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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Was ist Google Street View?

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In diesem Video lernen Sie das System von Google Street View näher kennen, um zu verstehen, wofür Sie in diesem Zusammenhang Pano2VR gebrauchen können.

Transkript

In diesem Kapitel möchte ich auf ein, man kann ruhig sagen brand neues Feature von Pano2VR zu sprechen kommen, weil es ist wirklich erst jetzt mit den Biter-Versionen von 52 herausgekommen. Das ist die Möglichkeit eine virtuelle Tour, eine Panorama-Tour direkt zu Google Street View zu exportieren. Für diejenigen, die nicht genau wissen, was Google Street View ist, die meisten wissen es, möchte ich das kurz skizzieren, vor allen Dingen auch einfach ein bisschen ins Detail gehen, weil sich erstens bei Google Street View einiges ändert und zweitens in diesem Zusammenhang auch wichtig ist, welche Rolle Pano2VR hier spielen kann. Google Street View ist ein Zusatzservice, den Google ich glaube 2008 wars, für Google Maps angeboten hat und das äußerte sich darin, dass Sie einfach Straßen befahren haben mit einem speziellen Fahrzeug. Das ist dieses Auto oder so ähnlich einfach. Es fährt durch die Straßen und nimmt mit einer 360 Grad-Kamera meine fast komplette Kugel, exklusive dem, was man hier unten vom Auto sehen kann auf, alle paar Sekunden und diese Panoramen werden automatisch verarbeitet, zusammengehängt und dann als Panoramasequenzen in Street View abgelegt. Um ein Beispiel zu geben, alle größeren deutschen Städte sind etwa um diese Zeit von Google Street View befahren worden. Und ich zoome jetzt mal ein bisschen, einfach nur beliebig mal in München rein. Und den Street View kann man aktivieren, indem man rechts unten in der Google Map dieses kleine gelbe Männchen anklickt. Man kann es auch direkt nehmen und irgendwo hinziehen und sobald er aufhört zu zappeln, hat er einen Punkt gefunden, wo Street View existiert. Da gibts auch ein Vorschaubildchen, das können auch Indoor-Sachen sein. Aber man kann jetzt hier mal im Prinzip auf eine Straße gehen und das ist also jetzt das originale Street View-Material. Hier sieht man auch Juli 2008. Und hier kann man sich jetzt einfach weiterbewegen. Das sind einfach jetzt typische Aufnahmen, die von so einem Street View-Fahrzeug gemacht wurden. Die sind sphärisch und da gehts halt hier rundherum unten. Also manchmal hat man das Auto auch schon rausretuschiert, etwas fortschrittlichere Techniken. Und hier kann man sich praktisch in der Straße umgucken und orientieren und auch einfach weiterfahren. Sie sehen hier, dass alle möglichen Dinge unkenntlich gemacht sind. Natürlich gibts eine Menge Stitchingfehler, weil das sind eine ganze Reihe von Kameras. Der Straßenverkehr bewegt sich und hier sieht man zum Beispiel, die Nummerntafeln sind verpixelt oder ausgeblurt und verschiedene andere Sachen auch und hier sieht man da so ganz prächtige Stitchingfehler, aber das soll ja kein Kunstwerk sein und auch keine professionelle Panoramafotografie, sondern das soll einfach den Menschen zusätzlich zur Karte ermöglichen sich zum Beispiel in einer fremden Stadt orientieren zu können einfach auch visuell. Das ist also Street View und wenn man da wieder hier rausgeht, das ist dieser Pfeil links hier oben, kann sich dann auch hier die Umgebung noch vorher anschauen, dann geht das ein bisschen größer. Also die blauen Striche ist das, was von Google befahren wurde und die blauen Punkte sind das interessantere für uns, das sind nämlich einzelne Panoramen, die von Usern beigetragen werden. Da sind wir schon beim Kern der Geschichte. So ich schließe das mal hier und gehe mal auf die Seite von Google Street View. Die haben ein eigenes Portal. Google Street View hat sich ein bisschen weiterentwickelt. Es ist auch permanent in heftiger