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VMware vSphere 6 und vCenter: Netzwerke

Virtuelle Standard-Switches anpassen

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Machen Sie sich in diesem Film mit den notwendigen Schritten vertraut, die Sie durchführen müssen, um vorher angelegte virtuelle Standard-Switches an Ihre spezifischen Anforderungen anzupassen.
11:03

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie erweitere Einstellungen von virtuellen Standard-Switches und Portgruppen anpassen können. Sie können für die Konfiguration entweder den vSphere-Webclient verwenden oder den herkömmlichen vSphere-Client. Wenn Sie sich in der Ansicht eines Datacenters die einzelnen Hosts anzeigen lassen, finden Sie über die Registerkarte "Verwalten" und die Schaltfläche "Netzwerk", die Konfiguration Ihrer einzelnen virtuellen Switches, die auf dem jeweiligen Host definiert sind. Sie sehen hier auch die angelegten Portgruppen, die verwendet werden und die einzelnen physischen Netzwerkadapter. Generell finden Sie im Webclient bei verschiedenen Objekten den blauen Kreis mit dem i-Zeichen und hier rüber können Sie verschiedene Informationen zu den einzelnen Objekten abrufen. Das ist bei der Konfiguration von Netzwerken durchaus wichtig, dass Sie dadurch spezielle Einstellungen schneller in Erfahrung bringen können ohne sich die Konfiguration der kompletten virtuellen Switches oder Portgruppen anzeigen zu lassen. Das Ganze können Sie natürlich ebenfalls machen, indem Sie hier die Einstellungen für die jeweilige virtuelle Switch konfigurieren und Sie können generell für die ganze Konfiguration natürlich auch parallel den vSphere-Client verwenden. Wichtig ist, dass Sie bei den erweiterten Einstellungen genau aufpassen, welche Konfiguration Sie vornehmen und diese auch entsprechend dokumentieren, da Sie Einstellungen, die Sie für eine virtuelle Switch ändern, ja auch gleichzeitig für alle VMs ändern, die diese virtuelle Switch, beziehungsweise die jeweilige untergeordnete Portgruppe, als Netzwerkverbindung nutzen. Viele Einstellungen, die Sie für eine virtuelle Switch vornehmen, können Sie grundsätzlich auch für einzelne Portgruppen vornehmen. Sie sehen jetzt hier, zum Beispiel, die verschiedenen Einstellungen die für eine virtuelle Switch gelten und Sie können sich natürlich auch die kompletten Eigenschaften hier für virtuellen Netzwerke und den einzelnen Portgruppen anzeigen lassen. Ich wechsle dazu in den vSphere-Client. Da ist das Ganze etwas übersichtlicher zu erkennen. Sie sehen jetzt hier, die Eigenschaften der virtuellen Standard-Switch "vSwitch0" und der zugewiesenen Portgruppen sowie der physischen Netzwerkadapter. Rufen Sie jetzt die Eigenschaften auf, können Sie zum einen die Einstellungen hier für die virtuelle Switch anpassen: Sie sehen hier auch Konfigurationen hin bezüglich der Sicherheit, wie den Promiscous-Modus, die MAC-Adressänderungen und die gefälschten Übertragungen. Das Ganze können Sie hier zentral für eine virtuelle Switch vornehmen. Die Einstellungen gelten dann generell hier für alle untergeordneten Portgruppen, die Sie konfiguriert haben. Wenn Sie sich jetzt hier wiederum die Eigenschaften der Portgruppe HP-Netzwerk anzeigen lassen, also die Eigenschaften für die Portgruppe, die von den VMs verwendet wird, können Sie über "Bearbeiten" ebenfalls Sicherheitseinstellungen vornehmen und hier werden standardmäßig die Einstellungen der übergeordneten Objekte übernommen, also hier, der virtuellen Standard-Switch. Sie können das Ganze aber auch hier entsprechend anpassen, und eigene unterschiedliche Einstellungen vornehmen. Sie können also sehr gezielt für die Portgruppen, die Sie annehmen, unterschiedliche Sicherheitseinstellungen vornehmen. Der Promiscous-Mode