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Scrum-Grundlagen: Der Scrum Master

Was ist Scrum?

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Warum ist Scrum anders und warum ist es das perfekte Framework für Produktentwicklung im digitalen Zeitalter?

Transkript

In diesem Video geben wir eine kurze Einfügung in das Thema Scrum. Scrum ist ein Framework, welches entstanden ist um Produkte in Schnelllebigen agieren, um komplexen Umfelden trotzdem erfolgreich zu entwickeln. Entstanden ist Scrum in der Softwarebranche. Gerade in dieser Branche gehört Komplexität zur Normalität. Die Folge war, dass man in der Praxis bemerkt hat, das fast alle Software-Projekte, die nach klassischem Vorgehen entwickelt wurden, nicht zum gewünschten Ergebnis gekommen sind. Entweder der Kunde kann am Anfang gar nicht sagen, was ihm zum Schluss eigentlich wichtig ist, oder die Rahmenbedingungen haben sich so rasant geändert, dass Annahmen zu Beginn des Projektes noch aktuell waren, die später längst überholt sind. Scrum hat diese Aspekte aufgegriffen und ein Vorgehen entwickelt, was die Riesiken für die Entwicklung eines komplexen Produkten minimiert und am Ende auch ein qualitativ höheren Output garantiert. Scrum ist dabei ein leicht-gewichtiges Framework. Leichtgewichtig bedeutet in diesem Kontext, dass es zwar einen groben Rahmen vorgibt, jedoch nicht bis ins letzte Detail ein Prozess vorgibt. Was im Übrigen in der heutigen Zeit auch gar nicht mehr möglich ist, dass die notwendige Flexibilität komplett zerstören wurde. Die Prinzipien, die hinter Scrum stecken, sind einfach erklärt, und doch meist eine große Veränderung in den meisten Unternehmen, da sie einen kompletten Wechsel des "unverständlich" nach sich ziehen. Aber stellen wir sie zunächst vor. Es sind kurze Iterationen, selbstorganisierende Teams, kontinuierliche Verbesserung und Transparenz. Schauen wir uns diese Prinzipien Scritt für Schritt mal an. Der erste Punkt sind kurze Iterationen. Produktenwicklung in der heutigen Zeit ist so komplex, wie noch nie. Was der Markt in mehrere Monaten wirklich haben will, ist zu Beginn überhaupt nicht bekannt. Um trotzdem Produkte zu entwickeln, die den gröstmöglichen Kunden Nutzen bringen, setzt Scrum auf kurze Entwicklungsiteration. In der Folge wird der Kunde stark in den Entwicklungsprozess miteinbezogen. Sein Feedback ist die direkte Verbindung zu Markt, und sorgt dafür, dass der Kundenfokus im Mittelpukt des Produktes steht. Der zweite Punkt sind selbstorganisierende Teams. Um kurze Iteration durchführen zu können, und die Möglichkeit zu haben schnell zu reagieren, benötige ich zudem ein Team, was so aufgestellt ist, dass es selbstorganisiert handeln kann. Selbstorganisation auf Teamebene bedeutet, dass das Team zwar eine gewisse Anforderung vorgegeben bekommt, diese jedoch lediglich fachlicher Natur ist. Wie die technische Umsetzung hinter ausschaut, entscheidet das Team komplett alleine. Eine dringende Notwendigkeit dafür, ist die sogenannte kostfunktionale Aufstellung des Teams. Damit ist gemeint, ein Team ist so aufgestellt, dass es wirklich alle notwendigen Fähigkeiten besitzt, um solche fachliche Vorgaben selbstorganisiert technisch umzusetzen. Der dritte wictige Punkt betrifft die Leistung des Teams und heißt kontinuierliche Verbesserung. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, heißt es so schön im Volksmund, und genau das Gleiche trifft auch auf ein Team bei der Entwicklung von Produkten zu. Um trotzdem bestmöglichen Output zu jeder Zeit zu gewährleisten, setzt Scrum auf kontinuierliche Verbesserung. Wie sprechen in agilen Kontexten auch von dem Prinzip, dass Inspekt endet Apps. Dahinter steckt die Idee etwas auzuprobieren, danach zu schauen welche Auswirkung es hat, und auf Basis dieser Beobachtung wieder Schlüsse zu ziehen. Scrum hat hier für Events, die genau darauf ausgerichtet sind, dem Team die Gelegnheit zu geben, sich ständig zu überprüfen, wo es sich noch verbessern kann, um genau die Punkte dann anzupassen. Kontinuierliche Verbesserung ist dadurch garantiert. Der vierte und letzte Punkt ist die Transparenz. Transparenz ist ein alles entscheidende Punkt, damit Scrum wirklich funktionieren kann. Jeder wichtige Aspekt muss für alle Prozessbeteiligten transparent sein. auf Kundenseite beispielsweise bedeutet Transparenz, dass der Kunde stets voll in der Prozess integriert ist. Sein Feedback ist nur dann wirklich valider, wenn Transparenz wirklich gelebt wird. Dieses war in die wesentlichen Prinzipien, wie Scrum es schafft, in einem komplexen Umfeld Produkte zu entwickeln, mit dem der Kunde wirklich zufrieden ist.

Scrum-Grundlagen: Der Scrum Master

Lernen Sie die Aufgaben eines Scrum Master kennen und erleben Sie ihn in verschiedenen Rollen.

1 Std. 45 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2016

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