VMware vSphere 6 und vCenter: Netzwerke

Virtuelle Standard-Switches anlegen

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Lassen Sie sich in diesem Video von Thomas Joos Schritt für Schritt erklären, wie Sie virtuelle Standard-Switches und Portgrupppen sowohl im Webclient als auch im vSphere-Client anlegen.
15:14

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie eine neue virtuelle Standard-Switch anlegen und diese einem Host zuweisen. Die Verwaltung von virtuellen Standard-Switches können Sie entweder im Webclient vornehmen, aber auch im vSphere-Client. Die Konfiguration der Netzwerke finden Sie auf den einzelnen Hosts in der Bestandsliste für die Hosts im Cluster, auf der Registerkarte "Konfiguration" und dann im Bereich "Netzwerk". Hier sehen Sie die bereits vorhandenen virtuellen Netzwerk-Switches. Sie sehen die angelegten Portgruppen, die IP-Adressen der Portgruppen und Sie sehen die zugewiesenen physischen Netzwerkadapter. Ich weise jetzt hier in dieser Umgebung dem Switch nur eine Netzwerkkarte zu. Ich rufe mir die Einstellungen hier der virtuellen Switch auf, mit den einzelnen Portgruppen. Auf der Registerkarte "Netzwerkadapter" sehe ich jetzt die verschiedenen Netzwerkkarten, die hier verwendet werden und hier kann ich jetzt problemlos eine der Netzwerkkarten entfernen, Sie sehen, das Ganze wird jetzt hier auch gleich angezeigt. Diese virtuelle Switch hier verfügt aktuell nur noch über diesen einen physischen Adapter. Das Ganze wird jetzt hier auch, wie Sie sehen, als Warnung angezeigt. Wenn ich mir hier jetzt für diesen Host, die Registerkarte "Alarme" anzeigen lasse, sehen Sie, dass hier die Netzwerk-Uplink-Redundanz verloren gegangen ist, da ich ja nur noch eine Netzwerkkarte verbunden habe. Ich kann den Alarm hier löschen, dann wird der Status des Hosts wieder in den Standard-Status versetzt. Virtuelle Standard-Switches können Sie entweder im vSphere-Client verwalten oder Sie verwenden den Webclient. Und hier finden Sie die Einstellungen über die IP-Adresse des Hosts. Dann die Registerkarte "Verwalten" und schließlich im Bereich "Netzwerk". Sie sehen hier ebenfalls die angelegten Switches auf dem Server. Sie sehen die verwendeten physischen Netzwerkadapter welche der virtuelle Switch jetzt hier verwendet, sowie die einzelnen Portgruppen. Zusätzlich können Sie hier über das Menüband verschiedene Aktionen durchführen. Sie können wie im vSphere-Client auch neue Netzwerke erstellen. Sie können die Einstellungen anpassen und die Ansicht hier an dieser Stelle nach der Anpassung aktualisieren, da der Webclient die Ansicht nicht unbedingt immer automatisch aktualisiert. Sie können vorhandene Switches bearbeiten. Sie können VMkernel-Netzwerke, also Netzwerke hier zur Verwaltung, beziehungsweise zur vMotion Verwendung, übertragen auf einen neuen Standard-Switch und Sie können Standard-Switches entfernen. Wenn Sie jetzt eine neue Switch erstellen wollen, verwenden Sie hier dieses Icon und können jetzt über einen Assistenten im Webclient einen neuen virtuellen Standard-Switch erstellen. Ich kann jetzt hier auswählen, was möchte ich jetzt hier als neues Netzwerk erstellen, einen VMkernel-Adapter, also einen Adapter in vSphere, der für Systemdienste verwendet wird, wie zum Beispiel vMotion, iSCSI, NFS, Fault Tolerance oder der Host-Verwaltung. Ich kann festlegen, dass ich einen Host-Adapter den ich frisch im Host verbaut habe, in das Netzwerk integriere und ich kann eine virtuelle Standard-Switch speziell für meine VMs erstellen, dann werden die VM-Kerneldienste davor getrennt. Ich führe hier in diesem Beispiel mal das Erstellen eines VMKernel-Netzwerkadapters