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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Wandfarben verfeinern

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Verfeinern Sie die Wandfarben durch ein zusätzliches Relief, das eine Putzstruktur darstellen soll. Außerdem legen Sie einige Selektionen an, um die Wand auch im unteren Teil individuell zu färben.

Transkript

Ja, weiter geht es mit unseren Materialien. Was Sie jetzt hier sehen, ist so ein bisschen eine kleine Fortführung dessen, was ich schon mal angekündigt hatte, was man auf jeden Fall in Erwägung ziehen kann, nämlich einfach die Materialien, die wir haben noch ein bisschen verteilter einzusetzen. Ich habe hier zum Beispiel unser Messingmaterial auch nochmal auf einige Ziehelemente an dem Aufzug verteilt. Einfach, um diese optisch noch etwas hervorzuheben. Wir haben uns ja relativ viel Mühe gegeben hier für diese Zierstreifen, die wir auf den Querbalken vor allen Dingen haben. Diese Wappen im unterem Gitter und hier oben auch diese, ja, stilistischen Dämonenköpfe. In den oberen Gittern habe ich jetzt einfach mal noch hier diese Blütenblätter auf der linken Seite, einfach mal so nach Gefühl verteilt, ein bisschen das Messing zugewiesen. Genauso hier an den den Handlaufgittern. Auch wieder das Wappen und dieser obere stilisierte Baum, hat such nochmal das Messing abgekriegt, genauso wie die die Kapitäle, um so ein bisschen, ein paar Glanzakzente noch mal zu setzen, würde ich es mal nennen. Ich hab natürlich zwischendurch dann immer mal wieder ein bisschen testgerendert und wir hatten ja im letzen Video uns die Wandmaterialien vorgenommen. Habe ich alles so gelassen im Prinzip. Ich habe hier nur nochmal die Sättigung etwas heruntergedreht in die Fußanteil, vor allen Dingen von diesem lachsfarbenen Streifen oben. Wenn wir uns hier das ansehen, im Prinzip hier die Sättigung in dem Fall einfach nur abgesenkt auf 40 Prozent, ansonsten genau der gleiche Farbwert geblieben. Und bei der Wandfarbe darunter entsprechend auch nochmal ungefähr halbiert die Sättigung. Es wirkt am Anfang sehr schön dieses knallige Rot, aber ich denke mal insgesamt wirkt das Bild stimmiger, wenn es etwas eher entsättigter ist, da wir ja durch dieses stark gefärbte Sonnenlicht dann schon nochmal zusätzliche Farbe einbringen. Im Endeffekt gefiel mir das dann doch etwas besser, aber vielleicht entscheiden Sie sich auch dagegen. Das ist ja teilweise dann auch natürlich Geschmackssache. Eine dritte Sache möchte ich nicht unerwähnt lassen. Wir hatten ja dieses Nebellicht hier hinten gesetzt, ein bisschen rötlich angesetzt. Sie sehen, ich habe das jetzt einfach mal ins Blaue gezogen. Wobei ich dieses Blau auch wieder aus dem Himmel hier herausgenommen habe mit der Pipetten-Funktion. Sie sehen da ist hier auf dem, aus der oberen rechten Ecke ungefähr so ein Blauton herausgegriffen. Und mit der Helligkeit 50% auch aus einer Überlegung heraus, dass man das ursprüngliche Rot, was wir hier verwendet haben, dass das ein bisschen zu dominant rüberkam. Es zog ein bisschen zu sehr die Aufmerksamkeit in den Hintergrund. Wobei das Blauton, alleine schon von der Farbe Blau her, eher gewohnt ist für Hintergründe. Man sieht es ja auch vom Himmel her, dass das einfach die gewohnte Hintergrundfarbe für uns ist. Genau wie Grün das zum Beispiel auch ist und eher beruhigend unterschwellig ist, weil das eben mit Laub in Verbindung gebracht wird. So ist das Blau dann oftmals der Hintergrund und es hilft uns daher auch noch ein bisschen mehr Tiefe reinzubringen und weniger ablenkend zu sein, weil der Fokus