Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

InDesign CC 2015 Grundkurs

Vollton- oder Prozessfarben

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Vollton- oder Prozessfarbe? Diese Entscheidung ist für den späteren Druck ganz entscheidend. Verstehen Sie, was dieser kleine, aber feine Unterschied ausmacht.

Transkript

Hat man nun das grundsätzliche Prinzip von Farbfeldern verstanden, dann kann man damit noch ein paar mehr Dinge machen, man kann auch so ein bisschen das Ganze aufräumen, und man sollte noch so ein paar Dinge hier an der Stelle grundsätzlich verstanden haben, wenn wir hier von diesen Farbfeldern reden. Und zwar fangen wir einmal damit an, dass wenn ich hier erstmal ins Nichts klicke, jetzt ist kein Objekt ausgewählt und ich jetzt hier sage "Neues Farbfeld anlegen", dann wird immer das letzte verwendete Farbfeld als Kopie angelegt. Wenn ich jetzt Änderungen vornehmen möchte, mache ich da einfach einen Doppelklick drauf, und jetzt kann ich hier dieses Farbfeld ändern. Hier kann man jetzt auch händig die Farben natürlich anlegen, den Cyan-Wert, Magenta, Gelb, Schwarz, ich glaube das ist alles relativ selbsterklärend. Hier oben können wir unterschiedliche Farbmodi anlegen. Also CMYK, wenn Sie wollen, können Sie aber auch RGB hier oben anlegen. Im Moment ist hier oben der Wert "Prozess" ausgewählt. Man kann das Ganze aber auch auf Volltonfarbe umstellen. Das ist im Alltag wirklich ganz, ganz wichtig, hier sollte man wissen, was man tut. Kommen wir erstmal zum Thema "Prozess". Bei Prozess ist es so, wenn wir das Dokument im Moment in eine Druckerei geben, dann werden unsere Farben dadurch erstellt, dass wir hier CMYK-Farben haben, und jedes Blatt Papier viermal bedruckt wird, einmal mit Cyan, einmal mit Magenta, einmal mit Gelb, einmal mit Schwarz und das ist unser Vierfarbdruck. Wenn ich jetzt hier eine Farbe anlege, nehmen wir mal das Schwarz hier ganz raus, nehmen wir mal hier so einen Orangeton, oder nehmen wir hier mal so einen Pinkton, das ist noch ein bisschen kräftiger, und wenn ich das Ganze jetzt als Volltonfarbe anlege und ich jetzt hier auf OK klicke, und ich das Ganze jetzt einem Objekt zuweise, - machen wir das Ganze mal - dann brauche ich später zum Drucken dieses Dokumentes nicht vier Farben, sondern 5 Farben. Und jetzt, wo wir Volltonfarbe nämlich hierfür aktiviert haben, bedeutet das, dass wir später in der Druckerei mit Cyan drucken, mit Magenta drucken, mit Gelb drucken, mit Schwarz drucken und zusätzlich ein eigenes Druckwerk nur dafür verwenden, nur diese eine Farbe hier auf das Papier zu bringen. Also in der Druckerei muss quasi jetzt eine eigene Farbe angemischt werden, eben mit genau diesen Werten, und diese eine Farbe wird dann später ausgedruckt. Oft will man das nicht. Und schon gar nicht will man das aus Versehen machen, deswegen, wenn Sie sich nicht sicher sind, dann wählen Sie hier sicherheitshalber Prozess. Manchmal möchte man das aber, vielleicht haben Sie festgelegt, dass Sie einen bestimmten Pantone-Farbton oder einen bestimmten HKS-Farbton benutzen, um vielleicht eine Verpackung zu bedrucken. Dafür sind nämlich diese Volltonfarben ideal, und damit kann man zum Teil auch Farben drucken, die man mit CMYK überhaupt nicht hinbekommt. Und dann kann ich hier "Vollton" auswählen, und