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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Vordergrund abdunkeln

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Die Abdunkelung des Vordergrunds verbessert zusätzlich den Gesamteindruck des Composing. Dies wird über verschiedene Einstellungen in einer Gradationskurve bewerkstelligt.
02:47

Transkript

Das Pendant zum hellen Hintergrund ist natürlich der dunkle Vordergrund. Denn wenn der helle Hintergrund dafür sorgt, dass mehr Weite in das Bild hereinkommt, dass mehr Tiefe entsteht, dann ist es umgekehrt natürlich so, dass ein dunkler Vordergrund das ebenfalls transportiert. Schaue ich mir unseren Vordergrund an, muss ich sagen: "Jawohl, funktioniert im Prinzip ganz gut." Er ist schon dunkel, also zumindest dunkler als hier der Hintergrund. Aber da dürfte noch ein bisschen mehr passieren, zumindest einmal hier in dieser rechten Ecke. Abgesehen davon haben wir hier noch ein paar hässliche Bildfehler. Wenn Sie ganz viel Zeit haben, können Sie das hier sicherlich noch ausbaldowern, wie Sie das wegkriegen. Mit dem Stempel dürfte das gehen: Diese Linie verlängern, diese hier überstempeln, dann hat man dieses Problem weg. Aber das sind Marginalien, da wollen wir uns jetzt gar nicht groß mit beschäftigen. Es geht mir darum, den Gesamteindruck noch zu verbessern – und das mache ich ganz einfach mit einer Abdunkelung dieser Ecke. Jetzt finde ich es grundsätzlich eine gute Idee, die Steuerung dieser Helligkeit und der Farbe zu trennen von dem Ort, wo das passieren soll. Also, ich male da nicht einfach darüber, sondern ich hole mir dafür eine Korrekturebene, eine Gradationskurve, und ich mache das erstmal dunkler, so. Und zwar so dunkel, wie ich das hier unten gerne haben möchte. Damit bin ich erstmal fein heraus und das kann erst mal so stehenbleiben. Das Nächste: Jetzt möchte ich natürlich bestimmen, wo das Ganze stattfinden soll. Es soll hier unten stattfinden und nach hier bis ungefähr an diese Stelle hier wieder normal hell werden. Also, hier soll wieder normale Helligkeit sein. Das heißt, ich habe hier eine Ebenenmaske, ich schnappe mir hier das Verlaufswerkzeug von weiß nach schwarz, einen linearen Verlauf, und ziehe jetzt einfach von hier unten bis dort herauf, am besten mit gedrückter Shift-Taste, dann wird das schön gerade, diesen Verlauf. So, das heißt, dass die Wirkung meiner Kurve hier so langsam wieder ausgeblendet wird und meine Ecke vorne dunkel ist. Was mir noch nicht so richtig gefällt, ist, dass die Farbsättigung auch zugenommen hat. Dort hinten wirkt der Boden blasser, hier wirkt er dunkler, aber eben auch farbiger, farbgesättigter. Um das zu vermeiden, gehe ich hier noch mit den Lichtern ein bisschen herunter, so. Und noch mal ein bisschen hier mit dem Durchhang dieser Kurve, dann wird das insgesamt wieder dunkler, aber ist nicht mehr ganz so farbgesättigt. Und jetzt müssen wir eigentlich nur noch dafür sorgen, dass hier der Asteroid wieder zur Geltung kommt. Die Ebenenmaske ist noch immer angeklickt. Ich hole mir jetzt einen weichen Pinsel, so. Deckkraft, ja, was nehmen wir denn da? 50%, 30% ist vielleicht eine ganz gute Idee. Und um die Wirkung wieder wegzumachen, brauche ich schwarze Farbe, ändere also hier auf schwarze Farbe und sorge jetzt dafür, dass wir hier wieder die Dunkelheit dieses Asteroiden sehen, aber eben auch das Leuchten wiedererkennen können. So, das ist es eigentlich. Und wenn ich mir das jetzt noch mal insgesamt anschaue, dann finde ich, dass das Bild dadurch noch mehr Tiefe bekommt, dass wir den Vordergrund abdunkeln. So sieht es ohne aus, so sieht es mit aus und ich bin damit erstmal ganz zufrieden.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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