Media Encoder CC Grundkurs

Voreinstellungen

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Die Voreinstellungen des Media Encoder unterteilen sich in fünf unterschiedliche Kategorien und können wie gewünscht angepasst werden.
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Transkript

Schauen wir uns jetzt mal die Voreinstellung an, die ich im Media Encoder definieren kann. Ich finde diese hier unter Bearbeiten Voreinstellungen und sie werden in fünf Kategorien unterteilt. "Allgemein", "Aussehen", "Medien", "Metadaten" und "Arbeitsspeicher". "Aussehen" ist schnell definiert. Hier kann ich die Helligkeit der Media Encoder-Oberfläche anpassen, auf Standard zurücksetzen, oder ich kann verschiedene Sprachen wählen. Vielleicht möchte ich den Media Encoder in English haben, so kann ich das jetzt hier bestätigen, Media Encoder einmal neu starten, und danach steht er mir dann in der gewünschten Sprache zur Verfügung. Gehen wir wieder zurück und schalten das hier in den Voreinstellungen jetzt unter "Appearance" entsprechend wieder um. Es gibt noch einen Trick, falls man hier irgendetwas eingestellt hat und später nicht mehr weiß, wie man die Funktion zurückbekommt. Ich kann den Media Encoder beim Start mit gedrückter Steuerung, Alt, Umschalt, beziehungsweise am Mac mit Umschalt, Steuerung, also Control, Command und Alt starten. Alle vier Tasten. Und dann werden die Einstellungen hier in die Grundeinstellungen zurückgesetzt. Bei dem Anzeigeformat kann ich hier noch definieren, wie er Timecode darstellt. Ob mit 25 Bildern pro Sekunde oder mit 30 Bildern. Wir bestätigen das mal mit OK. Und Timecode anzeigen, sehe ich dann immer später hier in den Exporteinstellungen. Vielleicht sollte ich den ganzen Media Encoder einmal nochmal mit den Standard- Spracheinstellungen neu starten, damit wir ihn auch wieder in Deutsch zur Verfügung haben. Gehen wir nochmal auf Bearbeiten Voreinstellungen und schauen uns hier unter "Arbeitsspeicher" um. Die Einstellung, die ich hier vornehmen kann, teilt sich der Media Encoder mit After Effects, Premiere Prelude und Photoshop. Das heißt hier kann ich sagen, dass ich für andere Anwendungen, wie zum Beispiel meine E-Mail-Programme, Microsoft Word und Excel, oder was auch immer ich parallel mache, noch entsprechenden Arbeitsspeicher reserviere, und den restlichen, den übrigen installierten RAM, den teilen sich dann diese fünf Applikationen. Es spielt aber keine Rolle, ob ich diese Einstellung in After Effects, oder Premiere oder im Media Encoder mache. Alle greifen auf die gleichen Einstellungen zu. Das ist identisch mit den Medieneinstellungen. Wenn man hier Clips importiert, so legen die Adobe-Programme ein Medien-Cache an. Und hier kann ich den Speicherort sehen. Neben den Medien-Cache-Dateien gibt es auch eine Medien-Cache-Datenbank, die man von Zeit zu Zeit bereinigen sollte, um hier für mehr Platz zu sorgen. Die Programme untersuchen dann, ob Daten offline sind, das heißt, ob die nicht mehr an ihrem ursprünglichen Speicherort liegen, und dann wird die Medien-Cache-Datenbank bereinigt und man kann ordentlich Speicherplatz sparen. Für den Media Encoder selber sind diese Einstellungen gar nicht so wichtig. Aber da man sie auch in After Effects oder Premiere Pro findet, und das Ganze synchronisiert wird, finde ich sie hier auch in den Voreinstellungen von dem Media Encoder. Dann haben wir noch die Metadaten. Und hier kann ich sagen, ob der Media Encoder überhaupt Metadaten übernehmen soll oder ob er sie vielleicht nicht nehmen soll. Als allererstes speichert er hier beim Import einer Datei eine XMP-ID Es kann sein, dass dadurch eine Sidecar-Datei angelegt wird, bei Kameradaten beispielsweise, wo der Media Encoder nicht schreiben muss. Und das heißt, wann immer ich hier eine Datei zur Warteschlange hinzufüge, bekommt diese eine ID. Zusätzlich kann ich jetzt sagen, ob ich überhaupt Metadaten beim Export erzeugen möchte Schalte ich die Export-Version auf "Ohne", werden Metadaten ignoriert. Alternativ kann ich sie in die Ausgabedatei einbetten in eine zweite Datei schreiben oder beides. Welche Metadaten jetzt übernommen werden, kann ich hier bei den Quell-Metadaten einstellen. Hier kann ich alle ausschließen oder alle beibehalten, oder hier auch ein neues Set erzeugen. Das bezieht sich auf die Metadaten, die schon in den Dateien drin sind. Wenn ich möchte, kann ich weitere Metadaten hinzufügen und das kann ich hier bei den Exportvorgaben machen. Auch hier kann ich mir entsprechende Sets anlegen. Und diese Sets teilt sich der Media Encoder dann auch mit den anderen Adobe-Programmen insbesondere mit Premiere Pro. Die umfangreichsten Einstellungen finden wir jetzt hier in der Kategorie "Allgemein". Hier habe ich diverse Funktionen, die sich auf die Warteschlange beziehen und Funktionen, die sich auf die Ausgabe beziehen. Ich kann