Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Logic Pro X Grundkurs

Voreinstellungen vornehmen

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Vor der Aufnahme von Audiosignalen sollten einige allgemeine sowie das Projekt und die Audiospur betreffende Einstellungen in Logic Pro X vorgenommen werden. Dieses Video listet die wichtigsten Punkte auf.

Transkript

Um in Logic eine Audioaufnahme herzustellen, müssen Sie zunächst einmal eine Audiospur festlegen. Das habe ich in diesem Projekt schon gemacht. Allerdings sehen Sie in der Titelleiste, dass es noch Ohne Namen heißt. Ich habe es also noch nicht abgespeichert. Dazu gleich der erste Tipp. Wann immer Sie Audioaufnahmen innerhalb von Logic durchführen wollen, sollten Sie sicher gehen, Ihr Projekt abzuspeichern. Dann ist auch sichergestellt, dass die Audiodateien, die Sie aufnehmen, mit Ihrem Projekt gespeichert werden und nicht an irgendeinem Ort auf der Festplatte. Ich wähle zunächst einmal Ablage Sichern unter. und wähle bei meinen Projektdateien dort das Kapitel_03. Das nenne ich jetzt mal Aufnahme. Als Verwaltung des Projektes wähle ich hier unten Ordner und die Audiodateien möchte ich einschließen. Ich klicke nun auf Sichern. Was das Abspeichern der dazugehörigen Audiodateien in den Regionen betrifft, übernimmt Logic den Namen einer Spur. Das heißt, meine Audiodateien würden dann so heißen: Audio 1#01, Audio 1#02, und so weiter. Das ist natürlich nicht besonders übersichtlich. Es macht also Sinn, von vornherein Ihre Spur umzubenennen. Zum Beispiel mit einem Doppelklick hierher. Das wird dann meine Gitarrenspur. Jetzt werden diese Dateien also Gitarre Nummer 1 und so weiter heißen. Was das Abspeichern der Dateien betrifft, gibt es drei Dinge einzustellen. Das Dateiformat, die Bit-Tiefe und die Sample-Rate. Den Dateityp stellen Sie in den Voreinstellungen von Logic Pro ein. Sie wechseln dazu ins Programm-Menü, gehen auf Einstellungen und dort zunächst auf Allgemein. Hier wechsle ich jetzt mal zu Audio und auf den Karteireiter Allgemein. In diesem Auswahlfeld kann ich zwischen drei verschiedenen Formaten wählen. AIFF ist das standardmäßig eingestellte und ist das unter OS X verwendete unkomprimierte Format für Audiodateien. WAVE ist ein Industriestandard. Deswegen steht hier auch Broadcasting Wave Format. Und CAF ist ein weiteres unkomprimiertes Format. Das bedeutet, es ist eigentlich gleichgültig, welche Art der Speicherung Sie hier verwenden. Alle sind unkomprimierte Formate. Ich möchte mal bei diesem Branchenstandard WAV bleiben. Als Nächstes wechsle ich zurück zu Geräte, wo ich ja die Einstellungen zur Soundkarte finde. Dort habe ich auch die Möglichkeit, einen Haken vor 24-Bit-Aufnahme zu setzen, was standardmäßig auch aktiviert ist. Wenn dies aktiviert ist, wird in 24 Bit von Logic aufgenommen. Wenn ich es deaktiviere, dann werden 16 Bit zur Aufnahme verwendet. Beide sind schon sehr gute Qualitäten. Natürlich resultiert 24 Bit in einer größeren Datei, aber das sollte in Zeiten von günstigem Festplattenspeicher kein Problem sein. Und ich habe einfach eine höhere Qualität, die ich dann sowohl für die Verwendung von Effekten aber auch späteren Bearbeitungen ganz gut einsetzen kann. Auf ein anderes Format herunterrechnen geht nachträglich immer. Als Drittes sollten wir noch die Sample-Rate einstellen. Das kann ich erreichen, indem ich die Projekteinstellungen aufrufe. Ich schließe die Logic Pro-Einstellungen, wähle Ablage Projekteinstellungen und wechsle auch hier mal zu Allgemein. Hier gehen wir jetzt wieder in den Bereich Audio. Hier kann ich diese Sample-Rate umschalten. Es gibt hier zahlreiche Sample-Raten-Formate. Es ist zum Beispiel empfehlenswert, mit 48 kHz aufzuzeichnen anstatt 44,1 kHz, die Sie zum Beispiel für den Export verwenden. In meiner Konfiguration möchte ich es jetzt aber dabei belassen. Wenn wir das alles eingestellt haben, können wir eigentlich loslegen. Sehen wir uns mal die Details zu unserer Spur an. Ich habe hier diese Spur Gitarre genannt und hier auf der linken Seite den Channel Strip. Ganz oben in diesem finde ich die Möglichkeit der Auswahl des Inputs. In meiner Konfiguration habe ich zum Beispiel das Mikrofon, über das ich Ihnen jetzt die Erklärungen gebe, auf dem Input 1 und die Gitarre auf dem Input 2. Wenn Sie einfach mal hören wollen, was jetzt in Ihrem Kanal ankommt, können Sie einfach hier das Input Monitoring aktivieren. (Stimme hallt leicht) In meinem Fall hören Sie die Stimme ein wenig doppelt. Lassen Sie das Input Monitoring einmal aktiviert und wechseln Sie hier in die Voreinstellungen von Logic. Ich gehe hier wieder in die Einstellung Audio. Unter der