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Grundlagen der guten Gestaltung

Was ist Grafikdesign?

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In diesem Film wird erläutert, aus welchen Bereichen Grafikdesign besteht, wie sich der Begriff aus der Geschichte heraus weiterentwickelt hat und was Ziel und Aufgabe des Designers sind.

Transkript

Wofür steht eigentlich der Begriff Grafikdesign? Das wollen wir uns in diesem Film einmal ganz genau anschauen, aus welchen Bereichen Grafikdesign besteht, was Ziel des Grafikdesigns ist, und damit auch die Aufgabe des Grafikdesigners, und wie es eigentlich zu diesem Begriff kam. Grafikdesign beinhaltet ein ganz wichtiges Element, und zwar die Kommunikation. Visuell zu kommunizieren, mit Elementen wie Text, Bildern und Farbe, und das sind eigentlich auch schon die drei großen Bereiche, aus denen Grafikdesign besteht. Das ist zum einen die Typografie, und das ist mehr als nur die Schrift und der Text, das ist das Gestalten mit typografischen Elementen. Das können Buchstaben sein, Linien, aber auch Flächen. Den zweiten großen Bereich stellen die Bilder dar. Fotografien, Illustrationen oder auch Symbole. Und der dritte Punkt ist die Farbe. Das kann eine einzelne Farbe sein, oder auch ein Farbschema. Wie aber kam es dann eigentlich zu diesem Begriff Grafikdesign? Wenn wir mal ganz weit nach hinten gehen, und zwar viele zehntausend Jahre noch vor Christus, dann gab es da bereits die ersten Höhlenmalereien. Und das war damals die erste Möglichkeit, Ideen visuell zu kommunizieren. Auch wenn es damals nicht wirklich als Grafikdesign bezeichnet wurde, dann war es doch trotzdem der gleiche Gedanke, man wollte etwas vermitteln. Früher wurden es dann eher Piktogramme, Symbole, und auch frühere Schriftformen, die verwendet worden sind, um Geschichten zu erzählen, um etwas zu überliefern, das uns bis heute noch begeistert. Wenn wir ein wenig weiter nach vorne spulen, und zwar bis zum Jahr 105 nach Christus, zu dem chinesischen Beamten Ts'ai Lun, dann war er der Erfinder des Papiers, und das war eine Möglichkeit, viel einfacher Texte und Bilder zu produzieren und weiterzugeben. Einen Riesenfortschritt gab es schließlich mit dem Buchdruck. Johannes Gutenberg hat etwa um 1450 herum den modernen Buchdruck erfunden, mit Hilfe der beweglichen Lettern. Früher musste man Bücher handschriftlich abschreiben, und mit dem Buchdruck konnte man jetzt viel schneller, und vor allem in einer größeren Stückzahl Bücher und Texte reproduzieren. Der Begriff Grafikdesign wurde aber durch den Typografen und Werbegrafiker William Addison Dwiggins geprägt, das war so um 1922 herum etwa. Spulen wir weiter vor bis zum Jahr 1960, zu Douglas Engelbart Er war so der entscheidende Pionier und Vordenker für die Entwicklung des Personal Computers, also des PCs, und hat unter anderem auch die Computermaus erfunden. Das war zwar damals noch so ein ganz klobiger Holzkasten, also er würde heutzutage nicht mehr an die Maus erinnern, aber das war so eine Vorstufe, um besser mit dem Computer umzugehen. 1984 mit dem Macintosh kam es nochmal zu einer kleinen Revolution im Umgang mit dem Computer, denn dort wurde von Apple die grafische Benutzeroberfläche vorgestellt. also eine völlig neuartige Art, mit dem Computer umzugehen, denn vorher musste man eben über Tastatureingabe in einer Kommandozeile den Computer bedienen, jetzt war es so viel einfacher möglich, mit dieser grafischen Benutzeroberfläche. Und so hat sich über die nächsten Jahrzehnte dieser Bereich Grafikdesign extrem weiterentwickelt. Und je erschwinglicher diese Technologie wurde, desto mehr hat natürlich auch die Menschen diese Form der Gestaltung interessiert. Es entstanden Werbeplakate, Anzeigen, Verpackungsdesign, das ist ein ganz großer Bereich, genauso aber auch Symbolsprachen, und so das wichtigste Element, wie ich finde, ist das Logo. Und jedes Logo, jede Grafik soll Emotion wecken, und gerade ein Logo hat einen ganz starken Wiedererkennungswert. und das Ziel des Logos ist ja auch ein Kaufbedürfnis im Betrachter auszulösen. Wer also ein Designer sein möchte, der muss kommunizieren können. Der muss fähig sein, wirklich aus den einfachsten Worten und Bildern etwas ganz eigenes und neues zu schaffen. Und Ziel ist es an sich, Informationen visuell aufzubereiten, zu verdeutlichen, einfach darzustellen und jedem vermitteln zu können. Sinn eines Logos ist es zum Beispiel, eine Firma zu repräsentieren, auf einfachste Art und Weise, die eine Emotion beim Betrachter auslöst, die für diese Firma stehen soll, wie zum Beispiel Seriosität, oder Sicherheit, Zuverlässigkeit. Wenn man jetzt zum Beispiel ein Dokument gestaltet, ein Formular, dann muss das Formular so gestaltet sein, dass der Betrachter es einfach lesen kann. Es muss verständlich sein, es muss eine Struktur aufweisen. Und in der heutigen Zeit ist es eine unglaubliche Schnelligkeit, wie sich Werkzeuge weiterentwickeln, wie sich die Technologie weiterentwickelt. Und als Designer muss man sich genauso weiterentwickeln, also man muss sich diese neuen Technologien aneignen. Gerade in der heutigen Zeit der Tablets kann man nicht nur mehr Webseiten anbieten, sondern man muss vielleicht auch Apps anbieten, die App-Gestaltung, oder vielleicht digitale Magazine. Man muss also up-to-date sein, was ist möglich, was kann man sich vereinfachen mit den neuen Technologien, und was für neue Trends gibt es. Damit man das in sein Repertoire mit aufnehmen kann, damit man eben auch dem Kunden die neuesten Möglichkeiten anbieten kann. Also, das ist eine ständige Weiterentwicklung. Grafikdesign steht also für viel mehr, als nur für schöne Gestaltung, es verfolgt bei allen Projekten immer einen bestimmten Zweck und zwar eine Information zu vermitteln.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
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