Entwicklung. Es kann sein, dass was ich jetzt erzähle schon in einigen Monaten Schnee von gestern ist, weil Google baut im Moment dieses ganze Street View-Ökosystem relativ kräftig um. In den letzten zwei Jahren hat sich da eine Menge getan. Da komme ich noch drauf zurück. Wir haben hier jetzt einige klassische Street View-Geschichten. Das heißt, Google will auch so ein bisschen zeigen, ja, wie schön ist die Welt und was kann man alles entdecken. Und die haben zum Beispiel solche einzelnen Projekte sich rausgegriffen. Das ist hier zum Beispiel die Zugspitze, dann kann man sich hier bewegen und also kleinräumig auch hier zu Fuß. Das sind jetzt auch keine Street View-Panoramen mehr, sondern das sind halt wirklich professionell gemachte Panoramen. Man sieht hier am Boden einmal die sind retuschiert, sind sauber gemacht ohne Paralexenfehler, mit ordentlichen Tonwerten, also das ist irgendwie schon was schönes. Und diese Sachen kann man eben auch in Google Street View integrieren und das heißt, das ist jetzt User generated-Content. Das heißt, das machen einfach User, die das Produzieren und nicht mehr Google selber. Google stellt im Prinzip die Infrastruktur zur Verfügung, mit der man das machen kann. Google selber fährt immer noch herum. Teilweise ist diese Geschichte aber unterschiedlich gehandhabt, weil hier zum Beispiel sieht man, dass in Europa ein ganz typisches Profil herrscht. Manche Länder sind mehr oder weniger flächendeckend befahren: Italien, Schweiz, Frankreich, also alles, was so rund um Deutschland und Österreich herum ist. In Deutschland sind es etwa glaube ich die 20 größten Städte, die Google befahren hat. Dann hat es eine ziemliche Datenschutzdiskussion gegeben und ausgehend davon hat dann Google nicht weitergemacht und teilweise ist auch das Bildmaterial relativ veraltet, wird soweit ich weiß im Moment nicht wirklich upgedated. Und dann gibt es eben hier noch in Österreich zum Beispiel nur Punkte. Das heißt, hier haben wir eigentlich nur User generated-Content, weil in Österreich ist Google Street View auch nach einer kurzen und heftigen Datenschutzdiskussion komplett untersagt worden und hier gibt es also keine regulären Straßenbefahrungen von Google, aber hier gibt es natürlich jede Menge User generated-Content. Mittlerweile hat sich Google sehr stark darauf verlegt, dass dieser User generated-Content zunehmend interessant wird für die und die lassen das eigentlich immer mehr Leute machen, als dass Sie es selber machen. Also diese Street View-Auto fährt noch rum oder dieser Rucksack, mit dem man im Gebirge unterwegs sein kann und ähnliche Dinge mehr. Das ist zum Beispiel für Indoor eine relativ hochauflösende Geschichte. Damit fahren Sie in Museen herum. Und diese Geschichte ist halt von Google selber, aber Sie wollen jetzt zunehmend einfach User generated-Content haben. Und das ist jetzt der Punkt, wo man langsam Pano2VR ein bisschen näher kommen, denn Google hat eine Street View-App auf den Markt gebracht und mit dieser App kann man relativ leicht einfach sphärische Panoramen mit Google Maps verknüpfen, sprich einfach eigenen Street View-Content hochladen. Das geht mit 360 Grad-Kameras. Man kann sich auch den Google-Tracker-Rucksack ausleihen und es gibt eine ganze Reihe Kameras. Auch zum Beispiel wirklich eine ganz normales Handy ohne irgendwas, wo man einfach mehrere Aufnahmen nimmt und sich herumdreht. Dann einfach ein bisschen teure Geschichten und die immer stärker am Markt vertretenen 360 Grad-Kameras. Allen voran die RICOH TETA S. Die ist ein wirklicher Marktschlager und nicht besonders teuer. Man sieht hier 350 Dollar. Im deutschsprachigen Raum so um die 400 Euro etwa. Da komme ich noch drauf zurück. Die habe ich nämlich selber für dieses Beispiel benutzt. Und es ist also im Prinzip so ein bisschen in den Consumer-Markt abgewandert. Es gibt natürlich nachwievor