Photoshop ist einfach!

Voreinstellungen in Photoshop

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Photoshops Voreinstellungen sind ein komplexes Gebiet, doch keine Sorge: Calvin Hollywood weiß, dass man sich dort eigentlich gar nicht oft aufzuhalten braucht.

Transkript

Ich hoffe, Ihr seid bereit. Denn jetzt kommt ein sehr komplexes Thema. Es geht um die Voreinstellungen in Photoshop. Aber ich kann euch direkt beruhigen. Denn die Voreinstellungen in Photoshop braucht ihr gar nicht. Ich habe ein Jahr in Photoshop gearbeitet ohne jemals etwas in den Voreinstellungen gemacht zu haben. Das ist das coole. Denn die Voreinstellungen in Photoshop, die sind so eingestellt, dass ihr eigentlich nichts machen müsst. Alles ist schon passend erledigt für euch. Dennoch werden wir in diesem Film einen kleinen Blick mal reinwerfen, um uns ein paar Sachen anschauen. Ihr könnt euch zurücklehnen, entspannen, ihr müsst nichts machen. Ich möchte euch einfach ein paar Highlights einmal aufzeigen, was ich bei mir im Laufe der Monate und Jahre voreingestellt habe, bzw. abgeändert habe. Und vielleicht ist das Eine oder Andere dabei, was ihr gebrauchen könnt. PC User finden die Voreinstellungen unter dem Befehl "Bearbeiten". Wenn ihr einen Mac habt, geht ihr unter "Photoshop" bei dem Befehl "Voreinstellungen" und wir starten einmal mit den allgemeinen Voreinstellungen. Und wenn man die Voreinstellungen zum ersten Mal öffnet und man hier so durch klickt, dann denkt man schon: "Oh mein Gott, das ist ja eine Menge Zeug". Aber wie erwähnt, ihr braucht hier nichts machen. Denn alles ist eigentlich schon passend voreingestellt. Dennoch gehen wir ein paar Dinge durch, die ich euch erklären möchte. Und dazu gehen wir einmal zuerst in die Benutzeroberfläche. Hier habt ihr nämlich die Möglichkeit, das Erscheinungsbild bzw. den Hintergrund, wo euer Bild drauf liegt, farblich ändern zu können. Z.B. ein sehr helles Grau oder sogar ein sehr dunkles Grau bis Schwarz, das ist euch überlassen. Hier vielleicht ein erster Tipp: Ich empfehle euch ein dunkleres Grau oder so ein Mittelgrau. Ich selbst arbeite gerne auf einem dunkleren Grau. Das ist wichtig, wenn ihr ein helleres Grau habt, dann wirken eure Bilder dunkler als sie eigentlich sind. Wenn ihr z.B. ein Schwarz habt, dann kann es sein, dass eure Bilder heller und brillanter wirken, als sie eigentlich ist. Deswegen arbeite ich meistens auf einem dunkleren Grau und fühle mich da am Wohlsten. Das war es schon bei der Benutzeroberfläche. Wir gehen mal weiter. "Einstellungen synchronisieren". Das überspringen wir einfach einmal. Bei der "Dateihandhabung" überspringen wir alles einfach einmal. Alles zuerst einmal kompliziert. Es gibt ein Dialog, der kann einem den Hintern retten, und zwar das "Automatische Speichern". Das kommt darauf an mit welcher Photoshop-Version ihr arbeitet, habt ihr die aktuellste, dann könnt ihr z.B. Photoshop sagen: Photoshop, bitte alle fünf Minuten im Hintergrund speichern, falls einmal mein Rechner abstürzt oder falls irgendwie mal was passiert. Dann habe ich wenigstens ein kleines Backup. Das ist ein Dialog, den kann man ganz am Anfang einmal aktivieren. Vielleicht auf fünf Minuten setzen. Aber ihr hattet es gesehen, es war schon voreingestellt auf zehn Minuten. Dann gehen wir einmal an die "Leistung". Manchmal kann es sein, dass eure Graphikkarte nicht unterstützend fungiert, und dann werdet ihr sehen, dass der animierte Zoom fehlt und so weiter. Das sieht ihr daran, dass dieser Bereich "ausgegraut" ist. Wenn ihr diesen Bereich aktivieren könnt, er ist schon voreingestellt, aktiviert ihn, dann sind manche Zoom-Funktionen etwas flüssiger, da müsst ihr einfach einmal drauf achten. Wenn Ihr nichts aktivieren könnt, dann müsst ihr vielleicht einmal die Graphikkarte austauschen. Das macht aber am Anfang keinen Sinn, denn selbst wenn der Bereich ausgegraut ist, könnt ihr trotzdem noch toll Bilder bearbeiten. Ihr braucht auch nicht die Leistung hoch setzen. Was vielleicht ganz interessant ist, und das ist einer der wenigen Bereiche, wo ich sagen würde, das macht in den Voreinstellungen definitiv Sinn, sind die "Protokollobjekte". Das klingt etwas komisch. Das sind die Schritte, die ihr in der Zeit zurückgehen könnt. Jetzt angenommen, ihr habt fünfmal etwas Falsches gemacht in Photoshop. Dann könnt ihr mit einem Tastenkürzel diese fünf Schritte zurücknehmen. Voreingestellt sind jetzt hier 20 Schritte. Das klingt erst einmal viel. Aber wenn ihr 20 Mal auf ein Bild klickt, weil ihr da vielleicht irgendwie drauf rummalt, dann ist 20 gar nicht einmal soviel. Also würde ich diesen Wert hoch setzen. Also ich setze diesen Wert einmal auf etwa 100. Das müsste locker ausreichen. Auf keinen Fall auf 1000 setzen. Da kann es sein, dass Photoshop immer langsamer wird, weil eben alle Schritte gespeichert werden. Also überlegt es euch. Ich würde sagen, mehr als 50 Schritte geht man kaum zurück. Also setze ich hier auf knapp 50. Gehen wir weiter. "Zeigerdarstellungen" brauchen wir am Anfang nicht. Die "Transparenzeinstellungen" auch noch nicht. Auch hier werden wir nicht tätig sein, da auch nicht. Ihr seht, das macht Spass. Wir klicken hier mal durch. Und werden hier noch gar nichts verändern. Ihr könnt euch selber ein bisschen durcharbeiten. Viele Dinge sind selbsterklärend. Bei Photoshop muss man auch immer ein bisschen experimentieren, gerade am Anfang. Aber was ihr euch definitiv nicht machen müsst: Einen Druck, dass ihr alles verstehen müsst. Denkt immer daran, der Calvin hat das erste Jahr mit Photoshop gearbeitet, und war nicht einmal in den Voreinstellungen, um da etwas bewusst zu ändern. Ich habe mich immer wieder durch geklickt, aber geändert habe ich im ersten Jahr nie etwas. Das zeigt, dass alles gut eingestellt ist, und wir uns auf andere Dinge konzentrieren können.

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6 Std. 5 min (67 Videos)
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