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Azure: Basiswissen für Administratoren

VM-Skalierungsgruppen (Scale Sets)

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Skalierungsgruppen (Scale Sets) ermöglichen Hochverfügbarkeit virtueller Maschinen. Dabei können in kurzer Zeit zahlreiche identische virtuelle Maschinen erzeugt werden, um die für den Betrieb einer Applikation notwendigen Ressourcen dynamisch zu steuern. Bei zu wenig Last werden die VMs automatisch deprovisioniert.
06:15

Transkript

Das was wir bisher über virtuelle Maschinen gesehen und gelernt haben, ist natürlich ganz nett, aber das ist noch relativ weit entfernt von einer automatischen Skalierung. Was wir schon gesehen haben, sind virtuelle Maschinen, die Zwecks Hochverfügbarkeit in einer Hochverfügbarkeitsgruppe eingetragen werden, damit falls mal ein Server neu gestartet werden sollte, über eine Domänensteuerung, eine Hochverfügbarkeit generiert wird. Das ist noch nicht Sinn und Zweck der Cloud. Das kann die Cloud besser. Und zwar stellen Sie sich mal vor, wir könnten auf Basis der CPU-Auslastung einer VM steuern, wie viele Instanzen einer VM provisioniert, beziehungsweise deprovisioniert werden. Das ist genau das, was Virtual Machine Scale Sets anbieten So eine erstellen wir uns jetzt und zwar auf Basis eines Names, das nenne ich: LinkenIn Scale Set Demo. Und zwar vom Typ Windows, beziehungsweise Linux, ich entscheide mich für Windows, das kenne ich deutlich besser. (Tippen) So ich lege eine Username fest und zwar ist das dann der Username, der dann natürlich Vollzugriff auf all diese virtuellen Maschinen haben wird, je nach dem wie viel gerade gebraucht werden. (Tippen) Und ich muss in dem Fall hier eine neue Ressourcengruppe erzeugen, in dem Fall sind wir bei Ressourcengruppe Nummer 10 angekommen, der Standort ist in dem Fall Westeuropa, den möchte ich haben. Ich brauche eine Public IP-Address und ein Domainlabel, das nenne ich LinkedIn Demo, der muss weltweit eindeutig und verfügbar sein. Ist frei, alles klar, wunderbar. So, als Datacenter, beziehungsweise Betriebssystem möchte ich gerne Windows Server 2012 R2 Datacenter haben. Und die Anzahl der Instanzen setzte ich beispielsweise mal auf 7. 7 ist eine schöne Zahl. Um hier die Storage-Accounts zu sparen, setzte ich die Disc-Typ-Konfiguration auf Managed und jetzt haben wir hier die Auto-Scale-Funktionalität, die auf Basis der CPU-Usage die Anzahl der VMs hoch und runter skaliert, beziehungsweise zuständig ist für die Steuerung des Scale-In, beziehungsweise Scale-Out. Jetzt schauen wir uns noch die Auto-Scale-Konfiguration an. Die können wir am Standard lassen, das heißt, Minimum eine VM, maximal zehn VMs, wenn also richtig Dampf auf den CPUs ist, was wiederum gesteuert wird durch ein CPU Treshhold. Wenn also auf den VMs 75% Auslastung herrscht, dann wird um eine VM gescaleoutet, das heißt, hier gibt es eine zusätzliche VM. Wenn auf den VMs eine CPU-Usage von 25% oder weniger anliegt, dann wird auf den jeweiligen Scale Sets eine VM abgebaut. Das ist soweit von den Parametern her in Ordnung. Wir kriegen das Ganze noch einmal zusammen gefasst. Abschließend wird noch Validiert. Nachdem die Überprüfung nun erfolgreich abgeschlossen worden ist, können wir das Scale Set generieren. So, wieder zurück nach einigen Minuten, weil natürlich die Bereitstellung dieser Scale Sets mit 7 VMs relativ lange gedauert hat, können wir uns die Skalierungsgruppe noch einmal angucken, die ja in einer dedizierten Ressourcengruppe liegt und hier sehen wir die Instanzen, die jetzt schon wieder merklich zurückgegangen ist, denn ursprünglich sind das mal 7 Instanzen gewesen, die ursprünglich ausgerollt sind, mittlerweile sind es aber nur noch 1, 2, 3, 4, 5, Instanzen, weil zwischenzeitlich schon wieder 2 Instanzen deprovisioniert, beziehungsweise gelöscht worden sind, weil einfach zu wenig Auslastung vorhanden ist, unterhalb der Schwelle von 25% CPU-Auslastung. Wenn wir also jetzt noch einen kleinen Moment dran bleiben und diese Übersicht ab und zu aktualisieren, werden wir das noch mitbekommen, wie hier mehr und mehr Instanzen herunter skaliert werden, beziehungsweise aus der Übersicht verschwinden. Dies passiert auf der Policy, beziehungsweise auf Basis der dynamischen Skalierungsregel, die wir hier im System hinterlegt haben. Minimal eine VM, das kann man übrigens auf Null runtersetzen, sprich, wenn gar nichts zu tun ist, dann fährt er wirklich komplett auf Null runter, das können wir hier entsprechend speichern oder hinterlegen und auf diese Art und Weise können wir dann natürlich dafür sorgen, dass bei absoluter Null-Auslastung, die Anzahl der Instanzen auch tatsächlich komplette runter gefahren wird, um dafür zu sorgen, dass wir möglichst wenige, beziehungsweise keine Consumption haben. Und hier sehen wir gerade, wie die Instanz mit der Nummer 9 automatisch gelöscht wird, weil diese VMs einfach zu wenig zu tun haben und auf Basis der Richtlinie, die wir gerade hinterlegt haben, wird sich das so weit runter skalieren, bis irgendwann keine VM mehr da ist, es sei denn wir öffnen diese VMs und geben den VMs wirklich etwas zu tun, dass wir über das Treshhold 25% CPU-Auslastung kommen. Dieses Prinzip kommt Ihnen vielleicht schon bekannt vor, aus anderen Videos, ganz einfach deswegen, weil diese Skalierungsgruppen grundsätzlich basieren auf unseren Verfügbarkeitsgruppen, die wir uns bereits angeschaut haben. Das ist der Mechanismus, der hier unten drunter steckt und der dafür sorgt, dass über die Skalierung hinweg auch sauber geloadbalanced werden kann. In diesem Video haben wir jetzt also eine Möglichkeit gesehen, ein würdiges Scale-In, beziehungsweise Scale-Out auf Basis von dynamischen Richtlinien zu implementieren, um dafür zu sorgen, dass VMs je nach CPU-Auslastung provisioniert, beziehungsweise deprovisioniert werden.

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4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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