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Sketch Grundkurs

Voreinstellungen anpassen

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In diesem Film erläutert der Trainer, welche Programmvoreinstellungen es gibt und welche davon besonders relevant sind. Dies betrifft etwa die automatische Speicherung, das Pixel-Fitting und den Dateiexport.

Transkript

Bevor man mit Sketch richtig loslegt, sollte man vorher mal einen Blick in die Voreinstellungen werfen. Dazu gehen wir über das Hauptmenü "Sketch" und dann "Preferences". Hier haben wir jetzt den Tab "General". Und das erste, was ich hier empfehlen würde, ist, hier den Haken wegzunehmen. Und zwar speichert Sketch automatisch Versionen, während man arbeitet. An und für sich klingt das super, aber das Problem ist, dass die Dateien riesig groß werden, also, nicht die Dateien, aber auf der Festplatte speichert Sketch an einem speziellen Ort Zwischenstände ab. Das kommt aus dem Mac Betriebssystem. Apple hat es eingeführt mit Programmen wie Pages, Keynote und Numbers, wo es auch Sinn macht, weil die Dateien sehr klein sind. Wenn dort irgendwo im System im Hintergrund Dateien gespeichert werden, dann fällt es nicht auf. Bei Sketch ist es aber so, dass in einem speziellen "Libraries"-Ordner die ganzen Zwischenstände gespeichert werden. Und somit wird der Platz, den das System einnimmt, irgendwann auf der Festplatte riesengroß. Es hat grundsätzlich natürlich den Vorteil, dass man wie in Time Machine in seinem Projekt an eine Stelle springen kann, an die man möchte, wo man zuletzt gearbeitet hat. Das ist sehr schick, das ist ein tolles Feature, aber wenn man im Internet mal ein bisschen danach googlet, dann findet man Hinweise von Usern, die berichten, dass auf deren Festplatte auf einmal 500 GB-große Dateien liegen. Nachdem ich das gesehen habe, habe ich bei mir auf der Festplatte geguckt und bei mir lag eine 20 GB-große Datei, die Sketch angelegt hat, um solche Zwischenstände zu speichern. Ja, deswegen hat Sketch diesen Haken hier eingefügt. Früher gab es diese Option nicht. Da wurde immer automatisch gespeichert, weil die Dateien einfach riesig groß wurden, beziehungsweise das System ja vollgemüllt wurde mit Riesendateien, ist man jetzt hingegangen und hat einen Haken hier eingefügt. Und ich würde dringend empfehlen, den wegzunehmen. Wenn man viel mit Sketch arbeitet, ist irgendwann die Festplatte nur noch winzig klein, beziehungsweise der Platz darauf. Dann haben wir den nächsten Bereich: "Pixel Fitting". Hier würde ich empfehlen, alle Haken zu setzen, das heißt, wenn man Objekte zeichnet, importiert, vergrößert und verkleinert, dann werden diese immer genau auf einen Pixel gesetzt, das heißt, es gibt keine Zwischenpixel. Es gibt nur den Wert, zum Beispiel Pixel 1 und Pixel 2, aber nicht Pixel 1,2 oder 1,3, weil dann gibt es schon mal durch das Anti-Aliasing sehr unschöne Kanten. Das wollen wir nicht, weil wir Sketch nun mal fürs Webdesign verwenden oder für Screendesign und nicht zum Illustrieren, dann würde ich hier die Haken setzen. Wenn man Sketch nur zum Illustrieren nutzt und man nachher nicht in Richtung Screen geht, dann ist es egal. Hier haben wir jetzt den "Vektor-Import". Was soll passieren, wenn man eine Vektordatei als PDF oder EPS importiert? Hier kann man zum Beispiel festlegen, dass diese als Bitmap-Ebene importiert wird. Das würde ich nicht empfehlen. Ich würde erstmal gucken, wie sieht das Ergebnis aus. In der Regel geht lediglich der Verlauf verloren, wenn die Datei, die aus Illustrator zum Beispiel kommt, einen Verlauf hat. Ansonsten kann man immer noch das Bild als Bitmap runterrechnen. Grundsätzlich sind natürlich Vektordateien immer von Vorteil. Wenn wir jetzt mit mehreren Artboards arbeiten, so wie hier jetzt diese drei, dann kann man beim Export festlegen, in welcher Reihenfolge diese exportiert werden, also von links nach rechts, von rechts nach links oder von oben nach unten. "Sketch Mirror" ist sehr praktisch, weil man darüber die Möglichkeit hat, sein iPhone mit Sketch zu koppeln. Und wenn man das iPhone verbunden hat, per Lightning-Kabel zum Beispiel, und dann die App auf seinem