aus. Danach kann ich auswählen, ob ich die vorhandene virtuelle Switch verwenden möchte, oder ob ich eine neue Standard-Switch erstellen möchte. Das möchte ich jetzt hier tun. Danach kann ich festlegen, welche Netzwerkadapter möchte ich denn gerne verwenden. Hier steht jetzt der Netzwerkadapter zur Verfügung, denn diesen habe ich von dem anderen Standard-Switch getrennt. Ein physischer Netzwerkadapter kann natürlich nur Mitglied in einer einzelnen Switch sein. Hier könnte ich jetzt noch verschiedene Einstellungen vornehmen, wenn der Adapter das unterstützt. Ich habe jetzt hier keine "Standby-Adapter" und es gibt auch hier "Nicht verwendete Adapter", das heißt, ich kann hier nur diesen einen Adapter für den virtuellen Standard-Switch verwenden. Danach kann ich jetzt noch die Bezeichnung festlegen. Hier verwende ich jetzt "VMkernel-Hostverwaltung+vmotion". In produktiven Netzwerken ist es natürlich sinnvoll, dass Sie für vMotion idealerweise eigene virtuelle Standard-Switches verwenden, oder die verteilten virtuellen Switches. Ich könnte jetzt hier noch eine VLAN-ID vergeben, könnte IP-Einstellungen entsprechend vornehmen, und kann jetzt hier im unteren Bereich festlegen, welche verfügbaren Dienste sollen jetzt über diesen VMkernel-Switch ablaufen. Ich möchte hier vMotion verwenden und ich möchte generell den vSphere-Host über diesen Netzwerkadapter verwalten können. Ich könnte hier natürlich jetzt noch Bereitstellungen aktivieren, die Fault Tolerance, die vSphere-Replikation könnte ich über diesen Adapter konfigurieren und die Anbindung an vSAN. Wie gesagt, generell ist es am besten, wenn Sie für die einzelnen, vor allem netzwerklastigen VMkernel-Dienste eigene virtuelle Standard-Switches oder Distributed Switches erstellen und eigene physische Netzwerkadapter zuweisen, die idealerweise auch noch an verschiedenen physischen Switches angeschlossen sind, da Sie dadurch die größte Leistung und vor allem die beste Hochverfügbarkeit erreichen. Nachdem ich das hier ausgewählt habe, kann ich hier noch die IP-Einstellungen dieser virtuellen Switch festlegen, bzw. für die einzelnen Netzwerkdienste, die hier zur Verfügung stehen. Ich belasse hier die Einstellung auf IPv4 DHCP, könnte hier aber auch eine statische IP-Adresse festlegen. Danach erhalte ich noch mal eine Zusammenfassung und die virtuelle Standard-Switch wird erstellt und mir im Fenster angezeigt. Ich sehe das Ganze hier im oberen Bereich und hier sehe ich jetzt auch welche Portgruppe angelegt wurde. Die Portgruppe, die ich jetzt hier entsprechend erstellt habe, nämlich für die VMkernel-Ports. Dieser physische Netzwerkadapter wird verwendet, ich sehe hier auch die Verbindung, kann mir die Einstellung natürlich jederzeit hier anzeigen lassen und kann jederzeit Konfigurationen ändern, wie den "Promiscuous-Mode", die MAC-Adressänderung, gefälschte Übertragungen, das alles kann ich anpassen, auch Teaming und Netzwerkfunktionen, dazu benötige ich natürlich verschiedene aktive Adapter die dieser virtuellen Switch hinzugefügt sind. Wenn ich mir das Ganze jetzt im vSphere-Client anzeige, sehen Sie, die Switch ist jetzt hier auch bereits verfügbar, d. h. ich kann hier jetzt ebenfalls Einstellungen ändern. Ich könnte die virtuelle Switch wieder hier entfernen, das mache ich jetzt mal, dann wird die Switch hier aus dieser Anzeige entfernt und ich könnte jetzt hier in den Eigenschaften dieser virtuellen Switch wiederum den freien Netzwerkadapter hinzufügen, dieser ist jetzt hier wieder frei. Und ich kann jetzt hier die Netzwerkkarte hinzufügen, kann festlegen, in welcher Reihenfolge soll denn die Verbindung durchgeführt