Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Visuelle Vorschau & Deflickern, Teil 2

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Am Ende der Sequenz flackert die Sonne im Hintergrund etwas stärker. Das ist der besonderen Aufnahmesituation geschuldet. Sehen Sie hier, mit welchen Korrekturen Sie das Problem in Lightroom etwas abmildern könnnen.
06:56

Transkript

Das Rendern der Vorschauen ist wieder abgeschlossen und wir können uns jetzt hier in der Vorschau noch einmal die Sequenz ansehen nach dem Deflickern. Ich mache das Vorschaufenster hier mal wieder etwas größer, dass das besser zu sehen ist und wir schauen uns die Sequenz jetzt einmal an. (Hintergrundmusik) Hier fangen jetzt die ersten Lichter an aufzuflammen in der Stadt. Das ist wirklich ein sehr schöner Übergang geworden. Ich bin selber sehr zufrieden mit dieser Sequenz. Was hier noch auffällt, ist das Flackern der Sonne im Hintergrund. Das ist leider ein Phänomen, was in diesem Fall standortbedingt war. Dadurch dass wir den Sonnenuntergang nicht am Horizont, sondern hinter einem Berg gesehen haben, war aus Sicht der Kamera der Sonnenuntergang sozusagen etwas früher, obwohl die Leuchtkraft der Sonne noch nicht stark abgenommen hat aus Sicht des Himmels. Und daher kommt dieses Flackern, weil die Sonne einfach noch mit voller Kraft sozusagen den Himmel beleuchtet, obwohl sie für die Kamera schon nicht mehr sichtbar war. Und das führt dazu, dass es an dieser Stelle Probleme in der Darstellung der Helligkeiten gibt. In der Bearbeitung haben wir ja bereits den Lichterregler relativ weit runtergezogen und der verhindert so etwas zum großen Teil. Das war auch der Hintergrund, warum der Lichterregler nicht komplett auf -100 gezogen wurde, obwohl das durchaus gepasst hätte, um den Himmel in dieser Sequenz zu bearbeiten, aber in dem Fall wäre der Unterschied zwischen der Abdunklung und der tatsächlichen Helligkeit im Bild so stark gewesen, dass dieses Flickern noch mal befeuert worden wäre. Das ist auch einer der Gründe, warum Sie mit dem Lichterregler immer auch ein wenig vorsichtig agieren sollten und nie einfach gnadenlos auf -100 ziehen sollten, nur weil es im ersten Frame möglicherweise noch gut aussieht. Aber genau zu diesem Zweck ist die visuelle Vorschau hier natürlich gedacht. Wir können jetzt noch einmal zurückgreifen in die Sequenz selber und für die Keyframes, in denen dieses Problem auftritt, noch einmal den Lichterregler ein wenig angleichen und etwas heller lassen, sodass dieser Unterschied nicht mehr so stark zum Tragen kommt. Die Metadaten sind jetzt automatisch wieder gespeichert worden, das heißt wenn wir jetzt auf Lightroom zurück wechseln und hier in der Sequenz sind, können wir einfach einmal natürlich hier oben erst mal auf die volle Sequenz wechseln. Jetzt haben wir wieder alle 900 Bilder angezeigt. Diese markieren wir wieder alle, also Strg+A beziehungsweise Cmd+A, und gehen wieder auf Metadaten und Metadaten aus Dateien lesen. Ich sage wieder Lesen und jetzt werden die ganzen Bearbeitungsschritte schon einmal angewendet. Wir lassen das jetzt einmal durchlaufen und werden dann gleich im Anschluss uns aber trotzdem noch mal die einzelnen Keyframes vornehmen und da Änderungen vornehmen und diese dann auch wieder in Lightroom einfließen lassen und damit auch wieder hier in die Sequenz einfließen lassen. Durch das Lesen der Metadaten an dieser Stelle haben wir aber diesen Punkt bereits einmal fixiert und könnten jetzt die Sequenz von diesem Moment an auch