ist, einfach ausgedrückt, ein Sicherheitsfilter für die Portgruppe, wenn Sie den Promiscous-Modus auf "Akzeptieren" setzen... -- die Option ist hier standardmäßig auf "Ablehnen" gesetzt, dann werden alle Netzwerkpakete von der Portgruppe angenommen, die an diese Portgruppe verschickt werden, beziehungsweise an die VMs, die die Portgruppe verwenden. Aktivieren Sie also den Promiscous-Mode, dann werden keinerlei Filter gesetzt. Standardmäßig ist diese Funktion deaktiviert. Sinnvoll ist die Aktivierung zum Beispiel bei virtuellen VMs, die Sie zur Netzwerküberwachung verwenden oder für Testumgebungen bei denen Sie, zum Beispiel, vSphere-Hyperviser, also ESXi virtualisieren. Das Ganze gilt natürlich auch für die MAC-Adressänderungen. Sie können die virtuellen MAC-Adressen entweder ändern lassen, dynamisch, oder Sie deaktivieren das Ganze. Wichtig ist die Einstellung, zum Beispiel, wenn Sie virtuelle Server für Load-Balancer verwenden oder eben andere Dienste, die von der Konfiguration der MAC-Adresse abhängen. Manche virtuelle Server, beziehungsweise virtuelle Appliances, benötigen hier unterschiedliche Einstellungen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, dass Sie unter Umständen, für eine virtuelle Appliance, eine eigene Portgruppe definieren und in dieser Portgruppe dann die Sicherheitseinstellungen für den Rest deaktivieren. Denn wenn Sie den Promiscous-Modus generell für die virtuelle Standard-Switch anpassen, dann sind natürlich alle Portgruppen betroffen und damit auch alle virtuellen Server, die die verschiedenen Portgruppen verwenden. Legen Sie eine neue Portgruppe an, zum Beispiel für spezielle Netzwerk-Appliances welche den Promiscous-Modus benötigen, können Sie hier einfach eine neue Portgruppe definieren. Ich verwende jetzt hier die Option "Promiscous-Modus"... an. Jetzt gibt es hier eine neue Portgruppe und hier könnte ich jetzt in der Sicherheit, das Ganze hier überschreiben lassen. Ich kann sagen, das Ganze wird jetzt hier akzeptiert. Schließe die Konfiguration, die Portgruppe wird jetzt hier gleich angezeigt. Alle andere Server sind davon nicht betroffen. Wenn ich jetzt möchte, kann ich jetzt hier zum Beispiel, für diesen virtuellen Server die Einstellungen bearbeiten, kann entweder generell einen neuen Netzwerkadapter hinzufügen, oder kann für den vorhandenen Netzwerkadapter, hier zum Beispiel den "Netzwerkadapter 2", die Portgruppe "Promiscous-[Modus-]an" verwenden, und schon werden Netzwerkpakete die an diese Portgruppe versendet werden und damit an den Netzwerkadapter, den ich hier verwendet habe. Das Ganze gilt natürlich nicht nur für den Promiscous-Modus. Wenn Sie sich hier die Eigenschaften der virtuellen Switch anzeigen lassen, können Sie hier ebenfalls für die anderen Einstellungen auf Ebene des virtuellen Standard-Switches, oder auf Ebene der einzelnen Portgruppen hier für den Promiscous-Modus, weitere Einstellungen vornehmen. Also nicht nur Einstellungen hier allgemein bezüglich des VLANs und des Namens oder der Sicherheit. Sie können auch hier im Bereich Traffic-Shaping verschiedene Optionen aktivieren. Im Bereich Traffic-Shaping können Sie Bandbreiten festlegen, die für den virtuellen Switch oder eben die einzelne Portgruppe gelten sollen. Viele Einstellungen sind natürlich sinnvoll auf Ebene der kompletten virtuellen Switches vorzunehmen, nicht auf den untergeordneten Portgruppen. Dazu müssen Sie einfach hier in der Konfiguration des Netzwerks in der virtuellen Switch, den entsprechenden Namen der virtuellen Switch auswählen. Über "Bearbeiten" können Sie jetzt hier verschiedene Konfigurationen vornehmen, auch die übergeordneten Einstellungen, die für alle Portgruppen gelten, über Traffic-Shaping eben die Konfigurationen der verschiedenen