Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Virtuelle Maschinen der 1. und 2. Generation

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Dieses Video bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Generationen eines virtuellen Computers. Dabei unterstützt die zweite Generation den sicheren Start, den SCSI-Start sowie den PXE-Start mit Hilfe eines Netzwerkadapters.
04:55

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, welche Unterschiede es zwischen Generation 1 und Generation 2 VMs in Windows Server 2012 R2 gibt. Wenn Sie virtuelle Server in Windows Server 2012 R2 erstellen, über das Kontextmenü z.B., können Sie auswählen - nachdem Sie den Namen des Servers eingegeben haben - zunächst, wo Sie dessen Daten speichern wollen. Ich verwende jetzt einfach mal das Standardverzeichnis von Windows Server 2012 R2 und anschließend wählen Sie aus, ob Sie Generation 1 oder Generation 2 festlegen wollen. Generation 1 Maschinen sind alle bisher bekannten virtuellen Server, also alle Betriebssysteme vor Windows Server 2012 und Windows 8. Generation 2 VM sind Server mit Windows Server 2012, 2012 R2 oder rechnen mit Windows 8 und 8.1. Diese Server verwenden keine emulierte Hardware mehr, sondern nur noch virtualisierte Hardware, d.h. es gibt weder PS2-Mäuse, Tastaturen, noch ältere Netzwerkkarten. Die Server können über PXE, also über das Netzwerk starten, können von virtuellen SCSI-Controllern booten und nutzen als Startsystem kein BIOS mehr sondern UEFI. Außerdem unterstützt Windows Server 2012 R2 hier auch den Secure Boot von UEFI, d.h., auf den Servern kann sich kein Boot-Virus einnisten. Die grundsätzliche Erstellung der virtuellen Server ist identisch. Sie können die Generation nach der Erstellung nicht mehr ändern. Ich erstelle jetzt hier einfach mal einen virtuellen Server. Die Konfiguration - sehen Sie im Assistenten - entspricht dem von normalen virtuellen Servern. Ich muss hier keine Einstellungen ändern. Wenn ich jetzt aber für diesen Server die Einstellungen aufrufe, sehe ich schon recht schnell: Es gibt hier die neue Einstellung Firmware, nicht mehr BIOS. Hier wird Secure Boot aktiviert. Hier wird die Startreihenfolge festgelegt, also in welcher Reihenfolge bootet der Server. Ich kann hier z.B. festlegen, dass er zuerst von der virtuellen Festplatte bootet und dann erst über das Netzwerk. Diese Einstellungen stehen für Generation 1 VMs nicht zur Verfügung. Außerdem sehen Sie, wird hier kein virtueller IDE-Controller erstellt. Bei Generation 1 VMs wird hier ein virtueller IDE-Controller für das Booten erstellt. Hier verwendet der Server gleich einen SCSI-Controller. Vorteil ist, ich kann mehrere Festplatten hinzufügen. Ich kann die Festplatten im laufenden Betrieb hinzufügen und entfernen und ich kann die Festplatten im laufenden Betrieb vergrößern und verkleinern. Wenn ich hier neue Hardware hinzufüge, sehen Sie ebenfalls, es gibt hier keine IDE-Controller mehr, es gibt nur SCSI-Controller. Ich kann hier keine alte Netzwerkkarte hinzufügen. Ich kann hier nur neue Hardware hinzufügen, keinerlei alte Hardware. Diese Art der VMs eignet sich daher vor allem für moderne Betriebssysteme wie Windows Server 2012 oder 2012 R2. Auch hier gilt wieder, wenn ich wie in diesem Beispiel verschiedene Optionen hinzufüge, die ich nicht korrekt konfiguriert habe, wird der Server nicht falsch erstellt und bringt beim Starten entsprechende Fehlermeldungen, sondern Sie erhalten schon bereits bei den Einstellungen Hinweise und der Assistent springt an die Stelle, an der Sie die Einstellungen vornehmen können. Ich entferne hier einfach den Adapter wieder und schließe die Erstellung des virtuellen Servers ab. Sie können die Generation nachträglich nicht mehr ändern. Sie müssen, wenn Sie die Generation ändern wollen, den virtuellen Server neu erstellen. Das müssen Sie bei der Konfiguration beachten. Die Generation selbst sehen Sie im Bereich "Zusammenfassung". Sie sehen, hier hat der Server als Generation 2. Wenn Sie jetzt hier diesen Server verwenden, diesen Server verwendet die Generation 1. Wenn Sie sich hier die Einstellungen des virtuellen Servers ansehen, sehen Sie, gibt es hier die älteren Netzwerkkarten. Es gibt hier das BIOS-System und es gibt hier die Einstellungen mit den IDE-Controllern, während der Generation 2 VM Server mit den SCSI-Festplatten arbeitet. Die SCSI-Festplatten und SCSI-Controllern unterscheiden sich von der Leistung generell nicht, d.h. ein virtueller IDE-Controller ist so schnell wie ein virtueller SCSI-Controller, aber der virtuelle SCSI-Controller ist wesentlich flexibler. Ich kann zusätzlich mal mehr Festplatten hinzufügen wie beim IDE-Controller, ich kann die Festplatten im laufenden Betrieb hinzufügen und entfernen, und ich kann bei laufenden Betrieb die bereits existierenden virtuellen Festplatten vergrößern und verkleinern. Die letztere Funktion ist neu in Windows Server 2012 R2, das ging in Windows Server 2012 noch nicht. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie virtuelle Server erstellen und dabei unterscheiden zwischen Generation 1 und Generation 2 VMs und welche Einstellungen Ihnen bei der Installation zur Verfügung stehen.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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