GIMP 2.8 Grundkurs

Von Pixeln und Bildgröße

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Der tatsächliche Informationsgehalt eines digitalen Bildes wird in Pixel gemessen. Mit welcher Größe das Bild dargestellt wird, hängt vom verwendeten Medium und der Auflösung ab.
04:40

Transkript

Was ist ein Pixel und was hat das mit einer Bildgröße zu tun? Mit dieser Frage wollen wir uns in diesem Video beschäftigen. Fangen wir mit dem Pixel an. Sie haben hier oben in der Titelleiste die Anzahl der verwendeten Pixel stehen. Die tatsächliche Größe dieses Bildes ist also 1200x1600 Pixel. Das sagt noch nichts über die Darstellungsgröße aus, sondern eigentlich sagt dieser Wert etwas über die Informationsgröße des Bildes aus. Ich habe hier ein viel größeres Bild liegen. Das heißt, von der Information her steckt da noch viel mehr drin als in dem anderen Bild. Sie können sich Pixel als die kleinste denkbare Einheit vorstellen, in dem eine Information gefangen ist. Und diese Information ist eine Farbinformation. Viele kleinste Farbinformationen nebeneinander ergeben für unser Auge ab einem gewissen Zeitpunkt ein Bild. Ich werde die Ansicht auf das 1600-fache vergrößern und kann mich so dieser Vorstellung etwas annähern, wie das nun mit den Pixeln so ist. Was aber nicht heißt, dass eins von diesen Quadraten ein Pixel ist. Denn ein Pixel ist nicht quadratisch. Ein Pixel ist einfach nur ein Pünktchen mit Informationen. Und die Qualität eines Bildes wird als höherbewertet, je größer die Anzahl der Pixel, also je größer die Information innerhalb dieses Bildes ist. Diese Information sagt aber nur bedingt etwas über die Größe des Bildes in der Darstellung aus. Denn dabei geht es um etwas anderes. Die Darstellungsgröße ist immer abhängig von mehreren Faktoren. Wenn es sich um einen Monitor handelt, ist die Darstellungsgröße unter anderem auch davon abhängig, wie die Auflösung des Monitors ist. Je höher die Auflösung des Monitors, um so genauer und kleiner kann das Bild dargestellt werden. Oder, um so genauer und schärfer kann das Bild dargestellt werden. Je mehr Bildpunkte also dargestellt werden können um so detailreicher erscheint unserem Auge die Darstellung. Es gibt auch eine Maßeinheit, sich dem anzunähern, und das ist die sogenannte Auflösung. Sie können sich über Bild Skalierung ansehen, mit welcher Auflösung dieses Bild vorrangig unterwegs ist. Dabei ist es so, dass 72 Pixel per Inch eine gute Aufösung für das Darstellen am Bildschirm ist. Im Ausdruck wäre es aber ein sehr kleines Bild. Probieren wir das mal. Ich sage hier Abbrechen und wähle statt dessen Jetzt müssen die ganzen Informationen umgerechnet werden und Sie bekommen als Ergebnis nicht mehr eine Pixelgröße, sondern in dem Fall eine Größe in Millimetern. Wenn Ihnen das Rechnen zu mühsam ist, können Sie auch gleich in Zentimeter umrechnen. Das heißt, bei einer Auflösung von 72 Pixel per Inch hätte das Bild ausgedruckt eine Größe von 42 mal circa 56 Zentimeter. Ich kann Ihnen aber gleich sagen, dass bei einer derart geringen Auflösung Sie keine Freude mit dem Bild haben werden, weil Sie diese Übergänge von einem Quadrat ins andere schon sehen würden. Wir sprechen dann von einem verpixelten Bild. Wenn ich aber die Auflösung erhöhe auf 180, dann merken Sie, wie das Bild gleich weiter schrumpft und würden Sie das Bild in eine Druckerei geben wollen und mal von 300 Pixel per Inch ausgehen, dann ist das Bild noch ein bisschen kleiner. Wenn Sie im digitalen Bereich die Größe eines Bildes ändern, eben durch dieses Bild dann ändern Sie die Menge der Pixel im Bild. Das heißt, Sie nehmen dem Bild Informationen weg. Und wenn Sie das mal getan haben, dann ist das unwiderruflich. Deswegen ist es immer gut, wenn Sie ein Bild auch in einem Format abgespeichert haben, das alle Bildinformationen behalten hat. Wie zum Beispiel dem GIMP-eigenen Format.

GIMP 2.8 Grundkurs

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8 Std. 24 min (140 Videos)
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