SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Wartungsplan erstellen mit Assistent

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Als Administrator eines SQL-Servers müssen Sie sich um Wartungspläne kümmern. Um einen Wartungsplan zu erstellen, können Sie diesen entweder manuell anlegen oder - wie in diesem Film gezeigt - zur Unterstützung auf einen Assistenten zurückgreifen.
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Transkript

Ein System, wie der SQL Server, ist ständig in Veränderung, Datenbanken sind nicht statisches, es gibt neue Datenbanken, die dazukommen, es gibt bestimmte Wartungsaufgaben, die erledigt werden müssen. Wie Sie dem gerecht werden, wie Sie zum Beispiel sich ein System von Wartungsplänen vernünftig aufbauen, das sehen Sie in diesem Video. Als Administrator müssen Sie sich um Wartungspläne kümmern. Wie gehen Sie am besten vor? Zunächst im Management Studio gibt es im Objekt-Explorer auf der linken Seite den Knoten "Verwaltung", und wenn Sie ein Stück tiefer gehe, finden Sie einen Ordner "Wartungspläne". Wenn noch keine Wartungspläne angelegt sind, ich aktualisiere das mal, ist dieser Ordner noch leer, Sie können jetzt mit der rechten Maustaste draufgehen und können entweder über "Neuer Wartungsplan" oder "Wartungsplan-Assistent" sich diese zusammenstellen. Ich beginne zunächst mal mit dem Wartungsplan-Assistenten, bekomme eine Willkommensmeldung, bestätige diese entsprechend mit WEITER und komme jetzt in einen ersten Dialog, wo ich meinen Wartungsplan erstmal benenne. Das kann ich jetzt im Standard so übernehmen oder wenn ich zum Beispiel schon jetzt weiß, dass das bestimmte Aufgaben sind, die eine bestimmte Software-Anwendung betreffen oder einfach vielleicht auch zeitlich gegliedert, dass ich sage, hier, ich habe eine Wartung, die immer am Wochenende läuft, weil die Zeitfenster am Wochenende größer sind, dann kann ich das natürlich hier schon entsprechend so benennen, eine vernünftige längere Beschreibung eingeben, dass ich das später für mich ein bisschen besser auseinanderhalten kann oder wenn jemand anders da mal draufschaut, habe dann hier bei "Ausführen als" angegeben das Konto des SQL Server-Agent, also das Dienstkonto. Das hat den Hintergrund, dass Wartungspläne wir zwar hier erstellen, diese aber dann im Grunde genommen im SQL Server-Agent hinterlegt werden, weil der Agent die ausführende Komponente ist, die das dann zeitlich, das haben wir dann hier unten, Zeitplangesteuert entsprechend macht. Das heißt, ich kann also jetzt schon entscheiden, ob ich für meinen Wartungsplan, der dann aus mehreren verschiedenen Aufgaben besteht, getrennte Zeitpläne haben will für jede Aufgabe oder einen einzelnen. Interessant ist, dass zum Beispiel, nehmen wir mal an Backup, Sie machen Vollbackups, Sie machen differenzierte Backup und Log Backups, dann sind die ja zu unterschiedlichen Zeiten getimt, dann macht es natürlich Sinn, getrennte Zeitpläne für die einzelnen Aufgaben zu nehmen. Ich demonstriere das jetzt erstmal mit einem gemeinsamen Zeitplan an einem Beispiel für die Wartung am Wochenende. Könnte jetzt hier natürlich gleich den Zeitplan erstellen, würde sagen, ja, führe das wiederholt aus, immer Samstag und Sonntag, kann genauso gut sagen, mache das jetzt täglich oder monatlich, das heißt, das ist jetzt das Thema, wie möchte ich meine Zeitpläne definieren, mache ich es einmalig, habe zum Beispiel die Möglichkeit hier zu bestimmen, "Starten, wenn die CPU im Leerlauf sich befindet", hier ist die große Frage: Wann ist die CPU im Leerlauf? Das ist eine Einstellung, die wir hier unten im SQL Server-Agent später wiederfinden und dort setzen können. Also mit anderen Worten, kann ich hier die Bedingung definieren, zum Beispiel, auch wenn der Agent startet, soll es dann losgehen. In der Praxis läuft es meist so, das man sagt "Wiederholt" und dann zu bestimmten Zeiten das Ganze timt. Hier bis jetzt am Wochenende. Ich kann jetzt sagen, das wäre 22 Uhr am Wochenende, wo das Ganze beginnt, kann eine Art Time-Serie erstellen, also startet am Datum, endet in einem Jahr oder in sechs Wochen, habe jetzt kein Enddatum festgelegt. Das ist so ein bisschen flexibel und muss man jetzt schauen, was man bei sich für Bedingungen hat. Sage dann OK. Damit habe ich also einen Zeitplan, habe das von den Daten her erstmal vernünftig definiert, gehe weiter und jetzt habe ich natürlich eine Auswahl der einzelnen Schritte. Das heißt, im Grunde genommen, muss ich jetzt erstmal wissen: A-was verbirgt sich hinter den einzelnen Schritten, was heißt Datenbankintegrität, was heißt Verkleinern, Index ist neu, Organisieren, Statistiken, was will ich eigentlich, meine Backup-Verfahren. Im ersten holen wir uns hier mal einen Eindruck, was so ein Wartungsplan ist, wie das so grundsätzlich angelegt wird, und dann gehen wir in den zweiten Schritt, in die Details. Das heißt, ich würde einfach mal wählen "Datenbankintegrität prüfen", ich würde einfach mal ein Punkt wählen, wie ich möchte meine Indizes