soll natürlich ganz klar hier vorne liegen, wo auch das Sonnenlicht hauptsächlich in der eher rötlichen Farbe auftrifft. Von daher haben wir dann hier auch nochmal so ein bisschen diesen bläulichen und rötlichen Kontrast. Fand ich dann doch passender. Aber auch wie gesagt hier das Ganze bitte nur als Vorschlag verstehen. Wie im letzten Video bereits angesprochen, die Wandfarbe, beziehungsweise das Wandmaterial, kann natürlich gerne noch mit etwas Relief versehen werden und das wollte ich dann in diesem Video mir nochmal kurz anschauen. Das ist auch, denke ich mal keine Größe Überraschung, dass man hier dann gerne auf diesen "Noise-Shader" zurückgreift und hier oftmals, na vielleicht nehmen wir den. Den "Buya" kann man ganz gut verwenden. Das ist so typische Raufasertapete und ähnliche Strukturen. Zumal man den auch ins Negative ziehen kann und dann so leichte Einbuchtungen erhält. Auf der Oberfläche kann man sich vielleicht hier ansehen, wenn ich das mal kurz größer ziehe und nur die Farbe wirken lasse, dann sieht man, dass das hier so kleine Einbuchtungen ergibt, die durchaus als Putzstruktur durchgehen können. Da geht es eigentlich dann nur noch darum ein passendes Größenverhältnis zu finden. Da müsste ich mal schauen, wie wir das aktuell zugewiesen haben. Hier haben wir die Wandverzierung und hier haben wir die Wände oben. Das ist mit UVW-Mapping. Das ist natürlich jetzt in dem Fall nicht so praktisch, da wir, naja, das Ganze aus einem Würfel entwickelt haben, aber den natürlich ein paar Mal noch zerschnitten und extrudiert haben. Das heißt, die UV-Koordinaten sind auf jeden Fall nicht mehr zu gebrauchen, deswegen gehen wir hier besser auf ein "Quader-Mapping" und in den Optionen ruhig die "Noises" mit dazunehmen, damit die Größen richtig angezeigt werden. Die Reflektivität habe ich diesmal jetzt auch mitdazugenommen, deswegen haben wir hier in der Ansicht auch schon diese schöne Vorschau und können jetzt schon ganz gut beobachten, wie dieses Relief in den Wänden hier auftaucht. Jetzt natürlich noch etwas groß. Können wir auf verschiedene Art und Weise lösen, entweder reduzieren wir jetzt hier einfach mal die Kachelungsgröße, zum Beispiel auf 10 Zentimeter. Würde dann in der Realität 20 Zentimeter entsprechen, weil das immer nur die Achslänge ist der Kachel. Das heißt, 20 Zentimeter statt 2 Meter, wäre jetzt das Relief groß. Müsste man sich vielleicht einmal hier in einer alternativen Ansicht ein bisschen größer anschauen, ein bisschen zur Seite ziehen, weil diese Wand hier vorne ist, die die wir am größten auf jeden Fall im Bild sehen werden und das heißt, die ist für uns eigentlich maßgeblich für das Relief. Ja, es ist ganz wenig nur zu sehen, was ja auch im Prinzip in Ordnung ist. Da sieht man so ein bisschen die Struktur. Hängt jetzt davon ab, wie stark wir das vom Relief hier ansetzen. Ja, die -10 waren eigentlich schon in Ordnung. Und, ja, von der Größe her, ich denke mal das passt schon ungefähr. Wenn wir die Leuchte hier mal als Maßstab mit dazunehmen, sieht man, das ist so die normale Betrachtungsentfernung. Dann ist das schon in Ordnung. Also 10 Zentimeter in den Koordinaten der Texturprojektion. Und ja, dann haben wir ja noch diesen abgetrennten Bereich hier unten. Da haben wir uns hier hinten ja so ein bisschen gespart da einen Handlauf da noch zu modellieren. Das ist ja immer so ein rein modellierter Sockel im Gegensatz zu dem richtigen Handlauf, den wir hier vorne haben. Da könnte man jetzt hier nochmal Zitat, die gleiche Farbe auftauchen lassen. Müsste man mal schauen, ob man das dann hier vorne nochmal das separat