Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Spring Framework Grundkurs

Was ist das Spring Framework?

Testen Sie unsere 2019 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Das Spring Framework gehört zu den Java-Bibliotheken mit dem größten Funktionsumfang. Trotzdem bleibt es dank seiner Modularität immer kompakt für den jeweiligen Anwendungsfall. Die Anwendungsfälle reichen von Enterprise über Desktop bis hin zu Smartphones.

Transkript

Das Spring Framework ist wohl die am meisten verbreitete Java-Bibliothek. Der Grund dafür ist relativ einfach, denn es nimmt viele häufige Programmieraufgaben auf deutlich unkomplexere Art und Weise in Angriff. Binnen weniger Minuten können Java-Entwickler so komplexe Anwendungen von Enterprise-Niveau erstellen. Spring kann viel sein, aber auch wenig. Was genau das heißen soll und was Spring Framework konkret bietet, lernen Sie in diesem Video. Zunächst sollte man sich genau dafür noch einmal vor Augen führen, warum Spring eigentlich so beliebt in der Community ist. Schlicht und einfach sieht man es als den heiligen Gral unter den gängigen Frameworks. Das liegt vor allem an der großen Menge an Funktionalitäten, die von Spring abgedeckt werden. Neben vielen Anwendungsbereichen, die direkt in Spring implementiert sind bietet Spring auch eine Art Dachverband vieler anderer Open-Source-Projekte. Dachverband heißt, es nutzt andere Open-Source-Projekte und bietet ein einheitliches API-Interface um dementsprechend mit diesen Projekten arbeiten zu können. Dadurch sind auch viele der Open-Source-Projekte, die darunter liegen, wie beispielsweise Hibernate einfach austauschbar ohne die eigene Anwendung komplett verändern zu müssen. Außerdem kümmert sich das Spring Framework um einen sehr großen Anwendungsbereich und vor allem auch um die Schnittstellen zwischen diesen Anwendungsbereichen. Das betrifft sowohl Web- als auch Enterprise-Architekturintegration als auch Persistenz und viele mehr. Trotz der vielen Möglichkeiten die Spring bietet ist es immer noch modular und kompakt, d. h. man nutzt immer nur das, was man tatsächlich braucht. Neben all den verschiedenen Dingen, die das Spring Framework bietet, gibt es auch einige Kernkomponenten, die unabdingbar sind, damit das Spring Framework funktionieren kann. Unter anderem die Prinzipien von Inversion of Control, anders genannt auch Dependency Injection. Diese werden auf Beans und Interfaces angewendet um automatische Kopplung zu garantieren. Eine Bean als solches ist nichts weiter als ein klassisches Java-Objekt das konfigurierbar ist, manchmal auch POJO genannt. Plain Old Java Object. Neben den Prinzipien der Dependency Injection ist auch die aspektorientierte Programmierung äußerst wichtig. Sie sorgt dafür, dass das Spring Framework zentrale Konzepte implementieren kann, die sich auf alle Teile der Applikation selbst auswirken können. Weiterhin gibt es noch die Spring Expression Language, die ähnlich den Konzepten von JSP es möglich macht Objekte, bzw. Beans nach bestimmten Attributen abzufragen. Neben diesen Kernfunktionalitäten gibt es auch noch einige andere Aspekte, die äußerst wichtig sind. Zum Beispiel wird der Zugriff auf Daten harmonisiert. Das bedeutet, es gibt eine Austauschbarkeit zwischen Konzepten wie JPA, Hibernate und es gibt auch neue Möglichkeiten JDBC zu nutzen. Abgesehen von den klassisch relationalen Datenbankzugriffskonzepten gibt es auch schon die Möglichkeit mit NoSQL-Datenbanken zu interagieren, wie Grafendatenbanken, Dokumentendatenbanken und vielen anderen. Spring zeichnet sich vor allem auch durch seine Konfigurierbarkeit mit XML aus denn Spring mappt unkompliziert zwischen XML-Repräsentationen eines Objektes und dem Objekt selbst. Auch neben der XML-Konfiguration kann das für viele andere Möglichkeiten genutzt werden, wie die Übertragung von Objekten über Webservices. Auch in Sachen Scheduling und Workflows bietet Spring viele Möglichkeiten. Dadurch ersetzt es zusätzliche Bibliotheken wie Quartz oder dem Arbeiten mit umständlichen Zeitobjekten. Spring ist allerdings nicht allein in seinem Anwendungsbereich. Es gibt auch gängige Alternativen zu Spring. Eine der wichtigsten ist die Java