jetzt weiß ich vielleicht, aha, ich möchte hier einen bestimmten HKS-Farbwert auswählen, und jetzt kann ich dann hier diesen HKS-Farbwert auswählen, nehmen wir mal hier einen Farbwert, der diesem sehr ähnlich ist, so ein HKS 27 E, und wenn ich jetzt hier auf OK klicke, dann gebe ich quasi die Anweisung in mein Dokument, liebe Druckerei, wenn Ihr das später ausdruckt, bitte sorgt dafür, dass Ihr ein eigenes Druckwerk habt, dann kauft Ihr bei der Firma HKS diesen Farbton 27 E, den schüttet Ihr dann in die Druckmaschine hier hinein, und dann wird das hier ausgedruckt eben mit dieser Volltonfarbe. Und das Ganze kann man hier auch sehen, dass es jetzt hier keine angemischte Farbe ist, sondern das es jetzt hier sich dabei um eine Volltonfarbe handelt. Das kann sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. Jetzt habe ich dieses Objekt mit dieser Volltonfarbe angelegt und ich stelle im Nachgang vielleicht fest, ich möchte gar keine Volltonfarbe verwenden, ich möchte diese Volltonfarbe wieder löschen. Ein Farbfeld hier zu löschen ist grundsätzlich kein Problem, jetzt kann ich das einfach hier auf diesen Mülleimer draufziehen, und dann wird dieses Farbfeld gelöscht. Dieses Farbfeld wurde aber einem Objekt zugewiesen, jetzt ist natürlich die Frage, welche Farbe soll denn hier diese Fläche bekommen. Und in dem Moment, wo ich ein Farbfeld Löschen-Dialog bekomme, und diesen Warnhinweis bekomme, dann weiß ich auf jeden Fall diese Farbe ist einmal in meinem Dokument verwendet worden. Damit kann man im Übrigen auch testen, ob diese Farbe im Dokument verwendet wurde, ja oder nein. Wenn sie jetzt verwendet wurde, jetzt könnte ich ja, wenn ich das nur als Test mache, einfach hier auf ABBRECHEN klicken. In meinem Fall möchte ich dieses Farbfeld ja wirklich löschen, und jetzt kann ich zuweisen, na ja, das möchte ich gern in meiner Hausfarbe vielleicht drucken, für diese Hintergrundfläche, und wenn ich jetzt auf OK klicke, dann wird das Ganze hier diese Farbe durch diese Farbe bei diesem Objekt ersetzt. Natürlich auch bei allen anderen Objekten, die diese Farbe haben, dann kann ich hier auf OK klicken, und jetzt sehen Sie, haben wir hier genau den gleichen Rotton, wie hier, weil hier das gleiche Farbfeld zugewiesen worden ist. Dieses kleine Quadrat hier fehlt, das brauche ich in meinem Dokument natürlich nicht, deswegen kann ich das hier wieder löschen. Das war ja nur ein Beispiel, um Ihnen zu zeigen, wie das hier mit diesen Farbfeldern funktioniert, wie Sie eine weitere Möglichkeit haben, Farbfelder zu erstellen, und dass man sehr aufpassen muss, ob man ein Farbfeld als Volltonfarbe oder als Prozessfarbe anlegt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenn Sie sich mit der Druckbranche nicht ganz so gut auskennen, dann empfehle ich Ihnen im Moment dringend bei Prozessfarben zu bleiben und Volltonfarben nur dann anzulegen, wenn Sie genau wissen, was Sie tun und wenn Sie wissen, ich möchte eine Volltonfarbe anlegen.

InDesign CC 2015 Grundkurs

Sehen Sie in diesem Video-Training, wie InDesign funktioniert und was Sie damit machen können.

6 Std. 36 min (61 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Ihr(e) Trainer:
Erscheinungsdatum:29.06.2015
Laufzeit:6 Std. 36 min (61 Videos)

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!