Photoshop CC für Profis

Voreinstellungen

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Die Einleitung bietet einen Überblick über die Voreinstellungen, welche vor dem ersten Arbeiten mit dreidimensionalen Objekten in Photoshop vorgenommen werden sollten.

Transkript

Bevor Sie anfangen in Photoshop mit 3D-Objekten zu arbeiten, sollten sie sich vielleicht erst einmal die Voreinstellungen anschauen. Die findet man hier über Photoshop "Voreinstellungen", und damit sie sich nicht erst durch alles durchklicken müssen, gibt es hier die Möglichkeit, sich die 3D-Voreinstellungen direkt zu holen. Da sind sie auch schon, sehen so aus und das Schöne ist, wenn Sie nicht wissen, was irgendeines von diesen Begriffen bedeutet, dann können Sie mit der Maus hier rüber gehen und sich dann hier unten in der Beschreibung anzeigen lassen, worum es eigentlich geht. Damit Sie aber nicht diesen ganzen Kram hier lesen müssen, habe ich gedacht, erzähle ich Ihnen mal ein bisschen was und möchte auch mal den ein oder anderen Tipp dazu geben, was ich vielleicht an Ihrer Stelle hier tun würde. Das Erst ist der VRam, der Video-Ram. Der ist dafür verantwortlich, wie flüssig ein Objekt sich drehen oder bearbeiten lässt, und deshalb würde ich das auf relativ hoch stellen. Sie sehen sogar, dass ich das hier auf 100 % gelegt habe. Das liegt aber auch daran, dass ich ansonsten keine weiteren Anwendungen habe, die auf diesen VRam hier zugreifen. Sollte ich das dennoch haben, kann es natürlich sein, dass die anderen Anwendungen oder auch diese hier, Photoshop ins Stolpern geraten. Das sollten Sie nur dann tun, wenn ansonsten dieser VRam für nicht besonders viele Dinge gebraucht wird oder am besten für gar nichts gebraucht wird. Hier: Die 3D-Überlagerung. Wie sieht das aus? Sie haben hier verschiedene Möglichkeiten Farbfelder zu verändern. Die sind relativ ähnlich. Deshalb ist das vielleicht auch gar keine so schlechte Idee, hier die eine oder andere Farbe zu vergeben, die deutlich anders ist. Andererseits muss man sagen, ich komme prima klar mit diesen Farben, würde sie also nicht verändern wollen. Jetzt haben wir hier die Grundebene. Die Grundebene ist, sagen wir mal, eine Art Weltraster, also diese 3D-Welt, die in drei verschiedene Richtungen bzw. drei verschiedene Ebenen aufgeteilt ist, die hat eine X, Y und Z-Richtung. Und das Raster, das Wichtigste ist das horizontal verlaufende Raster, also Ihre 3D-Erdoberfläche. So kann man das, glaube ich, nennen und diesen Rasterabstand den kann man auf klein, mittel oder groß stellen. Ich finde "klein" eigentlich ganz sinnvoll. "Groß" ist mir gerade dann, wenn man mit Weitwinkelkameras arbeitet, zu heftig. Man sieht die einzelnen Linien kaum mehr, weil sie soweit auseinanderliegen. Deshalb würde ich da schon bei "klein" bleiben. Allerdings dürfte die Farbe bei Ihnen wohl anders aussehen. Ich habe ein mittleres Grau genommen von 128 pro Kanal. Bei Ihnen ist das sicherlich schwarz. Ich würde sogar dazu raten, mindestens ein solches Grau, wenn nicht gar so etwas hier zu nehmen. Denn ich finde, dass diese Rasterlinien immer auffällig sind, selbst dann wenn wir ein relativ helles Grau verwenden. Ist es dagegen schwarz, so, dann sind die so auffällig, dass sie fast schon die Aufmerksamkeit zu sehr auf sich ziehen. Deswegen gerade dann, wenn Sie einen kleinen Rasterabstand verwenden, kommen Sie mit einem solch hellen Grauwert am Besten davon. Dann haben wir hier noch das interaktive Rendern direkt auf dem Bildschirm. Ganz einfach erklärt: Wenn Sie rendern und Sie bekommen Farbverschiebungen, die aktivieren Sie dann einfach. Dann probieren Sie es noch mal. Dann dürfte es zwar langsamer laufen, aber es dürfte sicherlich mit deutlich weniger Farbverschiebungen passieren. Das liegt dann an Ihrer Grafikkarte. Vielmehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, weil es immer eine Mischung aus Programm, Grafikkarte, Anwendung usw. ist, auch die Einstellung, die Sie hier vorgenommen haben. Deshalb, bei zufriedenstellenden Ergebnissen lassen Sie dieses Häkchen einfach bestehen. Ebenen automatisch ausblenden müssen Sie eigentlich nur dann, wenn Sie mit sehr komplexen Mashes arbeiten, also mit sehr komplexen Modellen arbeiten und es dann zu ruckeligen Bewegungen kommt, wenn Sie also nicht mehr flüssig arbeiten können, dann ist es sinnvoll das