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Was ist InDesign?

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InDesign fällt in die Kategorie DTP (DeskTopPublishing) und eignet sich damit ideal um Dokumente zu publizieren, es ist also viel mehr als ein Textverarbeitungsprogramm. Der Trainer erklärt Ihnen hier die Details und Begriffe.

Transkript

Was ist InDesign? Was ist InDesign eigentlich für ein Programm? Nun gut, jetzt können wir uns dieser Frage ja erst einmal ein bisschen theoretisch nähern. InDesign fällt in die Programmkategorie DTP. DTP ausgesprochen "Desktop Publishing". "Nun gut," wird der Eine oder der Andere sagen, "Jetzt bin ich ehrlich gesagt auch noch nicht viel schlauer." Was unterscheidet denn das Programm InDesign beispielsweise von einer Textverarbeitung? Wenn man mal ein bisschen durch die Menüs wandert, wird man zuerst das Gefühl bekommen: Naja, so groß sind die Unterscheidungen ja gar nicht. Weil auch ein Programm wie InDesign bietet ja zum Beispiel eine Rechtchreibkorrektur, bietet ein Wörterbuch, bietet eine Autokorrektur. Also Dinge, die man wahrscheinlich von seiner Textverarbeitung auch schon her kennt. Schauen wir uns aber mal ein paar Dinge innerhalb von InDesign an, die Ihre Textverarbeitung Ihnen mit Sicherheit nicht zu bieten hat. Wenn ich nämlich später in den professionellen Druck gehe, dann muss ich auch profesionell mit Farben umgehen können. Und genau das kann InDesign. In InDesign sind Sie in der Lage, sowohl Cyan-YK-Töne anzulegen, als auch RGB-Farben, als auch mit HKS-Tönen oder PANTONE-Farben zu arbeiten. Innerhalb von InDesign können Sie das Dokument so anlegen, dass Sie steuern, wie später gedruckt werden soll. Ob Sie beispielsweise auf einem Vierfarbwerk drucken oder auf einem Fünf- oder Sechsfarbwerk, später ausgedruckt werden soll, ob Sie zusätzliche Farben verwenden möchten. All das ist innerhalb von InDesign möglich. Und wenn wir jetzt nun schon einmal wissen, das derartige Farbverwaltungen in InDesign möglich sind, dann können wir uns mal ein bisschen überlegen: Wo kommt ein Programm wie InDesign denn historisch her? Und wenn man InDesign historisch mit einer Textverarbeitung vergleicht, dann ist eine Textverarbeitung die computerisierte Variante der Schreibmaschine. Überall da, wo man früher Schreibmaschinen gesehen hat, sieht man heute Computer mit einer installierten Textverarbeitung. InDesign hingegen ist der historische Nachfolger von den Dingen, die man früher in einer Druckerei verwendet hat. Also ganz früher beispielsweise den Bleisatz und dann später, dass man innerhalb der Druckereien mit Filmen gearbeitet hat, dass man mit Klebebuchstaben gearbeitet hat. Genau da hat InDesign seine Wurzeln, seine Historie. Dass man das, was man früher manuell für die Druckvorstufe gebraucht hat, dass man nun in der Lage ist, das Ganze elektronisch herzustellen. Und wenn man in der Druckvorstufe arbeitet, dann hat man sehr, sehr hohe qualitative Anforderungen, beispielsweise an den Umgang mit Text. Schauen wir uns das Ganze einmal an. Innerhalb von InDesign sind Sie beispielsweise in der Lage, perfekt mit Schriftarten umzugehen. Sie können innerhalb von InDesign, das Kerning der Schriftarten verändern. Sie können den Buchstabenabstand verändern. Sie sind in der Lage, auf OpenType- Funktionalitäten zurückzugreifen. Sie können innerhalb von InDesign festlegen, wie Ihre Ziffern dargestellt werden sollen. Ob Sie Tabellenziffern verwenden wollen oder ob Sie eine Art Schreibschriftziffer verwenden wollen. All das kann von InDesign aus gesteuert werden. Wenn wir uns jetzt schon so viel Mühe mit unserem Dokument geben, dann ist es natürlich auch wichtig, dass das Dokument adequat exportiert wird. Und Dokumente, die heute in eine Druckerei angeliefert werden, werden eigentlich immer im PDF-Format angeliefert. Und diese in das PDF exportierten Dateien müssen gewissen Standards entsprechen, sonst kann die Druckerei diese PDF-Datei nicht verarbeiten. Zum einen ist man innerhalb von InDesign in der Lage, das PDF-Dokument sofort zu erstellen, sofort zu exportieren. Sie müssen also nicht über eine Zusatzsoftware gehen. Und wenn wir mal in das dazu gehörige Dialogfeld hineinschauen, wir sind hier oben in der Lage, diese PDF-Datei nach gewissen festgelegten Standards zu erzeugen, dem PDF/X-Standard. Und hier haben Sie die Möglichkeit, den in der Variante 1a, 3 oder der modernsten Variante, der PDF/X-4-Variante, zu erstellen. All das ist aus InDesign heraus problemlos möglich. Jetzt werden Sie nicht zu Unrecht sagen: "Heutzutage brauchen wir aber auch noch andere Publikationskanäle, beispielsweise einen anderen Computer oder ein Tablet. Auch da bietet InDesign eine ganze Reihe von Funktionen. So können wir zum Beispiel interaktive Dokumente erstellen. Diese interaktiven Dokumente können einen Film beinhalten. Diese interaktiven Dokumente können Schaltflächen, Buttons enthalten. Sie sind in der Lage innerhalb von InDesign direkt Formulare zu erstellen, die dann auch mit einem PDF-Anzeigeprogramm ausgefüllt werden können. Sie sind in der Lage, hier Animationen zu erstellen. All derartige Dinge können Sie direkt aus InDesign erzeugen. Heutzutage werden derartige Dokumente natürlich nicht nur auf klassischen Computern betrachtet, sondern auch auf Tablets. Bei Tablets hat man häufig die Konstellation, dass man ja nicht weiß, ob der Benutzer sich das Tablet im Hochformat oder im Querformat auf den Schoß legt. Und dann kann mitunter viel Arbeit sein, ein Hochformat und ein Querformat zu erstellen. Da unterstützt Sie InDesign wirklich sehr, sehr angenehm mit sogenannten "Liquid Layouts". Mithilfe dieser "Liquid Layouts" werden die Objekte automatisch vom Hochformat in das Querformat übertragen, sodass Sie hier mit nur einem Grundlayout arbeiten können, dass Sie die Texte nur einmal erfassen müssen und sowohl im Hochformat als auch im Querformat sich anschauen können. Sie sehen, InDesign kann deutlich mehr als eine Textverarbeitung. InDesign ist perfekt, um professionell Dokumente zu veröffentlichen und zwar für alle modernen Publishing-Kanäle.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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