zum Beispiel die Warteschlange automatisch starten, wenn ich zwei Minuten lang nichts unternehme. Solange ich hier drin arbeite, und Einstellungen ändere, Clips hinzufüge, passiert nichts, aber wenn ich jetzt hier mal zwei Minuten nichts tue, oder in einem anderen Programm arbeite, dann fängt er automatisch an. Natürlich lässt sich der Zeitpunkt, wann er anfängt auch definieren. Möchte ich auch sehen, wieviel Zeit bei der Kodierung schon verstrichen ist, so kann ich das zweite Feld aktivieren. Ansonsten zeigt der Media Encoder nur, wie viel er glaubt noch zu brauchen. Bei der Kodierung wird auch eine Vorschau angezeigt. Und natürlich kostet jede Vorschau etwas Zeit. also kann ich sie ausschalten, wenn ich keine Vorschau benötige Wenn ich während der Kodierung feststelle, dass ich einen Fehler gemacht habe, und die Kodierung abbrechen möchte, dann wird mir eine Warnmeldung angezeigt. Und wenn ich das nicht möchte, wenn ich sofort abbrechen möchte, dann kann ich das Feld hier ausschalten. Am Ende der Kodierung wird auch immer ein Glockenton abgespielt, was ganz praktisch ist, wenn der Media Encoder im Hintergrund arbeitet und ich in Premiere oder After Effects weiterarbeite. Für unsere Zwecke, da wir den Media Encoder in den meisten Fällen im Vordergrund haben, sehe ich ja wann er fertig ist und kann auf den Glockenton verzichten. "Abgeschlossene Dateien beim Beenden aus Warteschlange entfernen" heißt, dass wenn die Jobs erledigt sind, und ich den Media Encoder schließe und neu starte, dass die Warteschlange leer ist. Clips, die ich noch nicht kodiert habe, bleiben in der Warteschlange, auch wenn ich den Media Encoder schließe und neu starte. Zu guter Letzt gibt es jetzt noch die "Parallele Kodierung". Schauen wir uns dafür mal ganz kurz an, was damit gemeint ist. Bestätige das mal hier mit OK und füge mal dem ersten Clip hier eine zweite Vorgabe hinzu. Wir nehmen mal hier Geräte, Tablet und irgendwie so eine Einstellung. die füge ich jetzt hier drauf und ich kann jetzt mal die Warteschlange starten. Wir sehen hier, dass beide Jobs des ersten Clips parallel kodiert werden. Ich klicke einmal auf "Stopp" und unterbreche die Warteschlange. Und das ist auch die Warnmeldung, von der ich gerade eben gesprochen habe. Was sie bedeutet ist, dass wenn ich wirklich abbrechen möchte, ich jetzt auf "Nein" klicken muss. also nicht auf "Ja", wie mir hier vielleicht suggeriert wird. Denn die letzte Frage ist, ob ich die Bearbeitung nicht lieber fortführen möchte. Also muss ich sagen "Nein", und jetzt wird die Aufgabe abgebrochen. Wir sehen, pro Job, wenn dort mehrere Kodierungsvorgaben stattfinden, dann werden die jetzt parallel kodiert und dann geht er über zum nächsten Objekt. Wenn ich das ändern möchte, kann ich in die Voreinstellung gehen und sagen, ich möchte keine parallele Kodierung. Hat beides Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite ist es natürlich schneller, wenn ich ohne parallele Kodierung arbeite, den ersten Clip zu erhalten. Das heißt, dann wird zuerst der und dann der erzeugt. Insgesamt werden beide natürlich schneller fertig, wenn ich eine parallele Kodierung habe. Aber das heißt, ich muss auch auf beide ein bisschen länger warten. War jetzt ein bisschen komisch formuliert, glaube ich, aber es ist klar, wenn beide gleichzeitig kodiert sind, dann braucht er längere Zeit, bis der erste fertig ist. Und wenn ich jetzt sage, ich brauche den ersten unbedingt ganz schnell, und danach können einer nach dem anderen berechnet werden, dann würde ich die parallele Kodierung ausschalten. Wenn der Name der Ausgabedatei schon existiert, wird automatisch eine Zahl hinten angehängt. Er zählt also hoch, weil er kann ja nicht die bestehende Datei überschreiben. Und wenn ich möchte, kann ich hier auch einen festen Zielspeicherort für die Ausgabe angeben. Ich kann zum Beispiel hier sagen: Nimm nicht immer den Ordner, wo die ursprüngliche Datei liegt. Da guckt er nämlich hier hin und wenn ich einen Clip der Warteschlange hinzufüge, dann wird die Ausgabedatei in den gleiche Ordner geschrieben. Heißt auch identisch, bekommt nur wahrscheinlich eine andere Dateiendung. Und wenn die Dateiendung auch noch identisch ist, fügt er hier eine Zahl hinzu. Und wenn ich das deaktiviert habe, dann bekomme ich eine Fehlermeldung, sollte die Datei identisch sein. Aber jetzt werden in Zukunft alle Clips, die ich der Warteschlange hinzufüge also nicht die, die schon da sind, nur die, die ich hinzufüge, bei mir auf den Desktop gespeichert. Das möchte ich jetzt nicht, das schalte ich mal ab. Wir haben jetzt gesehen, so viel steht gar nicht zur Verfügung, aber doch einige sinnvolle Einstellungen, mit denen ich das Verhalten des Adobe Media Encoders entsprechend definieren kann.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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