mappt, weil wir ja hier diese Kante praktisch nicht nochmal haben. Schauen wir mal, wenn ich jetzt einfach hier eine Kopie davon, von diesem lachsfarbenen Material nehme und da hatten wir ja kein Relief drin, das heißt, da müssen wir jetzt nicht unbedingt so sehr auf die Größe irgendeiner Kachelung achten, sondern können jetzt hier die Kachel einfach mal komplett ausschalten. Und dann, ich gehe mal wieder in eine andere Ansicht, vielleicht von der Seite rein, dann haben wir hier noch sehr schön sichtbar diesen Trennungsstreifen, an dem wir uns orientieren können und können da einfach mal das Material von der Seite aus hereinlegen. Ich muss es nur groß genug machen, weil wir ja die Kachelung ausgeschaltet haben. Da sieht man auch, dass der Handlauf hier etwas tiefer liegt. Das heißt, das müssten wir dann vielleicht separat nochmal mappen. Wenn wir es hier vorne an der Wand überhaupt haben wollen, weil die Wand kann ja auch durchaus anders gefärbt oder strukturiert sein. So, dann lege ich das vielleicht mal so an, dass wir hier mit der Farbe knapp unterhalb von dieser Kante enden. Das wird ja nachher auch ein bisschen in der Unschärfe liegen des Bildes. Im Hintergrund, so dass das hier knapp darunterliegt und über die ganze Breite erst einmal läuft. Wie gesagt hier vorne die Wand müssen wir uns jetzt nochmal anschauen. Ich gehe mal direkt in den "Polygon-Modus" rein und wir sehen, ob uns da die Struktur eine Hilfestellung gibt. Im Prinzip braucht man ja nur diese Kanten hier, die schon angelegt sind einfach an der Stelle ein bisschen runterziehen. Denn gut, man kann es natürlich auch in dem Bereich einfach weiterlaufen lassen. Das finde ich jetzt auch gar nicht so schlimm, wenn hier oben das noch ein bisschen weitergeht. Da können Sie sich ja vielleicht entscheiden. Also man könnte jetzt hier sagen, man nimmt jetzt einfach diese Kante und zieht de vielleicht herunter und macht dann aus diesem unteren Bereich eine Selektion, eine Polygon-Selektion auf die man dann nochmal dieses Material separat legt, damit man diesen Höhensprung hier realisiert bekommt. Aber ich finde das jetzt eigentlich gar nicht so schlimm. Könnte man vielleicht einfach erstmal so lassen. Das ist jetzt erstmal ein Versuch mit diesem doppelten Farbband praktisch oben und unten, vielleicht gefällt es ja auch gar nicht, dass das einfach zu bunt wird. Dann nehmen wir das einfach wieder weg. Ist ja jetzt schnell dem Ganzen hinzugefügt. Nochmal kurz ein schnelles Testrendering. Das geht ja relativ fix. Da sieht man auch sehr schön, dass diese Messingteile da nochmal einfach anders reagieren auf Reflexionen, weil die nochmal polierter sind an der Oberfläche. Auch hier. Und das setzt dann doch nochmal ein paar nette Akzente in das Bild. Hab ich hier auch oft wieder auf die Suchfunktion des Objektmanagers zurückgegriffen. Dadurch, dass wir das einigermaßen gut benannt hatten, kann man dann immer auf diese Zierbereiche einfach die Suche starten und kriegt das automatisch ausgefüllt. Das muss ich also nicht immer durch die ganze Hierarchie hier durchsuchen. Ja, hier vorne finde ich es jetzt doch nicht mehr ganz so spannend. Das ist dann vielleicht doch angenehmer hier hinter dem Handlauf diese Trennung zu haben. Im hinteren Bereich, man sieht ja das geht dann sowieso etwas in der Unschärfe und in der Dunkelheit hier hinten unter. Ist jetzt nicht so auffällig. Aber hier vorne dieser Teil, den sollten wir auf jeden Fall wieder zurücknehmen, deswegen gehe ich jetzt einfach nochmal hier hinein in diese Kante, die ich ja gerade eh schon selektiert hatte. Muss mal eben