Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Vorbereitung der Raw-Bilder in Lightroom

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Bildvorbereitung der Raw-Dateien für ein HDR-Panorama in Lightroom umfasst nur wenige Schritte, die vor dem Stitching des Panoramas gemacht werden müssen, während viele sonst übliche Entwicklungsschritte hier noch gar nicht erfolgen dürfen.

Transkript

Wenn wir Bilder für HDR Panoramen vorbereiten in Lightroom, dann haben wir einige Dinge zu beachten, die etwas abweichen von den Maßgaben, die wir für normale Panoramen oder auch für normale Fotografie haben. Denn wir dürfen vor der eigentlichen HDR Produktion bestimmte Dinge gar nicht machen und manche müssen vorher passieren, weil sie später nicht mehr gehen. das heißt hier kommen so ein bisschen die Restriktionen zum tragen, die sowohl für HDR als auch für Panorama gelten. und auch die Maßgaben. Das Erste, was wir machen müssen ist einmal die Bilder auswählen, die wir wirklich brauchen. Das haben wir schon getan Also hier die roten, die gelben und die grünen. Das sind die, die ich gerne hätte. Ich nehme jetzt mal einfach das Atributfilter und nehme mir diese drei Merkmale mal her. Ich mache einmal mehr Platz mit der Tabulatortaste. Das heißt ich habe jetzt nur jene Bilder drin, die ich wirklich ausgewählt habe. Man sieht das hier schön. Die sind angeordnet in Zwölferreihen und das heißt hier jeweils drei mal acht für die obere Reihe. Drei mal acht für die untere Reihe und zwei Shoots für den Boden und die werde ich jetzt einmal mit Kommand oder Steuerung A alle auswählen und in das Entwicklermodul wechseln. Und dort ist das Erste, was wir sicherstellen müssen in diesem Entwicklermodul, dass wir hier unten diesen kleinen Schalter, da der automatisch synchronisieren heißt. Das heißt wenn ich eine Einstellung auf einem Bild mache und ich drücke auf synchronisieren werden diese Einstellungen auf andere Bilder übertragen. Muss ich aber jeweils separat wirklich machen. Wenn ich diesen Schalter nach oben lege und hier steht automatisch synchronisieren, dann kann ich an jedem beliebigen Bild eine Einstellung vornehmen und diese Einstellung wird sofort auf alle anderen Bilder übertragen. Das heißt ich bin immer sicher, dass alles was ich mit einem Bild tue immer exakt für alle anderen sofort gleich passiert. Das ist das wichtigste, dass man es überhaupt macht hier. Damit einfach sichergestellt ist, dass alle Bilder gleich behandelt werden. Das nächste was man machen sollte ist einfach für den Fall, dass z.B. beim Import eine Entwicklungsvorgabe in das Siel gekommen ist, sollte man dafür sorgen, dass man alle diese Dinge oder dass man vielleicht auch einfach probehalber irgend etwas schnell einmal verändert oder ausprobiert. Manchmal vergisst man das einfach, dass man sich ein Bild rausgepickt hat Aah, ich guck mal wie es mit dem Weißabgleich aussieht und alle anderen haben das nicht. In diesem Fall einfach einmal über alles drüber bügeln und einfach zurücksetzen sagen. Sollte normalerweise nichts passieren. Man kann das kurz kontrollieren. Es sollte ja einfach alles auf Null stehen bzw. alles auf den Defaultwerten die wir haben bei Lightroom und die dann wirklich dafür sorgen, dass das absolut neutral ist. Kommen wir nun zu den eigentlichen Bildbearbeitungsgeschichten die passieren müssen bevor wir das HDR Panorama zusammenbauen. Was einmal als allererstes wichtig ist Alles was hier in der Rubrik Tonwert, Präsens oder hier in der Gradationskurve oder unter HSL , also die ganzen Farbtonsättigungsgeschichten Teiltönung. Alle diese Dinge, die mit Bildbearbeitung und dem Look des Bildes zu tun haben, die müssen absolut in Ruhe gelassen werden. Da darf nichts passieren, denn wir müssen diese Belichtungs- und Turnwertumfänge, die in den Bildern drin sind die müssen Linear sein, sonst lassen sie sich später nicht zu einem HDR zusammenbauen. Also wenn jetzt z.B. in diesem Bild die Lichter eine andere Tonwertkurve haben, als die Lichter hier drinnen, dann passen die nicht mehr zusammen. das heißt das muss in etwa alles so den gleichen Verlauf haben, sonst hätte man teilweise in einem Bild dinge