berechtigung als Administrator ausdrücken. Standardmäßig, wird das System im "Ausbalancierten Modus" gestartet. Sie können natürlich hier auch in den "Energiespar-Modus" wechseln, werden damit aber natürlich keine große Leistung aus dem PC heraus kitzeln sondern eher die Laufzeit des mobilen Systems verlängern oder - und da sind wir wieder bei der Leistung - Sie können den Energiesparplan auf "Höchstleistung" einstellen. Wenn Sie sich den Energiesparplan  angucken, dann ist dort alles wirklich auf Höchstleistung getrimmt. Sie werden aber sicherlich verstehen, dass dadurch sehr viel mehr Energie verbraucht wird und das System nicht so lange läuft. Das sind Entscheidungen, die Sie selbst an dieser Stelle fällen müssen. Auf dem mobilen Windows-System steht Ihnen - schon seit Windows 7 - dafür auch das Windows-Mobilitäts-Center zur Verfügung. Hier können Sie alle die Leistungen einstellen, die sich entsprechend auf die Mobilität des Rechners auswirken und entsprechend seine Leistung beeinflussen. Insgesamt können Sie bei Windows sehr gut - bei Windows 8 - genauso gut wie bei Windows 8 feststellen welche Leistung Ihr PC bringt, aber ob die vielen Tuning-Maßnahmen genauso wie entsprechende Tuning-Software, die auf dem Markt angeboten wird hier viel bringt wage ich zu bezweifeln. Wenn Sie wirklich die Leistung Ihres PCs erhöhen wollen, dann müssen Sie wahrscheinlich in einen neuen Prozessor oder mehr Arbeitsspeicher investieren. Oder, im Zweifelsfall, wenn Sie mit einem Desktop-PC arbeiten die Grafikkarte auswechseln, um dort mehr Leistung zu bekommen. Ansonsten, würde ich Ihnen grundsätzlich raten - und das habe ich Ihnen hier auch gezeigt - lassen Sie die Standard-Einstellungen von Windows so wie sie sind, denn gerade mit Windows 8 haben Sie dort ein System, das optimal läuft.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training, wie Sie schnell mit Windows 8 bzw. 8.1 zurechtkommen und was das Betriebssystem neben bunten Kacheln noch zu bieten hat.

6 Std. 43 min (68 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!