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Scrum-Grundlagen: Agile Softwareentwicklung

Warum Softwareprojekte scheitern – und warum Softwareentwicklung trotzdem "cool" ist

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Erst wer weiß, weshalb Softwareprojekte scheitern, erkennt, wo man ansetzen muss, um entgegenzusteuern. Sie erfahren außerdem, was Scrum mit gesundem Menschenverstand zu tun hat.
04:57

Transkript

Wir werden uns in diesem Filmchen anschauen, warum IT-Projekte scheitern. IT-Projekte scheitern? Ja! Das tun sie. Die Standish Group hat in einem sogenannten Chaos Report, der immer mal wieder erscheint, ganz viele Softwareprojekte untersucht und herausgefunden, dass es so eine Verteilung gibt. Der grüne Anteil wären IT-Projekte, die erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gelben wären die Projekte, die ganz ordentlich mit Problemen zu kämpfen hatten und doch noch irgendwie gerade so veröffentlicht wurden und die Roten sind die, die gescheitert sind. Jetzt könnte man sagen: Der Anteil der grünen Projekte sollte doch eigentlich fast den ganzen Kuchen ausmachen. Aber eigentlich ist es nur grob ein Drittel, und der Anteil der Projekte, die scheitern ist fast so groß wie der der grünen. Zusammengenommen kann man sagen: Der Anteil der erfolgreichen IT-Projekte ist angesichts der Menge an Geld, die in diese Projekte hineinfließt, viel, viel zu gering. Das sind jetzt Zahlen oder Anteile aus 2009. Vielleicht hat sich das schon ein bisschen verändert, weil Scrum jetzt immer mehr Freunde gewinnt, aber eigentlich ist die IT-Welt immer noch sehr von Fehlschlägen oder von größeren Problemen geplagt. Warum scheitern IT-Projekte? Die scheitern z.B., weil das System als ungeeignet erscheint. Es entsteht eine Software, die einfach die Anforderungen nicht erfüllt. Oder sie erfüllt die Anforderungen, hat aber keine Anwenderakzeptanz, weil die Schritte zu komplex sind, sie ist nicht durchschaubar, sie ist nicht bedienerfreundlich. Wenn es niemand benutzt, hilft die schönste Software nichts, und auch das führt zu einem gescheiterten IT-Projekt. Wenn das Projekt zu komplex ist, lässt es sich nicht mehr durchschauen. Es lässt sich nicht mehr überschauen, und die Ergebnisse sind völlig unkalkulierbar, und es führt ganz oft dazu, dass die Ergebnisse zu spät kommen. Manchmal so spät, dass die Lösung schon obsolet geworden ist. Das kommt zu spät, weil die Anforderungen, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind, immer erstmal nebulös erscheinen, oder sie ändern sich im Laufe des Projektes, was ganz viele Ehrenrunden bedingt. Und diese Ehrenrunden führen zu Verzögerungen, zu größeren technischen Problemen, die man natürlich nicht ansprechen will. Oder man schreibt lieber Anwaltsbriefe, als auf dem direktem Weg mit dem Kunden zu kommunizieren und zu versuchen, Probleme vom Tisch zu schaffen. Das klingt alles sehr frustrierend. Wieso ist es dann trotzdem cool, Software zu entwickeln? Warum tun wir das überhaupt? Wir haben die Chance, Komplexität zu meistern. Das ist eine Herausforderung, aber wenn wir es richtig angehen, besteht eine ziemlich gute Chance, so ein Projekt auch gut über die Bühne zu kriegen. Wir haben die Chance, Neues zu schaffen. Wir haben es in der IT ganz oft mit neuen Technologien, mit neuen Anforderungen zu tun, mit neuen Situationen, die eine Software erforderlich machen, und es kann ziemlich cool sein, was zu schaffen, was es vorher noch nicht gab. Wir haben die ganz große Bandbreite an Wissen, die wir brauchen, um so ein Projekt zu stemmen. Auf der einen Seite müssen wir der Kundenversteher sein, der aus abstrakten Kundenwünschen Funktionalität schaffen kann, und zum Zweiten müssen wir ein technischer Spezialist sein, der Datenbanken optimieren kann, der Performance optimieren kann, der diese Technik versteht. Und Softwareentwicklung ist eine Disziplin, wo ich ganz viel Leidenschaft mit hineinbringen kann. Wenn Sie auf einer Softwareentwicklungskonferenz abends mal lauschen, was die Gesprächsthemen sind: Da ist ganz viel technische Leidenschaft dabei. Und das macht es eigentlich ziemlich cool, Software zu entwickeln. Trotz der Gefahr, dass unser Projekt vielleicht scheitern kann, wenn wir es nicht gut genug anpacken. Und wie passt Scrum da dazu? Scrum ist eigentlich nichts weiter als gesunder Menschenverstand mit hübschen englischen Begriffen. Mit gesundem Menschenverstand kommt man erstmal schon ganz schön weit. Ich habe auch mal den Vergleich gehört: Scrum ist das, was ein Team sowieso tut, wenn es in einem Projekt mit dem Rücken zur der Wand steht, wenn das Scheitern droht. Wir haben jetzt kurz beleuchtet, warum Softwareprojekte scheitern können und wie Scrum einfach helfen kann, die wieder auf Spur zu kriegen.

Scrum-Grundlagen: Agile Softwareentwicklung

Machen Sie sich mit der Softwareentwicklung mit Scrum vertraut und sehen Sie, wie Sie komplexe Projekte agiler, qualitativ besser, kundenorientierter und motivierter meistern.

3 Std. 34 min (49 Videos)
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