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Windows Server 2012 R2: Hochverfügbarkeit von Infrastrukturservern

Virtuelle Maschinen zu Microsoft Azure replizieren

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Erfahren Sie, wie Sie vorgehen müssen, um Ihre virtuellen Maschinen zu Microsoft Azure zu replizieren. Die einzelnen Schritte sind in wenigen Minuten abgeschlossen.
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Transkript

Sobald Sie Ihre lokalen Hyper-V-Server über Azure Site Recovery mit Microsoft Azure verbunden haben, haben Sie die Möglichkeit, in einem verschlüsselten und geschützten Speicher, in Microsoft Azure Ihre Hyper-V-Server beziehungsweise Ihre einzelnen VMs zu replizieren. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie dazu vorgehen, und wie Sie den geschützten Speicher dazu erstellen. Im ersten Schritt benötigen Sie dazu im Azure Site Recovery Dashboard die Erstellung und Konfiguration einer Site für Hyper-V, welche die Hochverfügbarkeit zur Verfügung stellt. Danach binden Sie Ihren Hyper-V-Host oder Ihre Hyper-V-Hosts an die Site an. Und anschließend erstellen Sie jetzt den Tresor für die Datenspeicherung. Das mache ich jetzt hier. Wichtig für die Speicherung von Daten ist in diesem Bereich also der Datenspeicher von Microsoft Azure Diesen finde ich jetzt hier in der Option Speicher, und hier kann ich jetzt mit Neu einen neuen Speicher erstellen, den ich für die Datenspeicherung verwende, Ich verwende hier die Schnellerfassung, das geht am einfachsten... (Tippen) Und hier als Bezeichnung (Tippen) erbachfailover. Sie können hier natürlich beliebige Namen verwenden. Der Assistent überprüft anschließend, ob der Name zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass Sie als Standort den gleichen Standort verwenden, den Sie auch bereits für den Hyper-V-Site-Speicher verwendet haben, ansonsten funktioniert die Datenspeicherung nicht und Sie erhalten eine Fehlermeldung. In diesem Fall müssen Sie einfach Ihre Hyper-V-Site neu erstellen, beziehungsweise Ihre Einstellungen für den Tresor neu anpassen, damit die Datenspeicher hier für die virtuellen Maschinen am gleichen Standort positioniert sind wie Ihr Tresor für Azure Site Recovery. Über Speicherkonto erstellen wird jetzt das Konto schließlich hier erstellt. Ich sehe hier den Status, und ich sehe im unteren Bereich auch den aktuellen Status. Erst wenn hier der Speicher als Online zur Verfügung gestellt wird, habe ich die Möglichkeit, die Daten zu replizieren. Der Speicher steht jetzt hier zur Verfügung, wird auch als Online angezeigt, und ich kann jetzt wieder im Webportal zu den Recovery Services wechseln, hier zu meinem Tresor, Sie sehen, hier hat dieser den gleichen Speicherort Westeuropa, den ich hier im Bereich Speicher ebenfalls verwende für die Datenspeicherung, das heißt, hier wird die Replikation funktionieren. Ich wechsele jetzt in den Tresor, und habe jetzt die Möglichkeit, über den Bereich Server, mir die Hyper-V-Sites noch einmal anzuzeigen und kann mich jetzt um die Einrichtung der Replikation kümmern. Das erste, was wir erstellen müssen, ist eine sogenannte Schutzgruppe. Diese finden Sie hier bei Geschützte Elemente, und hier legen Sie schlussendlich fest, welche Replikationsgruppen Sie einrichten wollen. Hier gibt es bereits eine Schutzgruppe, Contoso-Hyper-V, ich erstelle jetzt hier aber eine neue Schutzgruppe, und gebe dieser den Namen Hof-Erbach-Failover, (Tippen) Hier kann ich jetzt auswählen, welchen Standort ich denn replizieren will, ich habe hier den Standort Hof-Erbach-Failover erstellt für die Replikation. Das Ziel der Replikation ist Microsoft Azure. Ich habe jetzt hier als Abonnement aktuell eine kostenlose Testversion, Sie können natürlich auch die Einrichtung in einer kostenlosen Testversion beginnen, und nach dem Testzeitraum einfach auf eine kommerzielle Version wechseln. Danach legen Sie das Speicherkonto fest, das Sie erstellt haben, ich habe hier das Speicherkonto erbachfailover erstellt, Danach kann ich jetzt festlegen, in welchem Zeitraum sollen die Daten denn repliziert werden. Hier wird standardmäßig alle 15 Minuten repliziert. Sie können hier aber auch die Echtzeitreplikation aktivieren, wenn Sie eine schnelle Internetverbindung haben oder auf 5 Minuten stellen, im Endeffekt spielt das für Infrastrukturserver nur selten eine Rolle. Hier können Sie eben einstellen, in welchem Bereich repliziert werden soll, also wie häufig die Daten zu Microsoft Azure übertragen werden. Alle anderen Einstellungen sind weitgehend selbsterklärend, Ich habe hier noch die Möglichkeit, noch zu überprüfen, welche Wiederherstellungspunkte ich beibehalten möchte und wie lange. Ich kann hier festlegen, wann denn die erste Replikation stattfindet, und ich kann hier eben auch die Anwendungsmomentaufnahmen konfigurieren. Hier lasse ich das einfach alles auf Nie. Damit die Replikation funktioniert, sollten Sie vor allem zu Beginn