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Grundlagen des Verpackungsdesigns

Was beinhaltet ein gestalterisches Briefing?

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Neben dem technischen Teil sollte auch ein gestalterisches konzeptionelles Briefing erfolgen. Was in so einem gestalterischen Briefing enthalten sein muss, erklärt der Trainer hier anhand von fünf Quintessenzen.

Transkript

Das gestalterische Briefing. Ebenso wichtig wie die technischen Vorgaben sind die Wünsche und Anforderungen des Kunden, die in gestalterischer Hinsicht Ihren Entwurf beeinflussen. Wir nennen dies das Gestaltungsbriefing. Dieses Briefing muss in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erarbeitet werden, wenn es nicht, wie bei großen Kunden üblich, nicht bereits bei der Auftragsvergabe vorliegt. Ich habe hier einige der wichtigsten Fragen über die Sie Bescheid wissen sollten, aufgelistet. 1. Die Zielgruppe. Jedes Produkt richtet sich an eine oder mehrere verschiedene Zielgruppen. Diese Anforderungen bestimmen logischerweise auch den Stil und das Aussehen einer Verpackung. Gerade bei Lifestyle-Produkten, die sich nicht wesentlich, das eine vom anderen unterscheidet, stellt sich die Frage der Positionierung. Auch wenn heute viele Stilrichtungen friedlich nebeneinander existieren und ein Modediktat kaum mehr möglich ist, so bleibt eine klare Fokussierung der Zielgruppe wichtig. Vielleicht gibt es ja auch bereits Zahlen und Informationen, über die Ihr Kunde bei der Auftragsvergabe verfügt. Je mehr Informationen über die Sie verfügen, desto sicherer der Erfolg des Produktes bei der entsprechenden Zielgruppe. 2. Positionierung. In einem von Produkten überfluteten Markt, und vielen verschiedenen Anbietern, stellt sich sehr schnell einmal die Frage nach der Positionierung. Ein Produkt für den Alltag, für die Freizeit oder für die Festtage? Ist die Verpackung Teil eines breiten Sortiments oder ist es ein Einzelprodukt? Steht die Funktion des Artikels im Vordergrund oder repräsentiere ich eine große Marke? Und wie ist das Produktversprechen? Gerade bei sogenannten Handelsmarken, bei denen die Produkte oft Teil einer Unternehmensstrategie sind, ist Positionierung bestimmend für den Gestaltungsprozess. Selbst Fragen über die Höhe des Preises beeinflussen die Verpackung stilistisch stark. Teuer sieht anders aus als billig. 3. Informationspflichten und Marken. Fast für alle Produkte bestehen betreffend den Texten gesetzliche Vorgaben. Dabei geht es nicht nur darum, was auf einer Verpackung geschrieben sein muss, sondern meist auch, wie groß und wo. Zudem bestimmen noch kundenspezifischen Vorgaben zum Beispiel die Position und Größe der Marke, der Produktlinie und vielleicht sogar der Grundfarbe auf einer Verpackung eine Rolle. Verpackungsdesign ist oft die Summe aller Vorgaben. Totale Gestaltungsfreiheit besteht eher selten. 4. Konsequenzen aus dem technischen Briefing. Wie ich Ihnen bereits bei der Erstellung des technischen Briefings erklärt habe, beeinflussen die Produktionsvorgaben das Design z. B. auf einer Schachtel, zuweilen entscheidend. Wenn der Kunde aus marketingtechnischen Gründen z. B. ein großes Sichtfenster wünscht und dies technisch nur an einer bestimmte Stelle realisiert werden kann, muss das Design dem Rechnung tragen. Vielleicht beeinflusst der Kundenwunsch die technische Umsetzung ebenso wie die technische Lösung das Design. 5. Grafische Elemente und Bildwelten. Viele Sortimente kennen sogenannte "Eigene Bildwelten". Dies können Fotos, Illustrationen, aber auch grafische Elemente sein. Gerade am Verkaufspunkt muss der Kunde nicht nur den Inhalt erahnen können, sondern schnell und unkompliziert den Hersteller identifizieren können. Sollten Fotografen oder Illustratoren in den Designprozess eingebunden werden, ist ein gutes Briefing Gold wert und spart Geld und zeitliche Ressourcen. Mit diesen fünf Punkten sind Sie nun in der Lage den Designprozess effizient zu beginnen und können sicher sein, nicht zu einem späteren Zeitpunkt von unliebsamen Überraschungen eingeholt zu werden.

Grundlagen des Verpackungsdesigns

Gewinnen Sie Einblick in den Workflow bei der Entwicklung eines Verpackungsdesigns, das maßgeblich von technischen Vorgaben geprägt ist.

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Erscheinungsdatum:15.12.2016

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