betont, die im anderen Bild nicht betont sind in der anderen Belichtungsstufe und da kommen einfach fürchterlich grausame Sachen heraus Das sollte man also auf jeden Fall vermeiden. und hier geht es also wirklich darum, dass das alles möglichst linear ist. Dass man den Tonwertumfang komplett von Schwarz bis Weiß von jedem Bild übernimmt und das in keinem Bild irgend ein Tonwertbereich betont oder abgeschwächt ist. Das ist ganz wichtig, deswegen muss hier alles auf Null stehen. Das einzige, was man vorher machen kann. Muss man nicht unbedingt. Das ist hier was die Farbigkeit des Bildes angeht das ist die Möglichkeit, dass wir z.B. hier den Weißabgleich machen. Wobei das hier fast ein bisschen illusorisch ist, denn wir haben hier einmal die Natriumdampflampen an der Decke, wir haben das bläuliche Licht von draußen, dann gibt es ein paar andere Lichtquellen. auch noch jede Menge Reflexlicht. und man sieht also hier, dass es da eine ganz lustige Kombination gibt. Hier auch in den unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Das heißt das ist ziemlich arges Mischlicht und wenn man jetzt hier einen Weißabgleich versucht ist das von mäßigem Erfolg gekrönt wahrscheinlich. Wir werden auf jeden Fall später noch einfach z.B. diese gelbe Dominanz des Lichtes in irgend einer Form nachbearbeiten müssen. Gleichzeitig auch die wahrscheinlich zu Blaue Landschaft draußen. Also man kriegt das eigentlich mehr oder weniger nicht übereinander. Da heißt man kann es im Prinzip eigentlich mal so lassen. Was ganz gut funktioniert, ist wenn man sich in so einer Gegend umschaut, wo es recht viel Reflexlicht von den Lampen und von draußen gibt also ich probiere mal diese Stelle hier. Da sieht man aber schon, dass es eigentlich schon wieder zu wenig gelb und zu viel blau. Man kann sich dann jetzt auch einen anderen Punkt suchen z.B. in einem anderen Bild. Um etwas mehr von dem Blau bekommt hier vielleicht. Also es ist irgendwie so ein bisschen austariert. Man kann auch einfach Pi mal Daumen sagen. Okay das ist ein sehr warmes Licht und man sagt halt z.B. 3300 ist z.B. so ein Farbwert, der so für nächtliche Straßenbeleuchtung, die ja auch Natriumdampflampen aufweißt. Da ist es also ganz gut da so einen Wert in der Richtung zu nehmen. Wenn man einen Erfahrungswehr hat. Der funktioniert eigentlich jetzt ganz gut. Lassen wir den mal so wie er ist Also man sieht aber trotzdem, dass hier z.B. die Landschaft schon sehr sehr blau ist. Deshalb wird uns später dann doch wieder ein bisschen in eine andere Richtung dringen, aber wir lassen es jetzt einmal einfach so. Das ist nun einmal einigermaßen gefühlsmäßig neutral aussieht. Also Grautöne haben immer noch einen ganz leichten Rotstich. Also das ist... Aber man kann jetzt da schrauben wie man will. Es wird nicht wirklich viel bringen Was man auf keinen Fall machen sollte ist wenn da später ein HDR Bild daraus werden soll jetzt z.B. zu versuchen einfach über HSL die gelbe runterzuziehen oder die blaue ein bisschen in eine andere Richtung zu schieben. Also das sollte man auf jeden Fall sein lassen. Das kann vorher passieren. Es muss nicht unbedingt vorher passieren. Was aber vorher passieren muss, das ist z.B. die Beseitigung der chromatische Aberration. Das heißt einfach die Farbsäume in den Ecken. Ich gehe jetzt einmal hier in den Ecke und man sieht das hier sehr schön da gibt es so einen violetten Saum, da gibt es so einen grünen Saum Und dafür gehen wir nach unten in die Objektvkorekturen und sagen wir mal unter Profil chromatische Aberration. Entfernen, dann wird mal dieser grüne Saum hier schon sehr viel weniger. Der violette bleibt noch ein bisschen, weil es gibt noch eine zweite Sorte an chromatischer Aberrationen und die muss man hier mit dieser Pipette entfernen und da sucht man sich diesen Farbton raus und dann entsättigt man die Kanten in dieser Farbe. Dieser Wert ist meistens mit großer Vorsicht zu genießen Auch der Grünton den kann man hier unten auch noch nachschieben, dann sieht man hier, dass dieser grüne Saum ein bisschen weniger wird. Das geht leider nicht mit einer Pipette. Oder doch. Ja jetzt erwischt er es auch mit der Pipette. Jetzt muss