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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Vorbereitung und Softwarevoraussetzungen

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Bevor mit der Installation und Einrichtung einer SharePoint-Farm begonnen werden kann, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden. In diesem Video sehen Sie, wie Sie einen Windows Server 2012 R2 für die Installation vorbereiten, welche Konten im Active Directory eingerichtet werden müssen und welche Konten Berechtigungen auf dem Datenbankserver benötigen.

Transkript

Bevor mit der Installation und Einrichtung einer SharePoint-Farm begonnen werden kann, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie einen Windows Server 2012 R2 für die Installation vorbereiten, welche Konten im Active Directory eingerichtet werden müssen, und welche Konten Berechtigungen am Datenbankserver benötigen. Die Hard- und Softwareanforderungen für die jeweiligen Server hat Bill Baer, unter anderem Senior Product Manager SharePoint bei Microsoft, in seinem Blog veröffentlicht. Für die Datenbankserverbasis wird je nach Verwendungszweck im Development-, also Entwicklungsdatenbankserver, oder in einer Pilot- beziehungsweise Produktivfarm spezifiziert, dass der Datenbankserver beziehungsweise besser die Datenbankserverinstanz mit 4 Cores und 12-16 GB bei Entwicklungsszenarien und 16-24 GB für Produktivumgebungen ausgerüstet werden sollte. Die Erfahrung aus der Vergangenheit hat gezeigt, dass 24 GB für einen Datenbankserver eine gute Größe sind und durchaus für einige Zeit ausreichend. Im Festplattenbereich empfiehlt Microsoft 80 GB für eine Systempartition C: und weitere 100 GB für eine weitere Partition zur Ablage von Daten. Ähnliches gilt für die Produktivumgebung des Datenbankservers, wobei 100 GB hier natürlich schwer zu bemessen sind, denn dieser Platzbedarf richtet sich nach den abgelegten Dokumenten in der SharePoint-Farm. Je mehr Dokumente abgelegt werden, desto mehr Speicher wird auch benötigt. Für die SharePoint-Server spezifiziert Microsoft 4 Cores und 8-12 GB RAM im Development-Bereich, beziehungsweise 12-16 GB RAM im Pilotphasenbereich beziehungsweise im Produktionsbereich. Auch hier wird eine zweite Festplatte empfohlen, auf der die Logdateien und die Indexdateien der Suche abgelegt werden. Die Installation ist erlaubt auf einem Domain Controller nur dann wenn es sich um ein Entwicklungssystem handelt. Alle anderen Szenarien sind nicht supported. Das bedeutet, Windows Server Workgroup Edition beziehungsweise Windows Server Web Edition werden nicht supported. Die Option Dynamic Memory bei virtuellen Umgebungen ist nicht supported. Und auch die Installation auf einem Client-Betriebssystem wie zum Beispiel Windows 8 oder Windows 10 ist nicht supported. Die Installation kann durchgeführt werden auf einem Windows Server 2012 R2. Beziehungsweise man spricht hier noch von einer Windows Server Technical Preview, inzwischen am Markt bekannt als Windows Server 2016. Beide Systeme sind unterstützt, jedoch wird das .NET-Framework in unterschiedlichen Versionen installiert. Bei Server 2012 R2 handelt es sich noch um die .NET-Framework-Version 4.5.2. Und beim neuen Server 2016 wird das .NET Framework 4.6 verwendet werden. Wie auch schon in früheren Versionen muss eine ganze Menge an zusätzlichen Softwarepaketen im Vorfeld installiert werden. Die sind hier auch alle aufgelistet. So wird die Application Server Role installiert, die Anwendungsserverrolle. Es werden zusätzliche Installationspakete für den SQL-Server benötigt. AppFabric muss installiert werden und diverse andere Pakete, die aber alle über den sogenannten Prerequisites Installer, über die Installation der Software- voraussetzungen abgedeckt werden. Hier ist wieder wichtig, dass der Server Verbindung mit dem Internet hat. Denn dieser Prerequisites Installer holt sich alle Pakete aus dem Internet, lädt die also herunter und