Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

Warum auf Google konzentrieren?

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Die Analyse von Verkehr und Benutzerverhalten ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Website. Sie hilft Ihnen, das Online-Marketing perfekt auf die Inhalte der Site abzustimmen. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Optimierung für Google.
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Transkript

Eine Website zu betreiben, ohne deren Nutzung zu analysieren, ist, als würde man ein Flugzeug steuern, ohne zu wissen, was die Instrumente im Cockpit bedeuten. So ist Webanalyse als ein wichtiges Controlling-Instrument für den Erfolg Ihrer Website anzusehen. In den folgenden Videos zeige ich Ihnen auf, welchen Stellenwert dabei Google einnimmt, wie Sie die Websitenutzung analysieren, welche Tools es gibt und wie die Websiteerfahrung verbessert werden kann beziehungsweise, was eine Website erfolgreich macht. Erfahren Sie in diesem Video, warum Sie sich auf Google konzentrieren sollten, wenn es um die Optimierung Ihrer Seiten, Maßnahmen und Kampagnen geht. Online-Marketing im weitesten Sinne dient der Akquise von qualifiziertem Traffic für eine Website. Das umfasst zum Beispiel Search Engine Optimization, abgekürzt SEO, also Suchmaschinenoptimierung, Search Engine Advertisement, abgekürzt SEA, womit Suchmaschinenwerbung gemeint ist, Display-Werbung mit Bannern, Social-Media-Marketing und E-Mail-Marketing. In fast allen genannten Bereichen spielt Google eine maßgebliche Rolle. Betrachten wir doch mal das Suchaufkommen der unterschiedlichen Suchdienstanbieter weltweit, wird anhand der Verteilung sehr schnell deutlich, wer über den größten Anteil verfügt. Bing mit 5,8 Prozent, Yahoo! mit 3,1 Prozent, YANDEX mit 1,1 Prozent und Baidu mit 0,7 Prozent. Und der Hauptanteil des Suchaufkommens liegt mit 87,4 Prozent bei Google. Dies führt uns nun zu der Frage, wie die Nutzer mit Suchdiensten umgehen beziehungsweise wie sie diese nutzen. So beginnt der Nutzer beispielsweise mit einer Suche, klickt im Suchergebnis auf den ersten Eintrag, klickt zurück auf das Suchergebnis, öffnet dann nacheinander den zweiten, dritten und vierten Eintrag, findet gegebenenfalls immer noch nicht, wonach er sucht und verfeinert dann seine Suchanfrage und das gleiche Spiel beginnt von vorn. Demzufolge ist hierbei auch keine stringens festzustellen, der Suchprozess ist hochgradig komplex und zirkulär. Diese Erkenntnis hat auch die Firma Enquiro in den USA dazu bewogen, im Jahr 2006 eine Eye Tracking Study durchzuführen, bei der die Teilnehmer eine Aufgabe nur unter Zuhilfenahme der Suchmaschinen lösen konnten. Dabei wurde deutlich, dass die Platzierung eins bis drei der organischen Suchergebnisse, also im linken Bereich, eine Sichtbarkeit von 100 Prozent erlangten. Die Platzierung über Paid Search, auf der rechten Seite hingegen, jedoch nur 50, 40 und 30 Prozent. Google hat diese Eye Tracking Study erneut 2007 durchgeführt und dabei interessante Erkenntnisse in Bezug auf die Betrachtungsphasen einer Suchmaschinenergebnisseite oder auch Search Engine Result Page, kurz SERP, gewonnen. Die Nutzer lesen die Google-Suchergebnisseite grundsätzlich von oben nach unten und nach etwas zehn Sekunden werden die bezahlten Anzeigen auf der rechten Seite stärker betrachtet. Bei der wiederholten Betrachtung der Suchergebnisseite konnte zudem eine Aufmerksamkeits- Verlagerung beobachtet werden, denn die mittleren und unteren Suchtreffer sowie die unteren bezahlten Anzeigen wurden bei erneuter Betrachtung viel stärker wahrgenommen. Auch die Motivation spielte offensichtlich eine große Rolle bei der Betrachtung der Suchergebnisseite. Während bei der informationsorientierten Suche eher der