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Java EE 7 Grundkurs

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Die Java Enterprise Edition stellt eine von mehreren Spezifikationen im Java-Umfeld dar. Dieser Film bietet einen Überblick über die Unterschiede zu anderen Spezifikationen sowie von konkurrierenden Ansätzen.

Transkript

Wenn sie schon immer einmal klären wollten, was die Java EE überhaupt ist und wie sie sich von den anderen Java Edition unterscheidet, dann ist dieses Video genau das richtige für Sie. Wir werden uns dieser Frage widmen. Ebenfalls werden wir klären, wie die Java EE entsteht, und wir werden einen ersten, sehr groben Blick auf die Java EE werfen. Java kennt grundsätzlich verschiedene Editionen. Sie werden vielleicht die Java Standard Edition kennen. Die Java Standard Edition ist die Edition, die für die meisten Szenarien eingesetzt wird. Es gibt sie für Webserver, kann sie bei Programmen finden, man kann sie auch bei kleinen, integrierten Lösungen finden. Die Standard Edition ist letztlich die Grundlage für die Java Enterprise Edition. In der Standard Edition enthalten ist das JDK und ist die JRE. Das JDK ist das Java Development Kit und die JRE ist die Laufzeitumgebung. Java als Programmiersprache kompiliert Code, der für die Standard Edition gedacht ist. Die Enterprise Edition von Java ist eine Edition, die sich speziell an Unternehmen richtet. Hier geht es um verteilte Applikationen, um Skalierbarkeit und Performance. Die Enterprise Edition wird gerne als eine Art Middleware eingesetzt. Das bedeutet ja eine Vermittlerfunktion -- zwischen Client Applikationen und hintendran stehenden Unternehmenslösungen, Datenbanken und großen Altsystemen. Ebenfalls gibt es die Micro Edition. Die Java Micro Edition ist die Edition, die auf Ebene von Telefonen benutzt wird. Heutzutage hat sie keine große Bedeutung mehr. Sie wurde aber eingesetzt, beispielsweise von der Firma Nokia für ihre Handys, Series 40. Und von der Firma Blackberry für deren mobile Smartphones. Die Java EE selbst ist eine Spezifikation. Die Spezifikation wird durch einen Community-Prozess definiert. An diesem Community-Prozess kann sich im Grunde jeder beteiligen. Da spielen große Firmen mit, da spielen aber auch Privatpersonen mit. Es gibt in diesem Community-Prozess ein Steuerungskomitee, und an bestimmten Stellen werden Vorschläge ausgewertet und dann eben weiter ausgearbeitet. Wenn die Ausarbeitungen abgeschlossen sind, dann wird eine neue Version der Java EE veröffentlicht. Diese wird dann in Form einer Referenzimplementierung zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass es letztlich einen Server gibt, der alle Spezifikationen der Java EE umsetzt. Das bedeutet nicht, dass dies der einzige Server ist. Das bedeutet auch nicht zwingend, dass dies der beste Server ist. Aber es ist eine Referenzimplementierung, an der sich andere Anbieter von Java EE Applikationsservern orientieren können. Es gibt im Java EE-Umfeld mehrere Anbieter von Applikationsservern. Sie stellen jeweils eigene Implementierung der Spezifikation bereit. Damit die Kompatibilität gewährleistet ist, werden diese Spezifikation und Implementierungen zertifiziert. Wenn Sie nun eine Applikation schreiben, die sich auf Basis der Java EE-Spezifikation bewegt, dann können Sie den alten Wahlspruch von Sun mit Leben erfüllen: "Write once, run everywhere." Denn, jedenfalls theoretisch, ist ihre Applikationen dann auf jedem Java EE-Applikationsserver unverändert laufbar. Dies wird praktisch nicht immer möglich sein, denn die Server unterscheiden sich schon in der Art und Weise, wie beispielsweise Datenquellen und andere Komponenten konfiguriert werden. Aber der geschriebene Java-Code und das Ansprechen von Komponenten, das funktioniert auf jedem Java EE-Applikationsserver gleich. Das ist ihm garantiert. Schauen wir nun einmal, was die Java EE überhaupt ist. Sie sehen hier eine Grafik. Diese Grafik zeigt ihnen, dass die Java EE aus mehreren Komponenten besteht. Zum einen gibt es den EJB Container, dass ist der, der ganz rechts oben ist. Dieser EJB Container stellt die Enterprise-Dienste bereit. EJB steht für "Enterprise Java Bean". Da drinnen gibt es verschiedene Frameworks, die genutzt werden können. Der EJB Container wird meistens nicht direkt angesprochen, er kann selbst auch nicht irgendwelche Webseiten oder Ähnliches ausliefern. Für das Ausliefern von Webseiten ist der Web Container zuständig. Der Web Container, der ebenfalls Bestandteil der Java EE-Spezifikation ist, stellt neben einigen Komponentendiensten auch JSPs, Servelets und Java Server Faces bereit. Das sind Schnittstellen, die Ihr Webbrowser ansprechen kann und die Ihnen letztlich als HTML Webseiten präsentiert werden. Nutzen können Sie die Web Container und die EJP Container von Clients. Das kann in Form von -- mittlerweile nicht mehr sehr gebräuchlichen -- Applets der Fall sein. Das kann aber auch, zum Beispiel, in Form von einem sogenannten Fat Client der Fall sein, das ist der links unten befindliche Application Client Container. Dieser stellt ebenfalls einige Dienste bereit und kommuniziert mit Web- und EJB-Container. Das ist ein typisches Bild der Java Enterprise Edition. In diesem Video haben wir besprochen, was die Java EE überhaupt ist. Wir haben uns angeschaut, inwieweit sie sich von anderen Java-Editionen unterscheidet. Und wir haben einen ganz groben Überblick über das, was die Java EE ausmacht, gewonnen.

Java EE 7 Grundkurs

Lernen Sie die Grundlagen der Programmierung mit Java EE 7 verstehen und anwenden.

6 Std. 4 min (44 Videos)
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