Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Wandleuchten modellieren

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Bei der Modellierung der Wandleuchten beginnen Sie mit dem Lampenschirm, der an einen geöffneten Blütenkelch erinnern soll und so zum Jugendstil-Thema passt. Verwenden Sie dafür einen Kegel als Basis und formen Sie diesen mit Deformatoren und unter Zuhilfenahme weicher Selektionen.

Transkript

Ja, wir haben schon kurz darüber gesprochen, was jetzt noch an Details in der Szene sinnvoll wäre, um es zu ergänzen, und waren da auf eine Beleuchtung gekommen, die an den Wänden angebracht sein könnte, weil künstliches Licht ist jetzt noch gar nicht in der Szene vorhanden oder entsprechende Leuchtmittel. Wir haben praktisch nur das Licht, was oben durch die Glasfenster kommt. Das heißt, in der Nacht oder abends, wenn es eher dunkler ist, müsste man ja auch eine Option haben Licht anzuschalten. Deswegen meine Idee, hier vielleicht mit so klassischen Wandleuchten zu arbeiten, die so ein bisschen wieder zum Thema passend floral gestaltet sind. Also Lampenschirmen, die so ein bisschen an Blütenkelche erinnern und ähnliches. Und da macht es sicher Sinn hier mit einem Kegel zu starten, der ja, wenn man den Radius oben etwas aufspreizt, hier sowieso schon an einem Lampenschirm erinnert, weil das Ganze gleich über ein Subdivision-Surface-Objekt geglättet werden soll, macht es sicherlich Sinn hier ein paar Segmente am Umfang zu sparen. Meine Idee war vielleicht einen Lampenschirm zu kreieren, der so ein bisschen wirkt, als wäre er aus vier Blättern zusammengesetzt worden. Also wie so eine Tulpe, zum Beispiel, kann man sich das vielleicht vorstellen. Von daher sollte die Anzahl der Unterteilung im Umfang natürlich irgendwas durch 4 teilbares sein. 36 sind jetzt einfach zu viele in Anbetracht der Glättung, die danach noch kommt. Wenn wir jetzt mal annehmen, wir hätten 5 Unterteilungen pro Blatt, 5*4=20 Unterteilungen, sollte reichen. Ich lasse die 8 jetzt mal in der Höhe noch stehen, aus dem einfachen Grund, weil ich diese gradlinige Form hier nicht all zu sehr mag. Ich würde gern mit einem Bulge-Deformator hier noch arbeiten, indem ich hier unterordne und das Ganze etwas hier noch in Form bringen. Sie sehen, man kann das sehr schön in der Höhe anpassen und so ein bisschen bauchiger gestalten. Gerade Linien sind da immer ein bisschen langweilig. So vielleicht. Sie hätten sonst auch noch die Möglichkeit über die Krümmung hier hereinzugehen. Sie sehen, da ergeben sich dann wieder andere interessante Formen. Also hier gibt es auch so eine Form, die ganz klassisch ist für Werksleuchten zum Beispiel, Bauhausstil. Ja, man hat eben eine ganze Menge Optionen durch das Übertreiben von Werten dann auch mal drin, aber ich glaube, ich bleibe jetzt hier bei den 100% Krümmung und verschiebe mir das so, dass so eine gefällige Form hier entsteht. Die Deckflächen nehme ich jetzt einfach mal raus. Das Ganze soll ja ein offener Lampenschirm sein. Hier wird die Befestigung liegen. Auf der anderen Seite kommt das Licht raus. Also können wir auf die Deckflächen verzichten, sodass wir jetzt diesen deformierten Kegel konvertieren können zu einem normalen Polygonobjekt. Da ist es auch schon. Das Original bleibt erhalten. Ich mache es jetzt einfach mal unsichtbar für den Fall der Fälle. Vielleicht brauchen wir es noch mal. Und das wäre jetzt unser Lampenschirm. Die ist mir ja jetzt noch etwas sehr technisch, gerade unten. Also wenn Blätter sein sollen, macht es sicherlich Sinn, wenn die so ein bisschen eine Wölbung nach unten haben, sodass ich jetzt einfach mal alle 90 Grad einen Punkt hier auswähle am unteren Rand. Ich hoffe, ich habe das gut geschätzt. Ein