iPhone startet, dann wird automatisch der Screen, an dem man gerade arbeitet, im iPhone gezeigt. Und wenn man Änderungen durchführt, sieht man diese live am Endgerät, was natürlich superpraktisch ist, weil man oft den Screen nicht so gut in der Applikation selber beurteilen kann, wie man das nachher auf dem Endgerät kann. Dann haben wir die nächste Kategorie: "Canvas". Bei der Canvas können wir einen Zoom aktivieren und deaktivieren, das heißt, wir können sehr schnell auf Objekte draufzoomen oder wegzommen, über die "Cmd"-Taste, "Cmd+1" und "Cmd+2". "Cmd+2" zoomt auf das aktuell selektierte Element, "Cmd+1" zoomt raus, sodass alle Elemente angezeigt werden. Dieser Zoom ist schnell animiert. Man kann den Haken wegnehmen, dann ist der Zoom halt nicht mehr zu sehen und man zoomt direkt rein und raus, ohne diesen Zoomeffekt. Diese beiden Häkchen, das ist im Prinzip genau das, was ich gesagt habe. Mit "Cmd+1" und "Cmd+2" kann man auch so sehr einfach rein- und rauszoomen. Wenn man mit Guides arbeitet, also Hilfslinien, dann kann man diese hier von der Farbe her festlegen. Schauen wir uns die Ebenen an. Wenn man zum Beispiel eine neue Gruppe macht, dann kann man hier einen Haken setzen, dass diese automatisch für "Click-through" aktiviert ist. Ich bin kein Fan von diesem Click-through, weil ich Gruppen auch wie Gruppen handhaben möchte. Und wenn man dieses Click-through aktiviert, dann wird es zwar als Gruppe dargestellt in der Ebenenpalette, aber es verhält sich nicht wie eine Gruppe. Wenn man die Gruppe bearbeiten will, dann reicht ein Doppelklick oder man klickt mit gedrückter "Cmd"-Taste. Dann verhält sich das genauso, von daher braucht man den Haken nicht. Wenn wir etwas duplizieren, ein Element auswählen und duplizieren, dann kann man hier ein Offset aktivieren, sodass das duplizierte Element etwas eingerückt wird und man sieht, dass es dupliziert wurde, weil die dann etwas versetzt übereinander lagern. Davon bin ich kein Fan, weil man oft etwas dupliziert, um es dann auf der gleichen Höhe zur Seite zu schieben. Daher nehme ich den Haken hier weg. "Rename Duplicate Layers" macht Sinn. Diese werden dann umbenannt in "Copy", "Copy1", "Copy2"und so weiter. Und dann haben wir hier noch: "Flatten Bitmaps". Also, wenn man mit einfachen Bitmap-Grafiken arbeitet, mit welcher Auflösung sollen diese dann hier verwendet werden, mit "Einfach", also Standard, oder mit "Retina-Displays"? Wenn man Plug-ins installiert hat, und es gibt eine Riesenauswahl von Plug-ins, dann erscheinen diese hier in dieser Liste und man kann hierüber die Plug-ins verwalten. Man kann sich Plug-ins aussuchen. Alle, die man installiert hat, landen hier in der Liste und man kann sie hier dann auch wieder heraus entfernen. "Presets": Hier haben wir jetzt verschiedene Presets beim Export. Wenn ich meine Dateien exportiere, dann habe ich hier den "Default", dann wird's einfach nur in einfacher Auflösung exportiert. Wenn ich für iOS-Geräte etwas designe, dann kann ich hier einen Haken setzen. Dann wird beim Export automatisch in den drei Auflösungen, also für Standard und auch für hochauflösende Displays hier exportiert. Wir können auch sagen, dass nicht PNG, sondern immer als JPG exportiert werden soll. Das gleiche gilt für Android oder man kann sich natürlich auch eigene Presets generieren, die man auch hier über das Minus wieder löschen kann. Zu guter Letzt gibt es noch einen Cloud-Dienst. Dazu muss man allerdings einen Account anlegen. Somit kann man den Cloud-Dienst von Sketch nutzen, um Dateien in die Cloud zu laden, um diese zu sharen. Also, wenn man mit mehreren Leuten arbeitet, mit Kollegen oder Freunden, dann kann man dieser darüber sharen, damit andere Leute die sehen können, damit man gemeinsam daran arbeiten kann. Wir haben also gesehen, es gibt einige Einstellungen und einige sind wirklich wichtig, wie ich finde, vor allem dieser Haken hier und das pixelperfekte Ausrichten.

Sketch Grundkurs

Lernen Sie die grundlegende Bedienung von Sketch am Beispiel des UX-Designs einer App.

4 Std. 45 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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