zum Beispiel neu erstellen am Wochenende, weil das Zeitfenster entsprechend groß ist und ich möchte dann am Wochenenden meine vollständigen Backups ausführen. Wenn ich mich entschieden habe, gehe ich hier auf WEITER, habe jetzt noch mal Einfluss auf die Reihenfolge, wie ich meinen Wartungsplan zusammenstelle, gehe anschließend auf WEITER, und im Grunde genommen komme ich jetzt in diese drei einzelnen Tasks, wo ich beantworten muss: A- für welche Datenbank möchte ich das Ganze, also die Integrität soll zum Beispiel jetzt überprüft werden, und dieses Fenster wird sich jetzt in den Tasks jeweils ähneln, weil ich natürlich sage, ja, mache das doch bitte für alle Datenbanken, für meine Systemdatenbanken, für alle Benutzerdatenbanken, also auch neue die hinzukommen oder ich selektiere jetzt einfach ganz gezielt eine bestimmte Datenbank, und die, die ohne Onlinestatus sind, die sollen ignoriert werden, OK. Auswahl getroffen. Bei der Datenbankintegrität möchte ich sage, es sollen die Indizes mit überprüft werden, also im Grunde genommen ist es vergleichbar mit so einem CHKDSK, mit einer Festplatte, wo man also guckt, ist sie in Ordnung, sind die [unverständlich] in Ordnung, der Partitionstabelle und solch Geschichten. Und hier kann man jetzt festlegen, was will man, sollen die Indizes eben mit dazu, "Nur Physisch", soll mit Tablock eine Tabellensperre gelegt werden, während das Ganze stattfindet, um es zu beschleunigen, soll der maximale Grad an Parallelität erhöht werden. Das sind jetzt so ein paar Feintuning-Optionen, die sind jetzt erstmal nicht vordergründig, also wichtig ist, ich will meine Datenbankintegrität überprüfen. Ich möchte im zweiten Schritt meinen Index neu machen oder meine Indizes, das heißt, also auch hier wähle ich meine, ich mache es mal am Beispiel jetzt der AdventureWorks, meine AdventureWorks-Datenbank aus, kann dann sagen Tabellen, Sichten oder beides. Beim neu Erstellen der Indizes kann ich dafür sorgen, dass auf so einer Indexseite ein gewisser Prozentsatz an freiem Platz bleibt. Das hat den Scham, wenn der Betrieb nächsten Morgen beginnt und ich also viele Indizes habe, die betroffen sind jetzt bei Inserts, weil ja Daten in die Datenbank reingehen, dann sind die Indexseiten nicht voll, es kommt nicht zur Seitenteilung, sondern es ist erstmal Platz, um einfach Daten einzufügen. Also auch hier ein paar Optionen, die man setzten kann. Ich gehe jetzt erstmal an der Stelle nicht auf jede Option einzeln ein. WEITER. Wir haben dann die Datenbank, die wir sichern können, das können wir hier auswählen, das ist jetzt der Backup-Schritt, meine AdventureWorks Sicherungstyp:Vollständig, das hatte ich ja am Anfang gewählt, sehe dann hier auch noch mal das Ziel, also den Ordner, wohin die Dateiendung, habe die Optionen für die Sicherung, also noch so die ganzen Feinheiten. Ja, und kann dann hier sagen WEITER, komme jetzt in den Punkt, dass das Ganze in eine Textdatei protokolliert wird und dass ich dann ein Bericht, auch wenn ich das möchte, versenden kann, das lasse ich jetzt hier mal außen vor, gehe auf WEITER und FERTIG STELLEN. Im Grundprinzip der Wartungspläne sehen wir, dass der Assistent mir die Möglichkeit gibt, so einen Wartungsplan erstmal einfach zu definieren. Entscheidend ist, dass jetzt im "SQL Server-Agent" unter "Aufträge" für diesen Wartungsplan ein Auftrag angelegt wurde. Warum? Ich gehe mal doppelt drauf. Weil der Agent die Komponente ist, die das Ganze ausführt, also hier unter "Schritte" finde ich jetzt diesen Plan und unter "Zeitpläne" finde ich den Zeitplan, den ich definiert habe, da kann ich jetzt auch noch mal auf BEARBEITEN gehen und komme also in denselben Dialog wie am Anfang rein. Hier ist das Ganze dann sozusagen getimt, und nun kann ich das hier bestätigen. Wenn ich so etwas jetzt manuell anstoßen möchte, also nicht warten möchte bis dieser Zeitplan abgelaufen ist, dann gehe ich hier drauf, entweder hier oben, sage ich möchte das Ganze jetzt ausführen, so, dann kann ich schon mal schauen, ob das jetzt zuverlässig läuft. Da jetzt hier DBCC CHECKDB und Indizes neu gemacht werden und auch noch ein Backup und das von der AdventureWorks, die also nicht ganz klein ist, zieht sich dann schon mal so ein Vorgang eine Weile hin, das heißt, es dauert jetzt einen Moment. Da ist die Rückmeldung. Das Ganze ist also mit Erfolg gelaufen. Und über den Weg haben wir jetzt einen ersten Wartungsplan erstellt und entsprechend ausgeführt. Hier unten im SQL Server-Agent oder hier, je nachdem, kann man auch den Verlauf anzeigen, also hier auch den Verlauf anzeigen. Im Grunde genommen sind das jetzt noch mal Protokollierungsinformationen, wo ich sehe, ist das Ganze gelaufen, gab es Fehler, was ist ausgeführt worden, was ist passiert. In diesem Video haben Sie gesehen, wie Sie mit Hilfe des Assistenten einen Wartungsplan einrichten, diesen timen und auch anschließend mal manuell ausführen.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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