installiert sie dann. Alternativ bestünde die Möglichkeit, alle Pakete downzuloaden und sie einzeln zu installieren. Das ist aber sehr mühselig, denn es sind insgesamt über 10 verschiedene Pakete, die installiert werden müssen. Auf Ebene des Datenbankservers werden für SharePoint 2016 SQL Server 2014 beziehungsweise SQL Server 2016 unterstützt. Vor der Installation empfiehlt es sich dringend, einen Check auf aktuelle Updates durchzuführen. Das heißt, das System sollte auf dem aktuellsten Stand aller Updates sein. Im Zweifelsfall sollten Sie suchen mit Windows Updates Services und die Option für Windows und andere Produkte von Microsoft Update aktivieren, sodass sie sicherstellen, dass auch die Updates für die zusätzlichen Komponenten installiert wurden. Für die Installation von SharePoint sind verschiedene Konten erforderlich, die alle im Active Directory bereitgestellt werden sollten. So benötigen Sie ein sogenanntes Farmkonto. Dieses Konto wird später verwendet, um Zugriff auf die Farmdatenbank zu bekommen. Es ist empfehlenswert, ein zusätzliches Konto für Dienstanwendungen einzurichten. Natürlich sollte ein Benutzerkonto für den Installateur eingerichtet werden. SPSetup hat sich eingebürgert als Name. Das heißt, mit diesem Konto meldet man sich an, wenn man SharePoint installiert. Die Konten werden benötigt, um den SharePoint-Server sicherheitstechnisch zu härten. Das heißt, mit diesen Konten sollten sich eigentlich keine Benutzer anmelden. Denn wer sich unter einem solchen Konto anmelden kann, das heißt, wer das Kennwort dieses Kontos kennt, kann später direkt auf die Datenbankbasis zugreifen und damit das gesamte SharePoint-Sicherheitsmodell umgehen. Im Bereich des Datenbankservers müssen für diese Dienstkonten beziehungsweise für einen Teil des Dienstkonten explizit Berechtigungen gewährt werden. Am SQL-Server kann man das tun, indem man in den Abschnitt Sicherheit einsteigt im SQL Server Management Studio und hier Anmeldungen hinzugefügt. Für die Installation des SharePoints ist es erforderlich, dass das sogenannte Farmkonto mit der Serverrolle dbcreator und securityadmin ausgerüstet wird. Das ist erforderlich, denn mit diesem Konto werden später die Inhaltsdatenbanken erstellt, die man in der Zentraladministration anstößt. Das SPSetup-Konto sollte auch über hohe Rechte verfügen. Das macht später das Leben leichter, es ist aber nicht zwingend erforderlich. Außerdem ist es absolut empfehlenswert, für die Installation eines SharePoint-Servers eine eigene Instanz am SQL-Server bereitzustellen. Zum einen weil die Anzahl der Datenbanken sehr hoch wird. Zum anderen, bei einer Migration muss wiederum eine zusätzliche Instanz zur Verfügung gestellt werden, um Datenbanken zu kopieren. Daher ist es nicht sinnvoll, alle SharePoint-Datenbanken in ein und derselben SQL-Serverinstanz zu hosten. Wenn all diese Voraussetzungen geschaffen sind, kann man über die SharePoint-DVD im Splash Screen die Option Softwarevoraussetzungen installieren aktivieren und die Installation der sogenannten Prerequisites anstoßen. Hier werden alle Komponenten aus dem Internet downgeloadet und am System installiert. Im Unterschied zu früheren Versionen ist in der Regel kein Neustart des Betriebssystems erforderlich. Nach Abschluss der Installation der Systemvoraussetzungen ist es empfehlenswert, erneut auf Updates zu überprüfen und eventuell empfohlene Updates einzuspielen. Eventuell ist nach der Installation der Updates doch ein Systemneustart erforderlich. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nach Abschluss der Prozedur einfach aufgrund der umfangreichen Zahl der Komponenten, die installiert werden, ob mit oder auch ohne Updates, das System einmal neu zu starten, um nach dem Neustart sich mit SharePoint-Installationskonto anzumelden, um mit der eigentlichen SharePoint-Installation zu beginnen.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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