Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

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Der farbig abgesetzte Zierstreifen der Wände ist in einem Terrakotta-Farbton gehalten, die untere Hälfte der Wand in einem Erdton. Auch bei der Sättigung und Helligkeit dieser Farben orientieren Sie sich an den bereits festgelegten Farben der Farbwelt.

Transkript

Ja, weiter geht es mit der Materialerstellung. Und ich habe hier nochmal kurz zwei Referenzbilder aufgemacht an denen wir sehr schön sehen können, wie das hier am Original farblich abgesetzt ist. Wir haben ja einen Teil davon bereits in der Modellierung miteinfließen lassen. Also diese Strukturen hier oben, wo man sieht, dass ist so, ja, ich nenne es mal lachs- oder terakotafarben, abgesetzt hat. Das wäre also ein Bereich, den wir vielleicht mit einem eigenen Material belegen müssten. Ich habe das schon einmal angesprochen, dass diese Mauerstruktur jetzt für mich nicht unbedingt zwingend wäre. Denn, naja, man muss bedenken, dass natürlich das ein bisschen eine Schwierigkeit bereithält. Man sieht das hier andeutungsweise. Da mal ein bisschen hereinzoome, dass wir natürlich dann um die Fenster herum diese Steine eigentlich auch nochmal vernünftig anordnen müssten. Also bringt dann nochmal Modellieraufwand mit sich, auch hier mit den vorspringenden Bereichen, diesen Säulen, die wir praktisch da haben. Da kann man auch nicht einfach so das Material drauflegen, sondern muss dann auf einen vernünftigen Anschluss der Steine zur Wand achten. Das würde ich gerne so ein bisschen vermeiden wollen, da das jetzt auch nicht so dominante Bereiche in unserem Bild sind. Mir würde es da vielleicht sogar reichen, wenn das ein gefälliger Farbton wäre mit mit ein bisschen Oberflächenrauigkeit, wie ein Putz zum Beispiel. Einfach mal schauen, wie uns das Ganze gefällt. Das ist ja hier noch vom letzten Mal der Stand gewesen von dem Testrendering. Das heißt, wir legen uns wieder ein neues Material an und ja, lassen wir uns oder lassen Sie uns ruhig mal starten hier mit dem oberen Zierband, was jeweils als Abschluss der Wand hier unten ja auch nochmal zu sehen entlang der gesamten Etage läuft. Und wie gehabt, setzen wir das über die Reflektivität um. Gehen also hier in einen diffusen Lambert zum Beispiel rein und was die Farbe betrifft, schauen wir uns nochmal kurz in unserer Palette um. Da hätten wir jetzt hier so einem, naja, mit etwas gutem Willen, Lachs- oder Terakotaton. Das könnte für diesen Bereich hier oben passen. Nehmen wir den Wert einfach mal. Dann müssen wir jetzt gar nicht so sehr mit einem Lack oder ähnlichem, oben auf der Oberfläche arbeiten. Ich versuche es erstmal. Ich nenne diese Ebene schon einmal "Diffus". Was aber sinnvoll wäre, obwohl bei diesem Teil vielleicht noch nicht, da da schon genügend Struktur drin ist, also lassen wir es vielleicht einfach mal bei dieser einzelstehenden Farbe. Dann ist dann eben ein eher matter Bereich. Wir können dann im Nachhinein ja immer noch sagen, wir legen da nochmal eine zusätzliche Glanzebene oben drauf. Ich nenne das jetzt mal einfach "Zierstreifenwand", damit wir wissen, was gemeint ist, so. Wie weisen wir das Ganze zu? Ich denke mal relativ einfach. Wir haben ja hier unser Modell. Mal eben schauen, obere Wand. Das ist jetzt hier eine obere Etage. Das wäre eher der Fußboden. Dann haben wir hier die Wände oben da mitdrin. Genau, da sind wir schon richtig. Das heißt, wir könnten uns jetzt hier eine Selektion machen vielleicht, indem wir diesen unteren Zierstreifen, hier der war ja so ein bisschen abgesetzt, indem wir da den noch mit hereinnehmen. Da gehe ich am besten mal in eine andere Perspektive kurz rein, um das einfacher erstellen zu können. Mit etwas Glück müssten wir hier eine umlaufende und hier sieht auch wieder ganz schön aus dem Augenwinkel, wo ich es gerade sehe, wie schön und hilfreich diese Live-Reflektivität hier im Ansichtsfenster schon aussieht. Also das ist durchaus ja schon sehenswert, ohne dass man hier rendern muss. Eigentlich ein ganz schöner Look finde ich, wo man auch gleich überprüfen kann, ob die Materialien hier alle richtig zugewiesen sind. Ich hatte schon mal drüber nachgedacht, ob man nicht diesen oberen Bereich vielleicht auch nochmal in diesem Messing