werden. Das Ganze bestätige ich jetzt und ich kann jetzt hier auf diese Art und Weise also sehr schnell die Konfigurationen meiner einzelnen virtuellen Switches anpassen. Wenn ich virtuelle, bzw. physische Netzwerkadapter zur Verfügung habe, kann ich zusätzliche virtuelle Switches erstellen. Beim Anlegen einer virtuellen Switch, beziehungsweise jederzeit danach, können Sie in den Eigenschaften auch VLAN-IDs definieren. Ich habe hier jetzt das virtuelle Netzwerk, also die Portgruppe, innerhalb meiner virtuellen Switch für die virtuellen Server und hier gibt es jetzt den VLAN-ID "Keine(0)". Wenn ich mir die Einstellungen jetzt hier anzeigen lasse, habe ich hier verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, nämlich einmal 0 und einmal 4095. Die Einstellung "Keine" legt fest, dass die VLAN-ID am Port der VM in der virtuellen Switch ausgelesen wird. Die Einstellung "Alle", also 4095 legt fest, dass das Betriebssystem innerhalb der VM für die VLAN-ID zuständig ist. Das heißt, einfach ausgedrückt, bei der Einstellung "Alle" nimmt die virtuelle Switch generell alle Netzwerkpakete an, die ein VLAN-Tag enthalten und leitet diese an die VMs weiter. Wenn an dieser Stelle aber anstatt 0 oder 4095 eine VLAN-ID eingetragen wird, dann nimmt die virtuelle Switch nur die VLAN-Pakete an, die der Einstellung hier entsprechen. Das heißt, wenn ich jetzt hier zum Beispiel die VLAN-ID 7 angebe, dann werden nur die VLAN-Pakete der ID 7 angenommen, für 0 wird keine angenommen und die virtuellen Maschinen sind selbst dafür zuständig und für alle wird entsprechend alles angenommen. Das Ganze müssen Sie eben entsprechend Ihrer VLAN-Konfiguration vornehmen. Alle virtuellen Switches, die Sie im vSphere-Client oder im Webclient anlegen, können Sie wiederum dann als virtuelles Netzwerk in den VMs definieren. Wenn ich mir jetzt hier die Einstellungen dieser VM anzeigen lasse, ich bestätige die Meldung, dass es sich hierbei um eine ältere VM handelt, kann ich jetzt hier zusätzliche Netzwerkadapter hinzufügen, ich kann aber auch für vorhandene Netzwerkadapter auswählen, mit welchem Netzwerk sie verbunden sind. Hier werden die Portgruppe angezeigt, die hier für die virtuellen Switches angelegt werden. D. h. Sie weisen in den VMs nie komplette virtuelle Switches zu, sondern die einzelnen Portgruppen, die Sie angelegt haben. Das Ganze ist relativ einfach. Ich könnte jetzt hier zum Beispiel ein neues virtuelles Netzwerk anlegen, auch für die virtuelle Maschine, kann hier entweder eine Standard-Switch erstellen, verwende aber hier die bereits vorhandene Switch, gebe jetzt hier diesem einfach die Bezeichnung "VM Network 2", Sie sehen, das Ganze dauert wenige Sekunden und schon gibt es jetzt hier eine weitere Portgruppe. In dieser Portgruppe könnte ich natürlich jetzt noch Eigenschaften ändern, könnte hier z. B. VLAN-IDs anpassen, könnte Sicherheitseinstellungen anpassen, das "Traffic-Shaping", kann hier verschiedene Einstellungen vornehmen, und wenn ich mir hier nochmal die Einstellungen dieser VM anzeigen lasse, kann ich hier für diesen Netzwerkadapter auch das "VM Network 2" auswählen. Das Ganze kann ich auch relativ leicht wieder löschen, dazu muss ich einfach auf dem Host jeweils wieder in die Konfiguration der Netzwerke gehen und könnte jetzt hier wieder die Eigenschaften der virtuellen Standard-Switch hier aufrufen und das Netzwerk entfernen. Dann ist das Ganze wieder weg. Das heißt, Sie können hier relativ einfach verschiedene virtuelle Switches erstellen, können Portgruppen erstellen, die Sie dann wiederum innerhalb der einzelnen vSphere-Dienste und VMs verwenden und Sie können einzelne physische