Blick von oben sagt mir, jawohl, 90 Grad, passt. Und gehe auf das Verschieben-Werkzeug und aktiviere dort die "Weiche Selektion". Das gibt uns hier ein bisschen Farbveränderung. Da ist vor allen Dingen interessant dieser Gelb-Verlauf, der sich ergibt, wenn wir den Modus auf "Alle" schalten, das heißt, jede Selektion für sich, jeder Punkt hat ein eigenes Kraftfeld um sich herum, mit einer Abnahmekurve, die wir hier einstellen können, also "Glocke" zum Beispiel, und kann über den Radius entsprechend ausgedehnt werden. Das heißt, wenn ich die jetzt nach oben ziehe, bekommen wir automatisch so eine Wellung hier rein, und das lässt sich ja jetzt noch mal in der anderen Richtung wiederholen, wenn wir jetzt auch wieder alle 90 Grad, aber diesmal eben Kanten auswählen an den, ja, zukünftigen Blattspitzen und ziehen die hier ein bisschen nach unten, und mit dem Skalieren-Werkzeug können wir ja auch noch arbeiten. Die ein bisschen nach Innen zu ziehen, und dann gehe ich vielleicht hier noch mal in die Polygone rein, die jeweils auf der Mitte eines solchen Blattes liegen. Ein bisschen den Radius vielleicht anpassen. Auch hier ein bisschen skalieren, dann wölbt sich das schon so, etwas wie so ein Blütenkelch. Die Trennung zwischen den Blättern fällt hier jetzt momentan noch flach. Das geht alles ein bisschen ineinander über, aber auch das, denke ich mal, können wir schnell beheben. Ich mache erstmal die weiche Selektion hier wieder aus und selektiere jetzt. Mit der rechten Maustaste kann man das auch wunderbar, wenn man die hält und über das Modell und die Oberflächen fährt, dann braucht man nicht unbedingt eine Selektionsmethode auszuwählen. Kann dann auch die Schift-Taste halten, um die Selektion zu erweitern. Und ich würde jetzt zwei sich gegenüberliegende Blätter hier auswählen, Taste D zum extrudieren aufrufen und hier die Deckflächenoption anschalten. Und jetzt gehe ich hier einfach mal ein bisschen nach außen. So zum Beispiel. Das könnte jetzt die Dicke von dem Lampenschirm sein, also von dem Glas. Und das ließe sich jetzt noch ein bisschen "Skalieren (entlang Normalen)", über "Mesh" "Verformen". So ein bisschen verkleinern, einfach über hier einen Spalt zu bekommen zum benachbarten Blatt. So weit, so gut. Verschieben-Modus, und jetzt ist das andere Blattpaar dran. Wird auch wieder ausgewählt. Shift-Taste halten, rechte Maustaste gedrückt halten und einfach über das Objekt fahren. Taste D einfach zuweisen, bestätigen. Die alten Werte sind ja noch vorhanden in der Liste der zuletzt benutzten Werkzeuge. Das "Skalieren (entlang Normalen)" aufrufen. Auch zuweisen. Dadurch werden auch hier die zuletzt verwendeten Werte verwendet. Und dann holen wir uns -- Alt-Taste halten dabei -- ein Subdivision-Surface-Objekt. Dadurch gruppiert sich das automatisch unter, und schwuppdiwupp, haben wir hier einen Lampenschirm, der so ein bisschen an Blütenkelch erinnert, -- das war ja der Sinn der Sache, -- und zwischen diesen Blütenblättern eine schöne Trennung aufweist. Kann man jetzt beliebig noch ein bisschen in die Länge ziehen, wenn einem das zu gestaucht ist vielleicht. Ich mache es mal hier auf die Schnelle, vielleicht mit einer Punktselektion, in der Ansicht von der Seite, indem man hier die sichtbaren Elemente mit integriert. So vielleicht. Auch hier wieder eine weiche Selektion. Ein bisschen größer. So, man kann sich jetzt den Lampenschirm schön von der Größe her so hinziehen, dass es harmonisch passt. Das gefällt mir ganz gut. Ja, das wäre unser Lampenschirm.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

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Erscheinungsdatum:17.03.2017

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