hier keine Einstellungen ändern. Danach wird jetzt die Schutzgruppe erstellt und steht generell nach der Konfiguration zur Verfügung. Es werden aber auch an dieser Stelle noch keine VMs repliziert, sondern es wird lediglich definiert, was ich denn genau sichern will, also welches lokale Netzwerk mit Microsoft Azure. Wenn auch diese Konfiguration vorgenommen wurde und hier die Schutzgruppe als konfiguriert angezeigt wird, gehen Sie auf Ressourcen und auf Netzwerke, und wählen danach den Quellspeicher und den Zielspeicher für die Replikation aus. Wichtig an dieser Stelle ist, dass Sie den von Ihnen erstellten Hyper-V-Standard auswählen, also von dem die Replikation stattfindet, und als Zielspeicher können Sie jetzt eben festlegen, wohin die Daten repliziert werden sollen, nämlich zu Microsoft Azure. Die Einstellungen werden hier automatisch gespeichert und ich habe jetzt die Möglichkeit, VMs replizieren zu lassen. Ich wechsele jetzt wieder zu den Geschützen Elementen, sehe jetzt hier meine konfigurierte Site, und hier habe ich jetzt die Möglichkeit, die Site zu konfigurieren, und virtuelle Computer hinzuzufügen. Es wird jetzt hier anschließend eine Verbindung aufgebaut, nämlich zu dem Server, den ich an Hyper-V angebunden habe. Sie sehen, dass jetzt hier die einzelnen Konfigurationen ich verbinde mich jetzt noch mal mit dem Server s2 und dem Hyper-V-Manager, und hier erkenne ich jetzt im Endeffekt die einzelnen virtuellen Server, die ich jetzt in Microsoft Azure replizieren kann. Hier sehen Sie auch die Meldung Generation 2 VMs werden aktuell noch nicht unterstützt, das heißt, Sie können auf diesem Weg keine Generation 2 VMs in Microsoft Azure replizieren, Der einfachste Weg dazu ist, dass Sie dann im Endeffekt eine solche Maschine als Generation 1 Maschine erstellen. Ich lasse jetzt hier den Server s01 replizieren. Das Betriebssystem auf dem Server ist Windows, ich bestätige das Ganze, und der virtuelle Computer wird jetzt an Microsoft Azure angebunden, Und nachdem die entsprechenden Daten in Microsoft Azure integriert wurden, und auch in Hyper-V integriert werden, wird der Schutz für den Server aktiviert, und der Server wird jetzt zu Microsoft Azure repliziert. Das Ganze kann natürlich einige Stunden dauern, da bei der ersten Replikation natürlich zunächst alle Daten auf dem virtuellen Server repliziert werden müssen. Ich kann mir die ganze Angelegenheit auch hier auf dem Remote-Desktop meines Servers ansehen, und hier sehen Sie jetzt den Server s01, Hier wird eine erste Replikation gesendet, ich sehe das hier unten auch auf der Registerkarte Replikation, und der Server steht jetzt als Replikat in Microsoft Azure zur Verfügung. Ich habe jetzt hier über das Kontextmenü unter Auswahl von Replikationen die Möglichkeit, hier auch wieder den Status der Replikation anzuzeigen, das heißt, ich sehe jetzt hier, dass die Replikation mit Microsoft Azure aktiviert ist, und der Server jetzt hochverfügbar über Microsoft Azure zur Verfügung steht. Auf der anderen Seite, ich verbinde mich jetzt wieder mit dem Azure-Portal, sehe ich jetzt hier meinen virtuellen Computer, der aktuell gerade noch repliziert wird. Achten Sie darauf, dass es natürlich einige Zeit dauern kann, bis die Daten zum einen in Microsoft Azure übertragen wurden, also in den sicheren Speicher, zum anderen, bis die Daten dann hier in den virtuellen Server integriert wurden, sodass hier der Status als Optimal angezeigt wird. Sie sehen, hier wird gerade die erste Replikation ausgeführt. Ich kann mir jetzt hier den Server auch anzeigen, sehe hier das Betriebssystem, die Konfiguration, Ich habe hier über Konfigurieren noch die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen zu ändern, zum Beispiel die Einstellung bezüglich des Netzwerkes oder des Kernels, und sobald der Server jetzt erfolgreich angebunden ist, nämlich hier als Geschützt angezeigt wird, wird der Server jetzt durch Microsoft Azure sozusagen vor Ausfall geschützt. Im unteren Bereich habe ich jetzt die Möglichkeit, einen Failover durchzuführen, also wenn der virtuelle Server in meinem Netzwerk nicht mehr funktioniert, kann ich ihn auf Microsoft Azure umschalten, oder ich kann hier einen Test durchführen. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen: Wenn Sie Ihren Hyper-V-Host an Microsoft Azure angebunden haben, haben Sie die Möglichkeit, einzelne VMs von Ihrem lokalen Netzwerk in Microsoft Azure zu replizieren, um für eine gewisse Ausfallsicherheit zu sorgen.

Windows Server 2012 R2: Hochverfügbarkeit von Infrastrukturservern

Betreiben Sie Ihre Domänencontroller, DNS- und DHCP-Server mit hoher Zuverlässigkeit.

3 Std. 18 min (24 Videos)
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Die meisten Vorgänge in diesem Training funktionieren auch mit Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012, wurden aber für Windows Server 2012 R2 erstellt.

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