man allerdings ein bisschen schauen was Kontrastkanten im Bild machen. Die ein bisschen in diese Richtung gehen. Also die in Violet, die einen kalt-warm Kontrast haben z.B. Also ich nehme mal hier in der Gegend was und da muss man ein bisschen schauen. Die werden nämlich dann manchmal in Mitleidenschaft gezogen und dann gibt es so ganz komische graue Säume am Rand und deswegen ist das eben hier auch mit Reglern versehen, sodass man das ein bisschen zurück nehmen kann. Ich mache es meistens routinemäßig ein bisschen zurück einfach dass es etwas vernünftiger ausschaut. Also ganz heftig ist so etwas z.B. an blau-orange Kanten An blau-gelb Kanten da kann man das oft ganz gut beobachten. Aber der ist nicht ganz ohne Nebenwirkungen dieser Regler. Aber das muss man jetzt machen, weil die chromatische Aberration sich von der Mitte in die Ecken bewegt und bei dem Nachbarbild bewegt es sich in eine andere Richtung. Das heißt die Effekte die werden sozusagen die verstärken sich gegengleich und werden dann einfach ziemlich scheußlich. die chromatische Aberration muss also auf jeden Fall beseitigt werden und was auch noch beseitigt werden muss ist eine eventuelle Unschärfe im Bild und zwar pauschal. Die Unschärfe des Sensors und da versucht man sich ab besten irgendwie eine Fläche sowie die hier oben. Also ich kann das jetzt einmal in diese Ecke hier drehen und ich Brache hier eine Grundschärfung, die vor allen Dingen dann interessant ist, wenn wir eine Kamera haben die einen Tiefpassfilter, einen optischen Tiefpassfilter vor dem Sensor hat. Und da schaut es so aus, dass das Bild einfach ganz leicht unscharf gemacht wird, weichgezeichnet wird, Damit das Moare bei ganz feinen Mustern nicht auftaucht . Diese Kamera hat keinen Tiefpassfilter, aber trotzdem kann man hier die Schärfe so ein bisschen noch betonen und ich mache meistens so einen Pauschalwert mit 50. Dann den Radius 1 lasse ich, die Details lasse ich auch und dann sage ich hier auch 50. Man kann das allerdings recht genau einstellen. Der untere Regler ist eigentlich der interessante. Wenn man hier mit Geduld die Alt Taste drückt, dann kann man sehr schön sehen, was geschärft wird und was nicht und wenn der ganz runter ist wird alles geschärft. Man will aber nicht das Bild Rausch und rausholen, deswegen sage ich hier z.B. Ich ziehe das mal soweit rüber, bis nur die Kanten geschärft sind und die Flächen ganz schwarz sind das heißt dort passiert dann nichts. Das ist ein ganz guter Wert Meisten zwischen 50 und 70 kommt man bei vielen Kameras ganz gut klar. Für die Maskierung soll das wirklich nur die Kanten nachgeschärft werden und irgend welche Details. Aber keine Flächen geschärft werden, die dann das Rauschen hochholen würden. Das heißt das ist im Prinzip so ziemlich das, was wir vorher mit einem Bild bzw. einer Bilderserie, die für ein HDR Panorama bestimmt ist machen müssen, also schärfen und chromatische Aberration muss vorher passieren. Die Schärfung muss auch vorher passieren, weil später Diese Bildbereiche, die jetzt Linear nach außen gehen. Die erden später sehr stark gewölbt. Und dann haben wir das Problem, dass die Schärfung dann nicht mehr wirklich auf ein aufgenommenes Pixel sich bezieht, sondern die werden dann verformt und dann ist das je nach dem welche Krümmung da ist zeitlich dann die Schärfung sehr unterschiedliche Resultate. Das sollte man vermeiden. Und hier ist es wirklicher Pauschal und in Form. Für alle Bilder und auch noch wirklich in der Fläche, in der aufgenommen wurde das heißt auf dem Bild, was aus dem Sensor kommt. Später werden die Sachen ja wie gesagt ziemlich stark verzehrt und dann zeitig die Uhrschärfung relativ unregelmäßige und teilweise unvorhersehbare Ergebnisse. Deswegen also das unbedingt hier erledigen. Den Weißabgleich kann man vorher machen, muss man aber nicht unbedingt.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Lernen Sie, wie Sie HDR-Belichtungsreihen und die Panorama-Technik verbinden, um Rundumblicke mit besonders hohem Dynamikumfang zu erstellen.

4 Std. 3 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:31.10.2016

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!