Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Vorstellung des Art Pens

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Hier lernen Sie den Art Pen von Wacom kennen. Der Trainer stellt heraus, welche speziellen Pinseltechniken mit diesem Werkzeug möglich sind und verrät, welche Alternativen es gibt, um ähnliche Effekte ohne den Art Pen zu erzielen.
04:55

Transkript

Ich möchte noch auf eine weitere Sache hinweisen, bevor wir wirklich loslegen mit der Illustration, und zwar die Hardware, die ich verwende. Für dieses Training kommt ein Wacom Grafiktablett zum Einsatz und ich arbeite auf diesem Tablett mit einem sog. Art Pen. Und das ist aus dem Grund erwähnenswert, weil dieser Art Pen eine ganz besondere Eigenschaft hat. Im Gegensatz zu den Standardstiften, die zusammen mit Wacom Tablets verkauft werden, besitzt der Art Pen einen zusätzlichen Sensor, der es ermöglicht, den Art Pen entlang seiner Längsachse zu drehen und diese Drehung auch auf die Werkzeugspitze in Photoshop zu übertragen. Das können wir hier ganz gut beobachten an diesem sehr flachen Pinsel. Hier in der Pinselvorschau sieht man, die kann ich tatsächlich um ihre eigene Achse drehen. Und das ist auch beim Malen ohne Weiteres möglich, wobei es hier ein bisschen merkwürdig ist, dass Photoshop es nicht schafft, in dem Fall auch die Pinseldarstellung mit zu drehen. Das ist ein bisschen irritierend, aber ist nun mal so. Und das ist tatsächlich für die Arbeit mit einem flachen Pinsel eine durchaus erwähnenswerte Sache, so frei jetzt hier die Ausrichtung zu wählen und damit auch dann ganz frei entscheiden zu können, ob man jetzt die flache Seite oder die breite Seite des Pinsels verwendet. Das ist tatsächlich mit einem normalen Pinsel nicht möglich. Das ist allerdings kein Grund für diejenigen, die jetzt keinen Art Pen zur Hand haben, zu verzweifeln, denn es gibt ein paar Alternativen und die möchte ich hier auch gerade noch zeigen. Also, grundsätzlich ist es so, hier in der Pinselpalette gibt es halt für jeden Pinsel unter den "Formeigenschaften" den Punkt "Winkel" oder "Winkel-Jitter". Und die Steuerung über die Drehung, die jetzt hier gerade eingestellt ist, die ist nur verfügbar, wenn man tatsächlich einen Art Pen einsetzt. In dem Fall wird dann die Drehung des Stiftes um die Längsachse eingesetzt, um die Pinselspitze zu drehen. Es gibt allerdings für dieses Attribut Winkel-Jitter auch noch eine andere Einstellung, die durchaus auch verwendbar ist, nämlich die Einstellung "Richtung". In dem Fall wird die Pinselspitze an der Richtung meines Pinselstriches ausgerichtet. Und wenn man dann am Ende ein bisschen dreht, dann kann es zu diesen Auffächerungen kommen. Die sind manchmal nicht so schön, das kann man ein bisschen üben, dass das weniger passiert, aber grundsätzlich ist, dass das ab und zu immer mal wieder passieren kann. Dem kann man ein bisschen entgegenwirken, wenn man hier bei der "Steuerung" nicht "Richtung", sondern "Ursprüngliche Richtung" auswählt. In dem Fall wird einfach die ursprüngliche Bewegungsrichtung meines Striches genommen und dann auch nicht mehr verändert. Damit kann ich dann z. B. auch, wenn ich den Stift nicht absetze, die flache Seite benutzen. Und es ist dann ein bisschen Übungssache, mit der richtigen Ausrichtung des Pinsels zu beginnen, um die dann entsprechend zu verwenden. Aber mit ein bisschen Übung geht das. Und was man auch immer machen kann, man kann auch den Winkel einfach unkontrolliert lassen. Und in der Pinselform findet man dann hier die Ausrichtung des Pinsels und dann kann man die manuell einstellen. Da könnte man dann also sagen, jetzt möchte ich so malen, jetzt möchte ich so malen. Das ist natürlich ein bisschen mühsamer, gibt einem letztendlich an bestimmten Stellen aber auch die Kontrolle, die man braucht, um dann so einen flachen Pinsel einzusetzen. Ich kann allerdings wirklich wärmstens empfehlen, es mal mit dem Art Pen auszuprobieren und dann über die Drehung letztendlich den Winkel-Jitter zu steuern, weil dann hat man wirklich alle Möglichkeiten. Man kann ganz gezielt die Ausrichtung des Stiftes einstellen. Das wird nach kürzester Zeit eine sehr intuitive Angelegenheit, die man wunderbar einsetzen kann, um ganz tolle Effekte zu erzielen. Man wundert sich manchmal, was man an Ausdruckskraft aus einer einzigen Pinselspitze, aus einer flachen Pinselspitze, rausholen kann, wenn man einfach nur genug Kontrolle über diese erhält. Man sieht, wenn man da dann teilweise auch negativ arbeitet und um feinere Formen sozusagen negativ herum malt, dass man auch mit einer sehr groben, großen Pinselspitze sehr feine Strukturen, wie z. B. hier diese weißen Linien, erzeugen kann.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lernen Sie, worauf es bei der Gestaltung eines Hintergrunds ankommt, um Ihre Figur ins richtige Licht zu rücken!

2 Std. 29 min (19 Videos)
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