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Azure: Basiswissen für Administratoren

VM-Überwachung und Warnungsregeln

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Mit Hilfe von Metriken sollten Sie Ihre VMs im laufenden Betrieb überwachen. Bei Auftreten kritischer Fehler im Aktivitäts-Log oder bei Überschreiten bestimmter Metriken werden Stakeholder regelbasiert auf das Problem hingewiesen. Auf Wunsch kann der Administrator auch mittels Runbook für die automatische Skalierung der betroffenen VM sorgen.
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Transkript

Auch wenn eine VM in Azure läuft, müssen wir uns natürlich um die Betriebsbeaufsichtigung kümmern. Natürlich gibt es einige Funktionalitäten, die Ihnen dies relativ leicht machen werden, aber... diese sollten wir uns genauer angucken. Im Übersichtsbereich der VM haben Sie sicherlich bereits zur Kenntnis genommen, dass es eine Aufsichtsmöglichkeit in Hinsicht auf CPU-Auslastung, die Netzwerkauslastung, die Storage-Auslastung, etc. gibt. Wir haben natürlich die Möglichkeit weitere Metriken hinzuzufügen und die Metriken so zu kombinieren, beziehungsweise zuzuschneiden, wie es uns interessiert und dies anschließend wieder an das Dashboard anzuheften, so weit, so gut, so selbsterklärend. Auf dem Server selbst, noch eine kurze Anmerkung dazu, wie der Mechanismus eigentlich funktioniert, beziehungsweise wie die Daten überhaupt ausgelesen werden. Es gibt auf der C-Partition unter Azure die entsprechenden Source, die für das Auslesen der Log-Daten, beziehungsweise der Metriken über den sogenannten Microsoft Azure Monitoring Agent zuständig sind. Das Angucken dieser Metriken allein reicht natürlich nicht aus. Das was wir tun müssen, ist natürlich im Notfall die Verantwortlichen darüber informieren, dass hier ein Problem vorliegt und dass eingegriffen werden sollte. Das geschieht in Azure auf Basis von sogenannten Basisregeln. Die sehen wir einmal hier im Bereich Metriken, hier gibt es die Metrikwarnung, die wir hinzufügen können und das können wir aus den sogenannten Warnungsregeln heraus. Diese Warnungen basieren nun auf Metriken oder auf dem Aktivitätsprotokoll. Das heißt, wir gucken kurz ins Aktivitätsprotokoll rein und sehen hier ein wirklich sehr umfangreiche Möglichkeit auf Basis dessen, was im Ereignisprotokoll stattfindet, Modifikationen heraus zu schicken, als SMS, beziehungsweise E-Mail, beziehungsweise Web-Hook, das ist ein URL auf ein Webservice, der wiederum diese Information entgegennimmt als Drittsystem. Also erstellen wir jetzt eine Metrikwarnung. Diese Metrikwarnung wird sich beziehen auf die CPU-Usage. (Tippen) Und die soll auslösen, wenn ein bestimmter Treshhold, also eine bestimmte Obergrenze dauerhaft gerissen oder überschritten wird. Das heißt, wir haben eine Warnung bei einer Metrik, wir beziehen uns auf ein bestimmtes Abo, auf eine Ressourcengruppe, auf eine bestimmte VM und auf eine bestimmt Metrik, die praktischerweise hier gleich vorausgewählt ist. Nämlich die % CPU-Metrik, die sich im laufenden Betrieb, man sieht das hier im Verlauf, Pi mal Daumen bei 1% bewegt, also nicht besonders viel. Dementsprechend setzen wir hier auch bei 1% an und werden dann der VM ein bisschen was zu tun geben, im Laufe der nächsten fünf Minuten, damit diese Metrik definitiv gerissen wird. Dann stellt sich die Frage: Wer soll eigentlich informiert werden? Natürlich auf Basis des rollen basierten Zugriffs der Besitzer, der Mitwirkende, beziehungsweise der Leser, oder ich kann das Ganze noch zusätzlich erweitern durch eine benutzerdefinierte E-Mail-Adresse, in dem Fall ist das carstentrainer@outlook.com und das soll es Schonmal gewesen sein. Noch eine interessante Erweiterung hier, im Bereich Aktion durchführen, hier gibt es die Möglichkeit ein sogenanntes Run-Book zu triggern. Dieses Run-Book ist vergleichbar mit einem PowerShell-Skript, welches über einen Plattform-SR-Server-Mechanismus in der Azure Cloud läuft und etwas nun, nämlich entweder die VM neu zu starten, zu stoppen oder ein Scale-Up, beziehungsweise Scale-Down oder einen Remove der VM durchzuführen. Das nur zu Ihrer Information und wir klicken Okay. Nachdem jetzt die VM mit einer Metrikregel belegt worden ist, sie aber aktuell nicht besonders viel zu tun hat, wollen wir ihr jetzt etwas bisschen zu tun geben, indem wir ein paar Serverrollen hinzufügen. Das heißt, wir fügen jetzt mal... Activ read Domain Services hinzu und den DHCP Server und darüber hinaus noch einen Web-Server, damit sollte die Vm im Laufe der nächsten fünf Minuten gut zu tun haben, damit diese Metrik definitiv gerissen wird. Dementsprechend lassen wir die VM jetzt laufen und hoffen eine Notification zu erhalten. Nachdem wir unsere VM jetzt ein wenig belastet haben, haben wir unsere erste Notification bekommen von dem Absender alerts-noreply@mail.windowsazure.com wo uns als Stakeholder Bescheid gesagt wird, dass hier ein bestimmte Metrikregel überschritten worden ist. Das heißt, auf diese Art und Weise kann ich mich jetzt an die Azure Portal Konsole hängen und auf diese Issue reagieren. Das kann ich entweder von Hand machen oder via Run-Book, wie ich das hier vorher angeteasert habe. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit die Monitoringfunktionalität auf der Azure Plattform zu erweitern durch einen zusätzlichen Dienst namens Operation Management Suite. Hierbei handelt es sich um einen hybriden Reporting und Monitoring Service, der in der Lage ist über eine Agent-Verbindung auch Log-Daten von On-Premises betriebenen Servern auszulesen und darauf zu reagieren. Das heißt, dieser Dienst ist dann der Single-Point-of-Information oder das Mastersystem für Servermonitoring unabhängig davon, ob diese jetzt in der Cloud oder bei Ihnen im eigenen Rechenzentrum laufen.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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