bereits exportieren und als fertiges Video rendern, wenn wir wollten. So, alle Metadaten sind übernommen und ich wechsle jetzt noch einmal den Filter auf meine Keyframes und schaue mir jetzt noch einmal an, ab wo ungefähr die Sonne im Bild zu sehen ist und ab wo dieses Helligkeitsflackern auftaucht. Wir gehen die einzelnen Keyframes hier mal durch und können dann gleich wahrscheinlich direkt den Unterschied sehen. Hier haben wir es zum Beispiel. Hier ist es noch sehr hell, da ist es auf einmal vergleichsweise dunkel, da wird es wieder heller insgesamt, da wird es wieder dunkler, das heißt diese vier Keyframes ungefähr ab hier, ab dem fünftletzten sozusagen. Das hießt, hier gehe ich noch mal rein in meine Entwicklung und wechsle noch mal in die Grundeinstellungen und werde mal den Lichterregler zurücksetzen. Wenn Sie irgendeinen Regler in Lightroom auf den ursprünglichen Wert zurücksetzen wollen, geschieht das ganz einfach durch einen Doppelklick auf das jeweilige Wort, also auf die Bezeichnung des Reglers. Jetzt haben wir den zurückgesetzt. Der Himmel wird jetzt an dieser Stelle natürlich sehr hell. Ich gehe mal noch einen Tacken runter, aber nicht viel. Ich bleibe mal so bei -20, wechsle zurück in meine Bibliothek und werde das jetzt wieder auf die letzten fünf Keyframes per Sync-Skript anwenden. Der Himmel wird jetzt in allen Fällen heller. Und wenn wir uns jetzt die Keyframes noch einmal durchschauen, dann sehen wir jetzt den Übergang sauberer. Es wird einfach immer weniger am Ende. Wir gehen jetzt noch mal in diesen drittletzten Frame rein und werden hier den Lichterregler komplett zurücksetzen, also auf null. Wir gehen wieder zurück und synchronisieren ausgehend von dem drittletzten Frame das Ganze noch einmal. Jetzt schauen wir uns noch einmal die letzten fünf an und der Übergang ist jetzt wesentlich sauberer. Natürlich sorgt das auch dafür, dass gleichzeitig unten in der Stadt das Ganze wieder sehr hell wird. Das bedeutet, ich gehe hier in den vorletzten Frame noch einmal rein, nehme mir hier wieder meinen linearen Verlaufsfilter, suche den Verlauf der Stadt und verringere jetzt die Lichter nur in der Stadt. Ungefähr auf -70. Auch das muss wieder synchronisiert werden über das Sync-Skript. Dann schauen wir uns noch einmal die letzten beiden Bilder an, vorletztes Bild und letztes Bild. Und beim letzten Bild machen wir das Ganze noch ein bisschen stärker, dass auch da die Helligkeit angeglichen ist und das Ganze nicht so überstrahlt in der Stadt. Und damit sollte jetzt auch dieser Helligkeitsverlauf im Himmel angeglichen sein, wenn wir hier noch mal die einzelnen Frames durchgehen. Wir sehen jetzt natürlich, hier ist ein deutlicher Unterschied, aber auch der kann natürlich von LRTimelapse angeglichen werden und das werden wir auch gleich sehen, wie gut das dann funktioniert und dann wird der Himmel einfach sukzessive dunkler und das Ganze sollte ein saubererer Übergang sein. Diese Einstellungen müssen jetzt natürlich auch wieder in den Metadaten gespeichert werden. Ich sage hier also wieder Metadaten in Dateien speichern, ja, Fortfahren, und das ist jetzt wieder gespeichert. Als Nächstes können wir uns dann wieder zurück nach LRTimelapse begeben, um dort dann eben die Änderungen noch mal in der visuellen Vorschau zu sehen.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

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2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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