macht. Könnte man auch nochmal so ein bisschen absetzten. Oder hier in den kleinen Säulenelementen. Da waren ja auch noch solche Kügelchen. Hat man da reingesetzt und Würfel, die könnte man vielleicht auch nochmal so einfärben. Nur so als Idee. Ich möchte es jetzt hier aber nicht bis ins Kleinste Ihnen alles vorschreiben, sondern einfach nur eine Idee geben, was man noch machen könnte. Ich versuche jetzt mal hier einen sinnvollen Blickwinkel zu erhaschen, da sehen wir nämlich genau diese Zierleiste. Was man in solchen Fällen machen könnte, wenn ich jetzt mal mit dem Kürzel "UB" auf eine Ringselektion gehe, ist dass man einfach diesen Bereich knapp dadrunter einmal selektiert. Wenn wir von oben in den Raum schauen, dann sehen wir nämlich, das ist jetzt hier praktisch das Band, was unterhalb dieses Zierstreifens läuft, so dass wir dann eine Chance haben. Muss mal eben auf die andere Seite gucken, nicht dass ich zu viel verspreche. Es müsse aber rund um gelaufen sein, das sieht gut aus, genau, so dass man jetzt im Selektieren-Menü sagen kann, wir hätten gerne diese Selektion gefüllt und klicken jetzt einfach hier auf den oberen Bereich, der ja völlig abgetrennt wird durch die untere Selektion. Klicke da einmal drauf und hat mit einem Klick praktisch den richtigen Bereich schon ausgewählt. Kann im Selektieren-Menü sagen "Einfrieren" und sage dann, das ist mein Zierstreifen zum Beispiel und könnte hier direkt das Material einmal zuweisen, ein bisschen Platz machen hier und in den Tag hier die Selektion natürlich mithereinziehen. Man kann es im "UVW"-Mapping lassen. Ich schalte jetzt aber mal da einfach auf das "Quader-Mapping" um, für den Fall, dass wir dann doch noch vielleicht auf die Idee kommen, hier ein bisschen mit Rauigkeiten, mit Relief zu arbeiten, dass wir da auf der sicheren Seite sind. So, was jetzt noch fehlt, sind natürlich die Zierelemente, die da dem Ganzen entlang laufen. So, das wird hier diese Klongeschichte sein. Ist ja alles schon ein bisschen her, dass wir das angelegt haben, deswegen überprüfe ich das jetzt einfach mal, indem ich jetzt hier mal irgendwas, was nehmen wir jetzt mal? Ich einmal die gleiche Farbe und ziehe das mal drauf. Schauen wir mal, das sind diese oberen Klötze gewesen. Ist aber auch richtig. So, dann haben wir die Wandverzierung. Das hört sich doch gut an. Können wir das direkt da draufziehen, jawoll, das ist dann eh überall. Wandverzierung, hier die Instanzierungen übernehmen das ja automatisch. Zierband entlang der Wand. Das heißt, da können wir das hier auch dem Objekt darüber geben. Wunderbar, sollte das schon mal passen. Gut das Gleiche, damit wir es nicht vergessen, sollten wir hier eine Etage tiefer auch nochmal machen. Man sieht, da ist das zumindest auf die "MoGraph"-Klone automatisch schon übertragen worden, weil wir das wahrscheinlich mit Instanzierungen gemacht haben. Aber die Selektion muss hier halt nochmal gemacht werden. Da habe ich jetzt einmal zu schnell geklickt. Einmal das Objekt anklicken, untere Etage. Wände unten, machen wir wieder das gleiche Prinzip, über "UB" oder Sie gehen hier ins Selektieren-Menü und sagen direkt "Ringselektion". Einmal knapp dadrunter klicken, umlaufendes Band erhalten dadurch, dann Selektion füllen auf den oberen Teilen, das Ganze einfrieren. Zierband und dann können wir direkt mit "Control Drag and Drop" das Material hier zuweisen. Und hier mal "Zierstreifen", einmal "Zierband" genannt. Es ist jetzt aber auch das Gleiche gemeint. Und hätten den Bereich dann hier unten auch schon mal zugewiesen, weil man es ja doch an einigen kleinen Teilbereichen sehen kann. Gut, wo wir gerade dabei sind, lassen Sie uns hier direkt das nächste Material dann auch nochmal nehmen. Ich nehme jetzt einfach mal eine Kopie des Zierstreifens und nenne das "Wand". So, dieses Wandmaterial, schauen wir mal, was wir noch an Farben zur Verfügung haben in unserer Palette, könnte ja durchaus vielleicht in diesen Ockerton gehen, oder etwas dazwischen und das ist mir sonst zu krass im Farbunterschied. Das passt aber jetzt hier zumindest ganz gut. Nehmen wir das mal und ich belasse das auch erst mal bei einer reinen Farbe. Dann schauen wir uns das einfach mal an, wie das Ganze aussieht. Das wären jetzt die Böden. Das heißt, wir