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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Vorbereitung für den Hintergrund-Radiergummi

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Da der Hintergrund-Radiergummi extrem sensibel auf falsche Farbraumeinstellungen reagiert, stellen Sie Photoshops Farbeinstellungen zunächst auf denselben Farbraum ein, in dem auch die zu bearbeitenden Aufnahmen entstanden sind. Die beiden hier gewählten Beispiele zeigen drastisch, was passiert, wenn man diesen Schritt auslässt.
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Transkript

In diesem Film geht es um das Thema Transparenz. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Objekt, wie zum Beispiel hier diesen Mixer, fotografiert vor neutralem Hintergrund, wollen ihn aber vor einem ganz anderem Hintergrund zeigen. Natürlich möchten Sie gerne diese ganzen Reflexe erhalten, der Rest soll tatsächlich transparent werden. Dann könnten Sie das mit einem bestimmten Werkzeug machen, bspw. dem Hintergrund-Radiergummi. Genau um den geht es in diesem Film. Wenn wir uns das jetzt aber mal aus der Nähe anschauen, dann könnte es sein, dass Sie beginnen, an meinem Verstand zu zweifeln, weil, das sieht ziemlich schlimm aus. Das ist nicht wirklich gut freigestellt. Und Sie können mit diesem Hintergrund-Radiergummi so lange experimentieren, wie Sie wollen, wenn Sie die Farbeinstellungen von Photoshop nicht im Griff haben, dann wird das Ding nie gut funktionieren. Und das ist der Grund dafür, dass ich diesen Film mit dieser nicht wirklich sehr vorteilhaften Geschichte beginne. Abgesehen davon ist es natürlich auch noch nicht fertig retuschiert. Wir schauen uns einfach mal an, wie es trotzdem nach ein paar Sekunden - so lange habe ich für das Ding hier gebraucht - aussehen könnte, wenn Sie im richtigen Farbraum unterwegs sind. Und da ordnen wir es einfach mal an, die beiden Bilder, und dann sehen Sie, dass die rechte Abbildung erheblich besser aussieht. Obwohl ich auch hier nur wirklich wenige Sekunden Arbeit reingesteckt habe. Warum sieht sie besser aus? Na ja, weil wir im korrekten Farbraum unterwegs sind. Das Bild, was wir hier verwenden, das Bild dieses Mixers, wurde mit Adobe RGB bereits fotografiert und kommt natürlich dann auch mit diesem Farbraum nach Photoshop rüber. Und deswegen sollte Photoshop möglichst im selben Farbraum unterwegs sein. Wie man das macht, wenn Sie sowie nicht schon mit Adobe RGB arbeiten, zeige ich Ihnen. Wir gehen hier auf die Farbeinstellungen und wählen an dieser Stelle, wo bei Ihnen vielleicht etwas anderes steht, vielleicht sogar sRGB steht, wählen Sie einfach Adobe RGB. Wer von Ihnen mit ECI RGB arbeitet, das tun auch viele, - dieser Farbraum ist sogar noch ein bisschen größer als Adobe RGB -, kann das selbstverständlich auch tun, aber auch da ist es wichtig, dass die Fotografie und der Farbraum von Photoshop übereinstimmen. Abgesehen davon sollten Sie möglichst diese drei Häkchen hier gesetzt haben, damit, falls das mal voneinander abweicht, also, die Einstellungen von Photoshop und das eingebettete Profil Ihrer Fotografie nicht identisch sind, dass Sie das wenigstens erfahren und dann entscheiden können, wollen Sie es konvertieren oder nicht. Wenn Sie das jetzt hier gerade umgestellt haben sollten, von sRGB auf Adobe RGB, bestätigen Sie das einfach. Dann allerdings müssen Sie Photoshop neu starten, denn erst nach dem Neustart sind diese Änderungen wirksam. Und wenn Sie das dann gemacht haben und jetzt vielleicht mit einem Adobe-RGB-sprechenden, sozusagen, Photoshop unterwegs sind, dann sind Sie bestens gesettelt für diese Transparenzgeschichte hier.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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