die Möglichkeit klassisch mit der Spiegelreflex- oder Spiegellosen-Kamera professionelle Panoramen zu machen und die auch in Google Street View hier zu integrieren. Diese Street View-App, die steht im Prinzip jedermann offen. Die gibts für IOS und Android und damit kann man im Prinzip hier einfach ein Panorama aufnehmen, sofort hochladen. Man kann es entweder mit dem Handy aufnehmen oder eben seine 360 Grad-Kamera über WLAN verbinden, das Bild sofort hochschieben, also hier machen. Dann PUBLISH TO GOOGLE MAPS. Wo bin ich gerade? Das Handy weiß das meistens ziemlich genau. Also total einfach und dadurch werden auch diese User generated-Panoramas immer mehr bei Google Street View und das ist also hier diese App mit verschiedenen Screens. Einmal für Android und einmal für das iPhone. Und das ist eine Geschichte, das ist so mehr Konsumerschiene für die Leute, die einfach Lust haben da Bilder zu posten, ist aber auch eine Business-Geschichte. Hieß auch eine Zeit lang Google Business View und das erlaubt Fotografen, als sogenannter Google trusted Photographer mit einem bestimmten Equipment für Kunden, Panoramen in hoher Qualität bei Google Street View hochzuladen und das betraf dann aber auch Panoramen-Indoor, die dann mit Google Street View verlinkt sind. Das heißt, von der Straßenansicht, die Google Street View bietet, konnte man dann im Prinzip in die Geschäftsräumlichkeiten, in dem Laden, ins Restaurant, ins Hotel reingehen. Und das ist durchaus ein Geschäftsmodell bei Street View und das ist jetzt der Punkt, wo Pano2VR eingreift. Dieses Google trusted Photographer-Profil, bei dem man sich sozusagen von Google zertifizieren lassen musste, also die Qualität von den Panoramen musste stimmen. Am Anfang brauchte man sogar ein ganz bestimmtes Equipment, weil die Bilder bei Google gesticht wurden vollautomatisch. Und Google hat das jetzt komplett demokratisiert und jetzt ist natürlich neben den kleinen 360 Grad Consumer-Kameras ein immer größerer Markt da professionelle Panoramen hochzuladen. Und hier gehts zum Beispiel noch um die Bildqualität. Die ist im Moment von Google so angesetzt, dass zum Beispiel solche Kameras, wie die RICOH TETA da knapp drüber sind und hier einfach verschiedene Qualitätskriterien, die da drin sein müssen und rechtliche, gestalterische Dinge und so weiter und so weiter. Und das muss logisch Sinn machen mit Sichtverbindungen und ähnlichen Dingen. Also das wird hier relativ klar kommuniziert, was das können muss, wenn man das hochlädt. Und im Moment ist es so, dass man ab 50 hochgeladenen Panoramen, die von Google akzeptiert wurden, automatisch eingeladen wird, ein Google trusted Street View Photographer, eventuell als als zertifizierter Fotograf sich nennen darf. Man macht mit dem Kunden den Deal aus und Google hat finanziell mit der Geschichte nichts zu tun. Sie stellen nur die Infrastruktur zur Verfügung. Man muss die Sachen hochladen. Und dieses Hochladen zu Google geht eigentlich für einzelne Panoramen über vielerlei Art. Hier gibst diverse Webapplikationen für oder eben einfach die Google Street View-App mit der man das machen kann. Und es gibt jetzt eben eine Google Street View API, das heißt eine Progammierschnittstelle und Pano2VR ist eines der ersten Programme, die diese Schnittstelle bedienen. Das heißt, ich kann nicht nur einzelne Panoramen zu Google Street View hochladen direkt aus Pano2VR, sondern komplette Touren, die dann auch wirklich entsprechend funktionieren. Also das sei mal ein kurzer einführender Überblick in Google Street View. Und wir schauen uns jetzt im weiteren Verlauf dieses Kapitels an, wie Pano2VR das macht und wie die Sachen von meiner Panorama-Kamera zu Google Street View wandern und wie das Ganze innerhalb von Pano2VR funktioniert.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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