Netzwerkadapter zuweisen oder eben eigene virtuelle Netzwerke für getrennte physische Netzwerkadapter erstellen. Generell ist es sehr sinnvoll, hier eine grundsätzliche Trennung vorzunehmen, das heißt, Sie sollten nicht alle Portgruppen, die Sie in vSphere benötigen, also hier die Portgruppen für die virtuellen Maschinen, für die VMkernels und die Verwaltung, auf gemeinsame physische Netzwerkadapter binden, sondern das Ganze voneinander trennen. Das Ganze geht natürlich auch nicht nur im Webclient, sondern auch im vSphere-Client. Ich zeige Ihnen das hier an dieser Stelle. Ich rufe mir die Eigenschaften hier dieser virtuellen Switch auf, entferne den eigenen Netzwerkadapter, damit ich diesen für ein neues virtuelles Netzwerk zur Verfügung habe, kann jetzt hier ein Netzwerk hinzufügen, verwende hier jetzt "Virtuelle Maschine" als Netzwerk und erstelle eine neue Standard-Switch mit der freien physischen Netzwerkkarte, verwende hier jetzt ebenfalls "VM network 2", eine VLAN-ID gebe ich nicht an, bestätige das Ganze und schon wird das hier auch als getrenntes Netzwerk angezeigt, das heißt, das "VM Network 2", das ich hier zur Verfügung habe, verwendet einen eigenen physischen Adapter und ich könnte jetzt hier für diesen virtuellen Exchange-Server zum Beispiel ebenfalls die Einstellungen aufrufen, kann dann entweder hier das Netzwerk ändern auf das neue von mir angelegte Netzwerk oder ich füge einen neuen Netzwerkadapter hinzu, kann hier auch festlegen, welchen Typ ich verwende, also idealerweise sollte ich bei aktuellen Betriebssystemen vmxnet3 verwenden und kann jetzt hier ebenfalls steuern, welche Portgruppe möchte ich verwenden und hier möchte ich jetzt die neue Portgruppe "VM Network 2" angeben, das Ganze bestätige ich jetzt, die VM wird entsprechend gespeichert. Es ist jetzt hier abgeschlossen. Wenn ich mir jetzt hier die Einstellung dieser VM anzeigen lasse, sehen Sie, gibt es jetzt hier zwei Netzwerkadapter, im Betriebssystem werden auch zwei Netzwerkadapter angezeigt, das eine ist mit der Portgruppe "HP Netzwerk" verbunden, das andere ist mit der Portgruppe "VM Network 2" verbunden. Ich kann natürlich auch hier jederzeit Einstellungen ändern und die grundsätzliche Verbindung sehe ich jetzt auf dem jeweiligen Host, wenn ich mir hier die Verwaltung der virtuellen Netzwerke anzeige. Hier wird jetzt auch gleich angezeigt, welcher virtuelle Server hier auf das Netzwerk zugreift. Wenn ich eine virtuelle Standard-Switch mit den dazugehörigen Ports ändere, wird das Ganze auch entsprechend wieder entfernt und ich könnte mir jetzt hier in den Einstellungen das Ganze anzeigen lassen, hier gibt es jetzt zwei Netzwerkadapter, das "VM Network 2" ist aber nicht mehr verfügbar. Ich weise jetzt hier die Portgruppe "HP Netzwerk" zu, die hier entsprechend konfiguriert ist. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen. Sie können im Webclient oder im vSphere-Client sehr effizient neue Standard-Switches anlegen, oder die Einstellungen der vorhandenen Standard-Switches anpassen. Wichtig für die Netzwerkkommunikation der VMs ist, dass diese mit Portgruppen der virtuellen Maschine kommunizieren. Diese sind wiederum mit virtuellen Switches verbunden. Dabei kann es sich um virtuelle Standard-Switches oder Distributed Switches handeln und die jeweiligen Switches sind jeweils mit physischen Netzwerkadaptern auf den vSphere-Host verbunden.

VMware vSphere 6 und vCenter: Netzwerke

Lernen Sie, wie Sie virtuelle Netzwerke mit vSphere 6 und ESXi 6 konfigurieren.

2 Std. 11 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.11.2016

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