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Cross-Plattform-Apps mit Cordova, Ionic, TypeScript und Visual Studio

Was ist Cordova?

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Hybride Apps, die unter Cordova laufen, bestehen aus HTML, JavaScript und CSS sowie einigen Plug-ins. Die genaue Architektur erklärt dieses Video.
05:38

Transkript

In diesem Video möchte ich mit Ihnen darüber sprechen, was Apache Cordova eigentlich ist. Cordova kannte man früher auch unter dem Namen Phonegap. Es handelt sich dabei um ein quelloffenes Framework der Apache Foundation. Bedeutet, das Ganze steht unter einer Open Source Lizenz. Mit Cordova können wir für Android, iOS, Windows und zwar Windows 8.1, Phone 8.1 und für Windows 10 entwickeln, ausserdem für Blackberry 10 und Ubuntu. Wir benutzen dazu HTML und JavaScript. Bedeutet also, wir brauchen weder Kenntnisse in C# noch in Java, Objective-C oder Swift, um eine App für Android, iOS oder Windows zu erzeugen. Wie eben schon gesagt, hieß das Ganze ursprünglich einmal Phonegap und wurde später in Cordova umbenannt. Das liegt daran, dass Phonegap das Produkt einer Firma war, die von Adobe aufgekauft wurde, und der Quellcode dieses Produkts, der wurde dann der Apache Foundation gespendet und daraus wurde dann das Open Source Project Cordova. Lassen Sie uns nun einmal über die Architektur einer solchen Cordova App sprechen. Denn es klingt ja schon spannend, wenn wir sagen, wir können mit HTML und JavaScript eine App schreiben und diese App die kann man auf native Betriebssystemfunktionen zugreifen. Im Kern funktioniert das Ganze wie folgt: Sie haben zum einen einen WebView, das ist also dieser Bereich hier. Und in diesem WebView, dort wird dann eine ganz normale Web Anwendung laufen gelassen. Dieser WebView wird übrigens im Vollbildschirm auf einer nativen Container App dargestellt, und diese native Container App, die ist dann für jede Plattform spezifisch entwickelt. Und innerhalb dieses WebViews haben Sie dann eine ganz normale Web App laufen, heisst also, Sie nutzten HTML, JavaScript, CSS und weitere Ressourcen wie Bilder. Diese werden dann gerändert, und da dieser WebView im Vollbild ist und somit er eine Titelleiste hat noch eine Eingabezeile für die url’s oder ähnliches, nimmt der Benutzer es gar nicht war, dass es sich um einen Browser handelt. Über JavaScript kommunizieren Sie dann mit dem WebView aus ihrer Anwendung heraus, und dieser liefert dann Schnittstellen, um über die sogenannten Cordova APIs, Plug-ins aufzurufen. Diese Plug-ins, die sind dann nativ pro Plattform entwickelt worden. Und da gibt es eine ganze Reihe fertiger, das sind diese, die ich hier einmal in orange dargestellt habe. Das sind also Plug-ins, die für jede Plattform schon einmal entwickelt worden sind und bereitstehen, z.b für solche Sachen wir Geolocation oder die Kamera, Zugriff auf Netzwerk und Sensoren, usw. Und wie gesagt, in deren Anwendung nutzen Sie JavaScript, kommunizieren mit dem WebView, der spricht dann über interne APIs mit diesen native Plug-ins, die dann wirklich in Java, in Objective-C, oder in C# geschrieben sind, und diese können dann wiederum mit dem Betriebssystem kommunizieren, was natürlich die Basis für alles unten drunter ist. Sie können natürlich auch eigene Plug-ins schreiben. Und das ist immer dann sinnvoll, wenn Sie z.b. sagen, es gibt z.b. eine tolle Library für ein Betriebssystem, z.b. einen tollen Barcode Leser oder was auch immer, und Sie würden diesen gern in Ihrer App benutzen. Und wenn es dafür noch kein Plug-in gibt, dann können Sie ein eigenes schreiben. Sie müssen nur daran denken, spätestens dann, wenn Sie ein eigenes Plug-in schreiben, dann müssen Sie wirklich Kenntnisse in C# oder in Swift oder in Java haben, je nachdem für welche Plattform Sie das schreiben. Der WebView selbst, der spricht natürlich auch noch einmal mit dem Betriebssystem, heisst also, Sie haben wirklich aus dem WebView dann nativen Zugriff auch auf das Betriebssystem. Was man bedenken sollte, wenn man mit Cordova arbeitetet, ist, dass Cordova selbst kein UI Framework liefert, und auch kein CSS. Bedeutet also, wenn Sie eine neue Cordova App erzeugen, dann sieht die im Zweifelsfall so aus. Natürlich ist das jetzt nicht das, was die meisten Anwender erwarten, wenn sie eine mobil App öffnen. Und deswegen gibt es einige UI Frameworks, die Ihnen helfen können, dies Ganze etwas aufzuhübschen. Da gibt es zum einen jQuery Mobile. jQuery Mobile das ist ein Open Source Framework. Dann gibt es bei den kommerziellen Vertretern DevXtreme von DevExpress. Wir hätten ausserdem noch Kendo UI von Telerik. Kendo UI ist teilweise Open Source, teilweise kommerziell. Muss man sich dann genau anschauen welche Komponenten man da wirklich braucht. Dann haben wir Ignite UI von Infragistics, das ist auch ein kommerzielles Framework. Wir haben Onsen. Onsen ist Open Source und wir haben Ionic, was sich in der letzten Zeit so als das führende Framework etabliert hat. Führend deshalb, weil es zum einen ein sehr schickes UI liefert. Wir machen also z.b. aus so einer App sehr schnell so etwas hier. Führend aber auch, weil Ionic komplett auf angular Jazz basiert, und angular ist nunmal das de Facto Frontend JavaScript Framework. Das bedeutet einfach, dass man sehr viel angular Wissen wiederverwenden kann, das bedeutet aber auch, dass man in so einer Ionic App schon ein bisschen dahin geleitet wird, sauberen Code zu programmieren. Fassen wir noch einmal zusammen. Cordova ist ein Open Source Framework von der Apache Foundation. Wir können damit Apps unter der Nutzung von HTML und JavaScript schreiben. Wir sind dabei allerdings nicht auf einen reinen Webclimb beschränkt, sondern über Plug-ins haben wir tatsächlich Zugriff auf native Betriebssystem Funktionalitäten.

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2 Std. 45 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:14.11.2016

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