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Digitale Transformation im Unternehmen

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Dieses Video erklärt die Grundlagen von Change-Prozessen und nennt deren Grundvoraussetzungen.

Transkript

Change beziehungsweise Change-Management bedeutet große Veränderungen zu gestalten und umzusetzen. Die digitale Transformation ist letztlich ein großer Change-Prozess, den es zu managen gilt. Die Veränderungsfähigkeit einer Organisation wiederum wird maßgeblich durch deren Unternehmenskultur oder auch Veränderungskultur geprägt. Damit ist alles gemeint, was in Unternehmen normativ, also als Richtlinien oder Normen geltend und diskursiv, sich erörternd, ergebend prägt. Für die Durchführung des Changes wird zunächst ein sogenannter "Change Manager" bestimmt. Dieser wird entweder intern gestellt, meistens über die HR-Abteilung oder aber von Extern als Berater hinzugezogen. Die Aufgaben eines Change Managers sind dabei die Folgenden: Schaffung einer passenden Infrastruktur, z. B. Festlegung des Lenkungsausschusses oder des Projektteams. Herbeiführung von Entscheidungen. Das Projektmanagement an sich, also Meilensteine, Aufgaben, Fortschritte, Berichte. Die Budgetplanung und Überwachung. Die Ressourcenverwaltung, also Planung, Beschaffung und deren Einsatz. Kommunikation mit Stakeholdern, Projektteam, Kunden und so weiter. Sicherung von Erfolgen und Erkenntnissen und auch das Wissensmanagement. Sicherstellen von klaren Aufgaben und Rollenverteilungen und schließlich die Beseitigung von Impediments. Dafür ist eine große methodische Kompetenz vonnöten, nicht nur vom Change Manager, sondern auf Unternehmen an sich. Und dort insbesondere, ein rigoroses Commitment der Entscheidungsträger zum Change. Einheitliches Verständnis von der Veränderung. Ein klarer Auftrag zur Umsetzung. Konsistente Ziele, die auch nicht wechseln. Transparenter Veränderungsprozess. Eine Verlässlichkeit des Verfahrens. Ein wirksames Projektmanagement. Eine stetige Ergebnisorientierung. Klarheit in Sprache und Schrift und die Trennung von Altem und Neuem. Zuerst muss aber ein Problembewusstsein geschaffen werden. Man sagt immer so schön, ohne Krise kein Wandel, aber es muss bei den Betroffenen ein Bewusstsein geweckt werden, dass überhaupt eine Krise existiert. Dazu ist es wichtig, Daten zur Krise zu sammeln, aufzubereiten und zu kommunizieren. Man muss die Schwachstellen aufzeigen und den Vergleich zum Mitbewerb herstellen. Dabei ist es wichtig, sowohl eine emotionale wie auch eine fachliche Ansprache zu wählen, um jeden auf seiner Ebene abzuholen. Zudem ist es notwendig, auf die Dringlichkeit des Vorhabens hinzuweisen und eine Priorisierung vor dem Tagesgeschäft zu erwirken. Zusätzlich sollte man nie vergessen auf die Chancen hin zu weisen, die in jeder Krise stecken. Und schließlich gilt es die ewigen Nein-Sager im Unternehmen zu identifizieren, und ihnen klare Grenzen zu setzen, da diese mit einem höheren Risiko zu einem Scheitern des Vorhabens führen können. Ebenfalls in der Vorbereitungsphase muss die Unternehmenskultur diagnostiziert werden. Eine Unternehmenskultur ist dabei das Zusammenwirken der drei Bereiche. Programme, dies beinhaltet Strategie, Vision, Mission, Werte, Leitlinien und Anweisungen. Dann Prozesse und Strukturen, mit den Bestandteilen, Organisationsaufbau, also Aufbau und Ablauforganisation und Kommunikation, sowie Personen mit den Elementen Gruppen und Teams, Führung, Entgeltsysteme und Zielvereinbarungssysteme, um nur einige Beispiele zu nennen. Zusätzlich wirken folgende Muster in die Unternehmenskultur ein. Einmal die Artefakte, also Architektur, Sprache, Stil, Rituale, Strukturen. Dann die Werte, also Maximen, Richtlinien, Verbote, Ziele, Strategien. Und schließlich die Prämissen, also Annahmen, Zeit, Beziehungen, Anschauungen und so weiter.

Digitale Transformation im Unternehmen

Sehen Sie, was genau unter „digitaler Transformation“ zu verstehen ist und welche Auswirkungen sie für jedes Unternehmen mit sich bringt.

2 Std. 5 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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