I/O-Puffergröße können Sie einen Wert festlegen. Wenn Sie diesen besonders hoch eingestellt haben, heißt das zwar eine bessere Qualität beim Berechnen, aber, wenn ich diese Änderungen mal anwende, (Stimme hallt stark) Dann hören Sie auch ein gewisses Echo, also eine Art Verzögerung, von meiner Stimme. Das hängt damit zusammen – (Stimme normal) Ich werde das Input Monitoring wieder ausschalten. Dass meine Stimme zwar in den Computer über die Soundkarte hereinkommt, also von Logic akzeptiert wird, aber es eine bestimmte Berechnungszeit braucht, bis die Ausgabe wieder stattfindet. Diese Zeit nennt man Latenz. Sie ergibt sich in einem Millisekundenbereich, den Sie hier dann als Ergebnis sehen. Je kleiner Sie den Wert einstellen, desto kürzer ist diese Zeit auch. Natürlich ist dann die Berechnung nicht mehr ganz so genau. Aber Sie haben den großen Vorteil, dass gerade beim Einspielen von Instrumenten Sie nicht diese besonders störende und irritierende Verzögerung haben. Ein zweiter Punkt, wo Sie solche Dinge einstellen können, das finden Sie hier unter Allgemein, wo Sie auch für Plugin-Latenz den Low-Latency-Modus aktivieren können, mit dem dann sichergestellt ist, dass es möglichst zu keinen Verzögerungen kommt. Ich werde das jetzt mal von hier aus anwenden. Jetzt können wir aber wirklich loslegen und sollten noch umschalten auf unseren Gitarre-Input. Das ist hier unter Input 1. Dann wähle ich hier Input und wähle jetzt den Input 2. Als nächstes sollten Sie den Pegel testen, der auf Ihrem Input anliegt. Dazu nehme ich jetzt einfach die Gitarre, schalte dort den Volumen-Regler relativ hoch ein und aktiviere das Input Monitoring auf meiner Spur. Wenn ich jetzt auf meiner Gitarre einen Akkord schlage, ♪ (Gitarrenakkorde) ♪ sehen Sie, dass das schon sehr gut ankommt. Allerdings warnen mich diese Pegelwerte hier, dass ich schon in einen sehr hohen Bereich komme und deswegen die Gefahr des Clippings, also des Übersteuerns, bei dem nurmehr ein Krachen wahrnehmbar ist, gegeben ist. Man fühlt sich vielleicht nun versucht, diesen Regler hier nach unten zu ziehen. Aber das ist der Fader für diese gesamte Spur. Er wird erst am Ende des Signalflusses angewendet. Um den Input zu steuern, müssen Sie die Vorverstärkung herabsenken. Das können Sie nicht in der Software von Logic Pro machen, sondern Sie müssen es auf Ihrer Hardware, also auf Ihrer Soundkarte tun. Ich drehe also für diesen Kanal den Gain, die Vorverstärkung, ein wenig zurück. Jetzt teste ich nochmal meinen Gitarrenakkord. ♪ (Gitarrenakkord) ♪ Wunderbar. Nun können wir eigentlich mit dem Aufnehmen beginnen. indem ich einfach hier das Record Enable aktiviere. Es blinkt dann dieser rote Button. Wenn ich dann hier oben auf Record klicke, wird einfach meine Audio-Region geschrieben. Weil es aber mehr Spaß macht, Gitarre zu einem Drummer oder Beat zu spielen, möchte ich über Spur eine neue Drummer-Spur hinzufügen. Die habe ich jetzt angelegt und höre mir das Ganze mal an. ♪ (Schlagzeug-Beat) ♪ Das gefällt mir auch schon sehr gut. Ich möchte nur einen etwas schnelleren Beat haben deswegen setze ich die Beats pro Minute einfach bei gedrückter Maustaste und Nach-Oben-Ziehen auf 140. Hören wir uns das jetzt nochmal an. ♪ (Schlagzeug-Beat) ♪ Wunderbar. Jetzt habe ich noch aktiviert, dass ich noch einen Takt vorher einzähle. Also eins, zwo, drei, vier. Ich stelle mich an den Anfang und beginne einfach über die R-Taste mit meiner Aufnahme. Ich sollte aber sichergehen, dass ich auch die Spur aktiviere, in der ich jetzt aufzeichne. Eine Kleinigkeit könnten wir noch einstellen. Ich könnte jetzt natürlich den reinen Gitarren-Sound aufnehmen. Wenn ich aber gleich testen möchte, wie das Ganze sich mit Verstärker anhört, rufe ich mal die Bibliothek auf, wähle hier Electric Guitar and Bass und hier zum Beispiel unter Clean Guitar einen Verstärker. Nehmen wir mal diesen hier. Testen wir diesen Sound: ♪ (Gitarren-Sound) ♪ Jetzt sind wir bereit für die Aufnahme. Ich drücke erst die Taste R. ♪ (Takt zählt vor) ♪ ♪ (Gitarrenmusik) ♪ ♪ (einzelne Beats) ♪ Das hat schon ganz gut geklappt. Meine Audio-Region wurde also aufgezeichnet. Diese Region wird mit Gitarre#01 benannt. Ich kann jetzt das Input Monitoring auch wieder deaktivieren und auch das Record Enable. Wenn wir jetzt mal zu unserem Schreibtisch zurückwechseln und uns die Projektdateien ansehen, finden wir hier den Projektordner Aufnahme, das eigentliche Logic-Projekt und dort die Audio-Files. Und hier erwartungsgemäß Gitarre#01, also den Namen unserer Audio-Region. Das ist die eigentliche WAV-Datei, die jetzt von Logic aufgezeichnet wurde.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!