Enterprise Edition. Viele der Konzepte, die in Spring verwendet werden sind einerseits kompatibel mit der Java Enterprise Edition, basieren auf dieser, weshalb auch die Austauschbarkeit zwischen Spring und Java Enterprise Edition unter bestimmten Umständen gegeben sein kann. Grundsätzlich bemühen sich beide um die gleichen Konzepte. Anders als bei der Java Enterprise Edition ist Spring ein Drop-In Framework, d. h. der Applikationsserver kann beispielsweise ein Tomcat sein, der basistechnisch keine Funktionalität unterstützt. Während ein Server wie Glassfish, Websphere oder JBoss schon einige Funktionalitäten mit sich bringt, die auf die Java Enterprise Edition zugeschnitten sind. Als Drop-In Framework gibt es auch alternativ das sogenannte JBoss Seam Framework. Das implementiert auch viele Dinge regulär z. B. Java Enterprise Standard. Die Kernfunktionalität von Spring Framework wie die Dependency Injection wird auch von Google Guice beispielsweise abgedeckt, denn Google Guice ist auch die Referenz- implementierung für den Java Standard was Dependency Injection angeht. Die Anwendungsfelder des Spring Framework sind allerdings auch vielfältig und nicht immer nur auf Enterprise-Anwendungen beschränkt. Grundsätzlich eignet sich das Spring Framework also für die Entwicklung von Desktopapplikationen, von Webanwendungen im speziellen, von mobilen Anwendungen mit Android, das ohnehin auch auf Java basiert, als auch für konkret eben Enterprise- Anwendungen. Dafür bietet Spring eine Reihe verschiedener Komponenten, unter anderem Spring Data, das sich eben mit verschiedenen Arten von von Datenbanken auseinandersetzt und objektrelationalem Mapping. Die Möglichkeit serviceorientierte Architekturen zu bauen, z. B. mit Webservices via Rest. Die Möglichkeit Integrationsschnittstellen zwischen verschiedenen Anwendungen zu bauen als auch große Mengen von Daten mit Batch-Processing zu bearbeiten. Weiterhin bietet es auch die Möglichkeit Security-Aspekte zu implementieren und somit eine anwendungsweite Sicherheit zu garantieren. Für Webanwendungen schafft es mit Webflow die Möglichkeit, Nutzer durch eine bestimmte Anzahl von Seiten zu geleiten. BOOT ist die hauseigene Implementierung, die auf einem Tomcat aufbaut und somit eine Art Drop-In bietet für Spring-Anwendungen. Eins der jüngsten Projekte, Spring XD, setzt sich dann mit den neuesten Konzepten rund um Big Data auseinander. Der Kern des ganzen Frameworks lässt sich gut in einer Art Architektur darstellen, mit verschiedenen Ebenen. Die Basis aller Dinge ist das sogenannte Core-Framework oder auch der Core Container. Dort werden die Möglichkeiten von Beans abgebildet, die Möglichkeiten der Dependency Injection und des Kontextes. Aufbauend auf diesen Konzepten kann nun die aspektorientierte Programmierung, die Aspekte konkret, die Instrumentalisierung, die dabei stattfindet und der Messaging-Austausch zwischen den Komponenten stattfinden. Diese ermöglichen die Funktionalitäten auf den obersten Ebenen, z. B. in der Datenpersistenz. Dort deckt Spring also beispielsweise Transaktionen über verschiedene Datenbanktechnologien und Implementierungen der Interfaces hinweg ab. Neben der Datenpersistenz ist auch der Web-Bereich besonders wichtig der hier auf dem Konzept von Servlets aufbaut. Unter all diesen Komponenten steht die Möglichkeit, einheitlich über alle Dinge hinweg testen zu können. Genau dieses einheitliche Testkonzept erlaubt es auch, relativ einfach über alle Ebenen hinweg Tests schreiben zu können und dementsprechend auch zu garantieren, dass die Anwendung voll funktional ist. Sie haben nun also gesehen, wie das Spring Framework mit verschiedenen Funktionalitäten für die Community eine große Bereicherung darstellt. Sie haben auch einige der Funktionalitäten kennengelernt, die Spring Ihnen bieten kann für Ihre eigene Anwendung.

Spring Framework Grundkurs

Steigen sie zum Java-Champion auf und meistern Sie den Umgang mit dem Spring Framework.

2 Std. 4 min (20 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Software:
Spring Framework Spring Framework 3
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:24.09.2014

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!