schauen, hier ist ein kleiner Radius auf der Wand, dass wir da nicht aus Versehen hier eine Kante vergessen. Genau, da sieht man es. Die nehmen wir jetzt einfach noch mit, ziehen das Ganze jetzt aus Sicht am besten der Kamera, da können wir es am besten beurteilen, etwas nach unten. Wir können ja tricksen. Wir sind ja jetzt hier nicht in einer Animation, sondern können das Ganze wirklich nur aus Sicht der Kamera schön beurteilen. Ich ziehe es hier mal ein bisschen nach unten. Und noch ein kleines Stück, so dass es hinter dem Handlauf verschwindet. So, und dann würde ich hier einfach eine Polygon-Selektion dem Ganzen hinzufügen. Diese beiden Polygone hier. Das Ganze einmal einfrieren lassen. Nenne das mal "Absatz" und dann machen wir uns hier praktisch ein zweites Material, was wir auf den Absatz legen. Und das hier oben, dass nehmen wir entsprechend einfach wieder raus. Versuche mal hier eben auf diese Schnelle eine sinnvolle Selektion zu erstellen von diesem Teil, den wir jetzt noch einmal praktisch wieder anders belegen müssen. Einfrieren, nenne das mal "Überdeckung". Ist jetzt ein bisschen getrickst hier, aber dann nehmen wir einfach genau das gleiche Material nochmal, natürlich die Größenverhältnisse nicht verändern, und legen das auf die Überdeckung, so dass das dann hier diesen oberen Teil für uns schön wieder abdeckt und das lachsfarbene Material eben nur im unteren Teil ist. Wer jetzt hier auch noch mit Relief arbeiten möchte, der sollte dann hier die Mappingmethode nochmal anpassen. Wir ziehen ja Momentan einfach das Ganze farbig durch. Da müsste man dann also ordentlich mit einer Selektion auch hier in dem hinteren Bereich arbeiten und dann mit "Quader-Mapping" arbeiten. Also vielleicht würde es hier vorne Sinn machen, weil das wieder ein Teil ist, der relativ nah am Betrachter liegt, dass man dann diese Fläche nochmal separat mit Fläche-Mapping belegt. Haben wir ja hier im Prinzip schon gemacht. Könnte man also direkt sagen, wir gehen jetzt hier auch wieder auf diese, glaube 10 Zentimeter hatten wir genommen. Da können wir ja dann die Kachlung durchaus zulassen, weil das Ganze sowieso auf diese Selektion beschränkt ist. Und dann hier im Zierstreifen nach der Einfachheit halber nehmen wir jetzt einfach hier das Gleiche. Kopier ich mir einfach hier raus und setze das hier in das Relief ein. In das "10 Prozent", wenn ich mich richtig erinnere. Und dann sollte das hier vorne entsprechend auftauchen. Genau, man sieht, es hat sich jetzt hier ein bisschen verändert im Editor. Dahinten das ist soweit weg. Können wir eventuell uns sparen das anzupassen, ansonsten natürlich gerne auf "Quader-Mapping" umschalten und dann eine Selektion dort setzen. Ja, was bleibt? Der Boden vor allen Dingen, bevor es dann hier noch zum Glas ginge, was wir in den Fenstern und in der Decke haben, aber es ist nicht mehr all zu viel. Aber beim Boden würde ich mir gerne nochmal ein bisschen mehr Zeit nehmen, um dort nochmal einen optischen Akzent zu setzen in Form eines Mosaikbilds. Also einfach farbige, quadratische Steinchen, die so ein bisschen auch eine Randabrundung haben, dass man wirklich das Gefühl hat, das ist ein Mosaik, was eine Fuge hat und das würden wir uns dann in den nächsten Filmen ansehen.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Erfahren Sie, was es mit physikalischem Rendering auf sich hat und realisieren Sie Ihr naturgetreues Modell mit Techniken für Beleuchtung, Material, Texturierung und Rendering.

6 Std. 19 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.05.2017

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