Printproduktion verstehen

Volltonfarben verwenden

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Um den Druckvorgang nicht unnötig zu verkomplizieren, bietet es sich bei einfachen Druckaufträgen an, entweder nur Volltonfarben zu verwenden oder die Volltonfarbe in CMYK umzuwandeln. Wie das funktioniert, sehen Sie in diesem Video.

Transkript

Die Visitenkarte, die man jetzt hier sieht, die sieht soweit erst einmal ganz gut aus, wie ich persönlich finde. Aber wenn ich diese Visitenkarte jetzt in einen Offsetdruck gebe, dann werde ich vermutlich ein paar Minuten später einen Anruf von der Druckerei bekommen, wie ich denn dieses Visitenkarte gedruckt haben möchte. Warum ruft mich die Druckerei an? Na ja, wenn ich jetzt hier mal bei den Farbfeldern nachschaue, dann stelle ich hier fest, dass hier etwas als ein "HKS 40 K" angelegt worden ist. Und wenn ich hier einmal einen Doppelklick drauf mache, dann ist das jetzt hier so, dass hier eine Volltonfarbe angelegt worden ist. Und in meinem Fall ist in der Tat, hier auf der linken Seite, diese Fläche, die ist als Volltonfarbe angelegt worden, wo hingegen hier diese Schrift -- Schieben wir es noch ein bisschen weiter nach rechts --, hier diese Schrift, die wurde nicht mit einer Volltonfarbe angelegt, sondern die wurde in "CMYK" angelegt. Und dadurch wäre es nachher notwendig, in der Tat, im Druck vier Druckplatten für "CMYK" zur Verfügung zu stellen und eine fünfte für diese Volltonfarbe, was in diesem Fall, bei dieser Visitenkarte, definitiv keinen Sinn gibt. Denn entweder würde man die komplette Visitenkarte nur mit der Volltonfarbe drucken, also, nur mit einer Druckplatte, dann würde nämlich komplett sowohl diese linke als auch diese rechte Seite in der Volltonfarbe gedruckt werden, oder man druckt es komplett in "CMYK", also mit den vier Prozessfarben. Hier bekommt man in der Tat, wenn ich das Ganze exportiere, keine Warnung angezeigt. Weil von Seiten InDesign heraus, ist das völlig legitim zusätzlich zu den vier Grundfarben, auch noch eine fünfte Volltonfarbe anzulegen. Aber es ist natürlich die Frage, ob das sinnvoll ist. Das Ganze kann man sich an einer Stelle relativ gut anschauen, wie ich persönlich finde, nämlich direkt beim Export. Wenn ich hier einmal auf "Datei" "Exportieren" hier unten "Format: PDF (Druck)" gehe, dann bekomme ich hier diesen Export-Dialog. Da kann man es noch nicht besonders gut sehen, aber wenn ich jetzt hier in den Bereich "Ausgabe" gehe, dann habe ich hier den "Druckfarben-Manager". Also, wenn Sie ohnehin das Dokument exportieren, dann schauen Sie einfach mal kurz hier beim "Druckfarben-Manager" vorbei. Und hier sehe ich nämlich: Ui! Ich habe hier, neben den vier Prozessfarben, noch eine fünfte. Vielleicht sogar eine sechste oder eine siebte Farbe verwendet, nämlich jetzt hier als eine Volltonfarbe. Und jetzt muss man sich entsprechend überlegen, was man möchte. In den meisten Fällen wird es dann vermutlich so sein, dass man sagt: "Okay, hier, diese "HKS 40 K"-Farbe, die will ich doch nicht als eigenen Farbauszug verwenden, sondern ich möchte nur mit den Prozessfarben arbeiten." Und dann kann man hier unten einfach dieses Häkchen setzen. "Alle Volltonfarben in Prozessfarben umwandeln". Wenn ich jetzt auf "OK" klicke und jetzt das Ganze exportiere, dann wird diese Farbe umgerechnet in eine "CMYK"-Farbe und die wird dann im Druck verwendet. Beachten Sie dabei allerdings, dass die Volltonfarben, in der Regel, sich immer ein bisschen unterscheiden von den Prozessfarben. Wenn Sie also darauf angewiesen sind, wirklich exakt diese eine Farbe an dieser Stelle zu haben, dann kommen Sie nicht drumherum, das Ganze als eigene Volltonfarbe zu verwenden, aber dadurch entstehen, in der Regel, in der Druckerei zusätzliche Kosten, weil dann eben nicht nur auf vier Druckplatten gedruckt werden muss, sondern in diesem Fall eben dann auf fünf Druckplatten. So oder so, achten Sie einfach da drauf, welche Farben Sie im Druck verwenden. Achten Sie hier, bei den Farbfeldern, da drauf ob Sie hier diese Farben als "CMYK", als Prozessfarben, anlegen oder ob Sie hier diese Farben wirklich als Volltonfarben anlegen. Ob das gewollt ist. Ob das für das Projekt Sinn gibt.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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