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Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Was ist eine User Story?

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Eine User Story beschreibt ein Szenario aus der Betrachtungsweise eines Anwenders. Sie kann größtenteils in ein oder zwei Sätzen formuliert werden.

Transkript

Es gibt ein anderes, gebräuchliches Format, um Teile einer Anwendung zu beschreiben: die so genannte User Story. Auf Deutsch heißt das so viel wie Anwendererzählung, aber hört sich nicht besonders schön an. Eine User Story ist einfacher und kürzer als ein Use Case. Sie beschreibt ein kleines Szenario aus dem Blickwinkel eines Nutzers, der sich auf sein Ziel und nicht auf das System konzentriert. Es zeigt, was der Benutzer tun möchte und warum er es tun möchte. Doch im Gegensatz zu einem Use Case, der mehrere Seiten umfassen kann, ist eine User Story in der Regel in ein oder zwei Sätzen abgefasst und man kann das auf eine Karteikarte schreiben. Und das zwingt uns, sie kurz und bündig zu halten. Genau darum geht es nämlich. Und das Format, das sieht in etwa so aus: Als ein Benutzer möchte ich – und hier schreiben Sie dann das Ziel – sodass – und da kommt dann der Grund oder Nutzen hin. Mal ein Beispiel: Als ein Bankkunde möchte ich meine PIN online ändern können, sodass ich nicht in eine Filiale gehen muss. Oder: Als ein normaler Benutzer möchte ich nach einem Begriff suchen, sodass ich relevante Artikel finden und lesen kann. Die Idee ist immer, dass man per Brainstorming schnell eine Menge User Stories erfassen kann, sogar auch ganz ungewöhnliche. Als ein Benutzer möchte ich Einträge nach Datum sortieren, sodass ich die neuesten Inhalte finden kann. Wir sind immer auf die Absicht fokussiert, wenn wir zum Beispiel sagen: Als ein Leser möchte ich die Schrift und das Farbschema ändern, sodass ich auch bei einer schlechten Beleuchtung lesen kann. Wir beschreiben dabei keine Benutzeroberfläche, wir beschreiben auch keine Schaltflächen oder so etwas. Wir sind immer auf die Absicht fokussiert. Und wir drücken ein Erfordernis aus. Es ist eine ganz schnelle Zusammenfassung, was ein Nutzer möchte. Wichtig dabei ist, eine User Story und ein Use Case, das sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Der Unterschied im Format ist ja auch offensichtlich. Das eine ist kurz und das andere, das kann eine oder auch mehrere Seiten umfassen. Ein Use Case schildert die Schritte, wie man etwas erreicht, und eine Story, die fokussiert sich auf das Ziel, das erreicht werden möchte. Meist kann man aber auch beides gut kombinieren. Und egal, was Sie verwenden, das eine oder das andere oder auch beides, es ist die Grundlage für den nächsten Schritt. Wir brauchen die Klassen für unsere Anwendung.

Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Lernen Sie alle Grundbegriffe und Methoden von objektorientiertem Design kennen und holen Sie sich das Rüstzeug, um bald Ihre eigene Softwareprojekte zu starten.

2 Std. 43 min (45 Videos)
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