hier anzuhaken. Das bedeutet, dass sich die Grafikkarte dann nur noch um diese Ebene kümmern muss, die Sie gerade bewegen. Alle anderen ausgeblendet sind und dann läuft das Ganze wieder flüssig. Die Tiefen- bzw. Schattenqualität würde ich auf "hoch" stehen lassen. Das können Sie aber auch auf "niedrig" oder "sehr niedrig" stellen, dann ist das Rendern deutlich schneller. Aber natürlich ist das Ergebnis nicht das. Vielleicht ist es eine gute Idee zu sagen, gut, bevor ich einfach mal richtig rendere, mache ich ein Testrendering und da bleibe ich mal bei "niedrig" oder "sehr niedrig". Sie sollten aber ein finales Ergebnis mindestens mit der Einstellung "hoch" rendern. Der Infocursor, das würde ich beides mal so lassen, damit Sie Informationen bekommen speziell dann, wenn Sie noch nicht so lange mit 3D arbeiten. Also lassen Sie diese beiden Dinge hier. Sollte Sie das nerven, einfach die beiden Häkchen hier wegnehmen. Dann gibt es hier noch die etwas widersprüchliche Geschichte mit dem Umkehren der Kamera-Achse. Wenn diese Option angehakt ist, dann funktioniert Ihre Kamera genau so, wie sie soll. Also sollten Sie auf keinen Fall dieses Häkchen entfernen. Dann ist es so, wenn Sie Ihr Objekt nach links verschieben, läuft es nach rechts, und umgekehrt. Also lassen Sie das Häkchen so, und alles ist schön. Die Achsensteuerung zu trennen, das ist manchmal eine ganz gute Idee, speziell dann, wenn Ihnen diese 3D-Achse zu kleinteilig oder zu fummelig ist, dann können Sie hier ein Häkchen setzen, denn die besteht aus der Möglichkeit ein Objekt zu verschieben, zu skalieren und zu drehen. Wenn Sie hier dieses Häkchen setzen, dann bekommen Sie drei Achsen: Eine verschiebt, eine dreht und eine skaliert. Das ist manchen Anwendern einfach lieber. Der "Raytracer" ist ein tolles Ding. Denn der "Raytracer" sorgt dafür, dass die Ergebnisse wirklich fotorealistisch aussehen. Stellen Sie sich einfach vor, ein Lichtstrahl trifft auf ein Objekt, der beleuchtet das natürlich, aber ein Teil des Lichtes wird auch reflektiert. Genau das macht der "Raytracer". Genau das, nämlich dass das Licht nicht komplett vom Objekt verschluckt wird, sondern reflektiert wird, was speziell bei farbigen Objekten zu sehr viel Realitätsgewinnn führt. Deswegen sollte der "Raytracer" vielleicht nicht zu weit nach unten angesetzt werden, sondern eher weiter oben. Speziell dann, wenn Sie "finalrendern", also wenn Ihr Rendering soweit in Ordnung ist und Sie sagen, jawohl, jetzt wollen wir das mal "finalrendern". Dann ist "5" schon recht weit unten. Dann sollten Sie den vielleicht auf "8" oder vielleicht noch ein bisschen höher setzen. Aber zum Testen, zum Probieren reicht "5" auf jeden Fall aus. Die Kachelgröße beim Rendering kann man einstellen wie man will. Das ist eigentlich nur eine optische Frage, was Ihnen da am Besten gefällt. Dann bleibt zum Schluss noch hier das Laden einer 3D-Datei. Da können Sie, wenn Sie wollen, die Limits für die aktive Lichtquelle verändern. Das bedeutet einfach nur, wenn Sie mehr als acht Lichtquellen im Bild haben, dann werden, wenn es bspws. elf sind, die letzten drei, die dazugekommen sind, ausgeschalten. Die können Sie natürlich wieder dazuschalten, aber ich würde mal sagen, wenn sie mit acht Lichtquellen unterwegs sind, dann haben Sie sowieso schon so viele Lichtquellen im Bild, dass es vielleicht sogar sinnvoll ist, die eine oder andere gar nicht einzuschalten, bloß sollten Sie dann überprüfen, welche. Dann gibt es hier noch das Standardlimit für diffuse Textur. Das bedeutet einfach, dass die Anzahl dieser Texturen auf 90 begrenzt wird. Das heißt aber auch auf der anderen Seite wieder, wenn Sie schon mal 90 Texturen da drin haben, dann haben Sie eine derart große Szene, dass es vielleicht ganz sinnvoll ist, das zu begrenzen, damit die Datei nicht zu groß wird und flüssig bleibt. Können Sie aber auch natürlich ändern, bloß bezweifle ich, dass Sie so schnell an eine Grenze kommen, die 90 überschreitet. Von daher mal kurz zusammengefasst: Sie können die allermeisten Einstellungen so lassen wie sie sind. Vielleicht die Rasterfarbe des Grundrasters ein wenig aufhellen. Auf jeden Fall dafür sorgen, das genügend VRam vorhanden ist, und dann können Sie auch schon loslegen.

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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