Suchtreffertext gelesen wurde, haben die Nutzer bei der transaktionsorientierten Suche den Anfang des Suchtreffertextes nach passenden Schlagworten gescannt. Die Erkenntnisse aus dieser Studie hatten dann auch große Auswirkungen auf die unterschiedlichen Werbeformen im Internet. Wenn wir wissen, dass der größte Anteil des Suchaufkommens über Google erfolgt, wollen wir logischerweise unsere Webseiten möglichst gut in den organischen Suchergebnisse platzieren. Ein Teil des Suchmaschinenmarketings stellt somit der Bereich Suchmaschinenoptimierung dar. Die Vorteile dieser Werbeform liegen auf der Hand. Es enstehen keine Kosten und bei passenden Keywords werden unsere Seiten auch gut gefunden. Es gibt jedoch auch ein paar Nachteile. Zuerst einmal ist die Optimierung nicht trivial und sollte unter gar keinen Umständen von Laien durchgeführt werden. Des Weiteren verursachen auch immer wieder Aktualisierungen des Google-Suchalgorithmus Probleme, sodass sich Suchmaschinenoptimierung als sehr zeitaufwändig herausstellen kann. Wem Suchmaschinenoptimierung zu lange dauert, hat die Möglichkeit, Marketing über Paid Search, also bezahlte Anzeigen zu betreiben. Dabei handelt es sich um eine suchmaschinengestützte Werbeform, bei der die Anzeigenschaltung immer aufgrund der Suchanfrage eines Nutzers ausgelöst wird. Das ist auch der wesentliche Vorteil, denn durch die Steuerung der Anzeigenausspielung mittels Keywords verzeichnet der Werbetreibende nur geringe Streuverluste. Und genau darin liegt auch der Nachteil dieser Werbeform. Ist der Werbetreibende nicht erfahren genug, entpuppt sich das komplexe Marketing über Paid Search schnell als Fass ohne Boden und verbrennt quasi das Budget. Eine etwas einfacher zu handhabende Werbeform im Internet stellt das Marketing über Display mittels Banner dar. Das ist quasi die klassische Werbeform im Internet und existiert schon seit vielen Jahren, fast schon Jahrzehnten. Dabei haben sich unterschiedliche Formate rausgebildet, Wallpaper, Leaderboard, Skyscraper, nur um ein paar zu nennen. Der Vorteil ist offensichtlich. Getreu dem Motto "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" können mittels Banner in kürzester Zeit weit mehr Informationen zum Betrachter transportiert werden als mit Anzeigentexten. Aber genau darin liegen auch die Gefahren. Das Erstellen einer Displayanzeige kostet in der Regel zwei Mal Geld. Erstens beim Design und zweitens beim Ausspielen der Anzeige. Zudem kommt noch die Möglichkeit des Fehldesigns und die oft geringe Nutzerakzeptanz. Dennoch sprechen die Erfolgszahlen bei der Displaywerbung für sich und sie sollte somit immer ein Bestandteil im Marketingmix sein. Die letzte und auch jüngste Werbeform im Internet ist das Marketing über Social Media. Vorreiter hier ist definitiv Facebook, bei dem die Werbeanzeigen nicht keyword-, sondern interessenbezogen geschaltet werden. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Kombination von Text und Grafik beziehungsweise Video in einer Anzeige, wodurch die maximale Information transportiert werden kann. Aber auch hier kein Licht ohne Schatten, denn die Anzeigen verursachen ebenfalls Kosten und aufgrund der vorgegebenen Anzeigengröße besteht auch die Gefahr des Fehldesigns. Bei der Traffic-Akquise kommt es also darauf an, die Bestandteile des Online-Marketings verstanden zu haben, sich am Marktführer Google zu orientieren und die Werbeformen im Internet zu kennen. Dieses Wissen hilft uns dabei, Traffic für unsere Website zu akquirieren.

Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

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2 Std. 37 min (42 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.06.2018
Aktualisiert am:07.06.2018

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