Bandbreiten, die für die Portgruppen zur Verfügung stehen und über NIC-Gruppierung können Sie jetzt eben konfigurieren, wie soll denn der "Lastenausgleich" stattfinden und wie soll die "Netzwerk-Failover- Ermittlung" stattfinden. Das Ganze können Sie hier für die komplette virtuelle Switch konfigurieren. Viele Einstellungen sind natürlich erst dann sinnvoll vorzunehmen, wenn Sie auch wirklich mehrere Adapter hier zur Verfügung haben. Ich kann dazu jetzt einfach hier für die virtuelle Switch, noch einen Adapter hinzufügen. Dazu wähle ich jetzt hier die Schaltfläche. Es muss natürlich auch ein freier physischer Netzwerkadapter auf dem Host verfügbar sein, sonst wird hier nichts angezeigt. Das Ganze lass ich jetzt hier speichern, schließe das Ganze, sehe hier jetzt auch die verbundenen physischen Netzwerkadapter und kann jetzt hier in den Eigenschaften ebenfalls für diese virtuelle Switch, Einstellungen vornehmen, auch bezüglich der Ausfallsicherheit im Netzwerk, kann jetzt hier festlegen, welche Adapter sollen jetzt hier als "Aktiv", beziehungsweise als "Standby" verwendet werden. Neben den Einstellungen hier... -- ich schließe jetzt mal das Fenster, können Sie das Ganze natürlich auch im Webclient vornehmen. Hier sehen Sie alle Informationen, die Sie auch im vSphere-Client vorgenommen haben. Sie sehen hier ebenfalls die Eigenschaften der virtuellen Switch, können hier verschiedene Konfigurationen anpassen. Hier stehen auch die erweiterten Optionen zur Verfügung. Wenn jetzt die Netzwerkkarte das Ganze unterstützt, können Sie das Ganze über "Bearbeiten" aktivieren. Das gilt auch für die TCP/IP-Konfiguration, die hier für die verschiedenen verwendeten Bereiche zur Verfügung stehen. Und Sie können jetzt hier generell die Eigenschaften der virtuellen Switch bearbeiten, können hier die Sicherheit bearbeiten. Die Einstellungen sind auch identisch mit den Möglichkeiten, die im vSphere-Client zu Verfügung stehen. Das gilt auch für das "Traffic-Shaping". Und bei "Teaming und Failover" können Sie ebenfalls Konfigurationen hier vornehmen, auch bezüglich der ausgefallenen Netzwerkkarten. Bei "Netzwerkausfallerkennung" können Sie hier zum Beispiel festlegen, wie sich VMware verhalten soll, wenn eine Netzwerkkarte nicht mehr mit dem Netzwerk verbunden ist, also zum Beispiel eine Verbindung ausfällt, ein Switchboard ausfällt. Die Erweiterungen, die Sie hier vornehmen, unabhängig davon, ob Sie jetzt den Webclient verwenden oder ich wechsle wieder zurück zum vSphere-Client... -- ob Sie den vSphere-Client verwenden, gelten natürlich automatisch, für alle untergeordneten Objekte. Das heißt, wenn Sie Einstellungen für die virtuelle Standard-Switch verändern, dann gelten die Einstellungen für alle Portgruppen hier, einschließlich der VMs und einschließlich der VM-vSphere-Dienste, die diese virtuelle Switch verwenden. Wenn Sie Einstellungen für eine Portgruppe verändern, dann gelten die Einstellungen wiederum für alle hier untergeordneten Objekte, also in diesem Beispiel diese zwei VMs. Wenn jetzt hier 100 VMs diese Portgruppe verwenden, dann gelten Einstellungen dieser Portgruppe natürlich automatisch für alle 100 VMs, die hier konfiguriert sind. Das Ganze gilt dann auch für vMotion. Innerhalb der VMs können Sie natürlich jederzeit, ebenfalls Einstellungen anpassen. Sie können hier zusätzliche Netzwerkadapter hinzufügen. Sie können hier das Netzwerk für die Netzwerkadapter entsprechend anpassen und hier eben die Portgruppen verwenden, die Sie zuvor angelegt haben.

VMware vSphere 6 und vCenter: Netzwerke

Lernen Sie, wie Sie virtuelle Netzwerke mit vSphere 6 und ESXi 6 konfigurieren.

2 Std. 11 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.11.2016

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