ziehen es jetzt einfach mal hier drunter und auch hier im oberen Teil. Wände oben, muss nur weiter links stehen. Das sieht schon mal gut aus. Können wir uns dann hier aus der normalen Kameraperspektive nochmal wiederangucken. Ja, wie gesagt, man könnte dem Ganzen eben noch ein bisschen mehr Glanz geben, aber ich schaue jetzt einfach mal auf die Schnelle, was so die ersten paar Parses zeigen. Wie das Ganze von der Helligkeit her aussieht. Ja, hier sieht man sehr schön die Wirkung der Wandleuchte. Das hier hinten gefällt mir sehr gut. Von der Farbigkeit her so richtig dieses strahlende, kräftige Rot, dass man wirklich das Gefühl hat, hier hinten rechts sind so die letzten roten Sonnenstrahlen, die auf die Wand gehen. Der Wandton dadrunter ist mir vielleicht doch einen Tick zu dunkel. Ja, probieren wir es mal mit dem anderen Ton. Es wirkt dann doch etwas sehr schokoladig. Mal schauen. Der war ein bisschen heller. Vielleicht nehmen wir sogar den. Der geht sonst grünlicher rein. Der ist nicht so schön. Nehmen wir mal den grauen Ton. Wir können ja ein bisschen spielen. Auch durchaus hier mit Sättigungen und Helligkeiten so ein bisschen variieren. Müssen uns also nicht nur an diese Farben hier halten, aber sie sollten natürlich jetzt schon mal so als Maßstab dienen. Ja, das ist, finde ich stimmiger. Zumal wir ja sehr viele warme Farben durch das Sonnenlicht sowieso schon im Raum haben. Nimmt so ein bisschen das Blau des Himmels auch mit auf. Das einzige ist vielleicht, dass durch diese Helligkeit ein bisschen die Tiefe des Raums verloren geht und der Kontrast zu den dunklen Aufzügen etwas zu strak wird. Also mit dem Farbwert bin ich noch nicht ganz zufrieden, aber grundsätzlich ist das jetzt eine Geschmackssache. Ein bisschen dunkler, denke ich mal macht Sinn. Vielleicht so ein bisschen sandsteinfarben. Also da einfach ein bisschen mit den Farben mal rumspielen. Wir könnten dann, wie gesagt am Ende, man kann ja hier eine Multiselektion machen, indem wir diese beiden Wandmaterialien hier mal zusammen selektieren. Dann für beide gemeinschaftlich hier nochmal ein "Backmann" drauflegen, den wir "Glanz" nennen. Der ordentlich matt ist. Das soll jetzt nicht Metall sein, sondern gehen wir auf "50", gehen dann hier wieder auf unser Glas "Fresnel", um so ein bisschen Glanz noch auf die Oberfläche zu kriegen. Und wie gesagt, ich werde jetzt hier nochmal ein bisschen mit der diffusen Farbe spielen. Vielleicht einfach mich mal lösen von diesen vorgefertigten Farben. Einfach mal ein bisschen in die Sättigung reingehen und das da viel dunkler anlegen. Vielleicht sowas, das sieht auch harmonisch aus. Ist aber nicht ganz so in diesem extremen Braunton. Naja, das sind Nuancen, mit denen man sich jetzt beschäftigen kann. Zum Schluss nochmal einen kurzen Testlauf hier machen. Ja, das könnte auch funktionieren. Man sieht, jetzt kommt hier wieder ein bischen mehr Blau rein durch diese Glanzebene. Finde ich ganz spannend. Hier hinten sieht man es sehr schön. Die Einspiegelung vom Himmel. Auch hier auf der Wand. Das mach dann doch eine ganze Menge aus. Und vielleicht packen wir dann doch noch ein kleines Relief mit rein in das Wandmaterial. Das sind ja sehr große Flächen, die wir hier haben. Die könnten dann nochmal ein bisschen spannender wirken, ein bisschen realistischer wirken. Das geht natürlich jetzt in dem Rauschen hier alles sehr unter, aber später wird es dann sehr homogen ansonsten aussehen. Ja, gefällt mir ein bisschen besser mit diesem dunklen Grundton. Dann haben wir auch den stärkeren Kontrast zu den Wandleuchten. Gefällt mir ganz gut. Vielleicht ziehe ich dann sogar noch ein bisschen die Sättigung noch stärker raus. Aber das dunkele gefällt mir ganz gut. Ja, soweit in einem ersten Schritt zu den Wänden. Wie gesagt, da gucken wir uns vielleicht im nächsten Film nochmal das Relief der Wände an, aber ansonsten bin ich damit schon ganz zufrieden.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Erfahren Sie, was es mit physikalischem Rendering auf sich hat und realisieren Sie Ihr naturgetreues Modell mit Techniken für Beleuchtung, Material, Texturierung und Rendering.

6 Std. 19 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.05.2017

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