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Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Virtuelle Kopie anlegen

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Die Erstellung einer virtuellen Kopie legt in Lightroom eine Kopie eines bestehenden Bilds an und ermöglicht es, dieses entsprechend zu bearbeiten.
05:14

Transkript

Als absolutes Lieblingsfeatures, was mir Lightroom bietet, ist das Arbeiten mit virtuellen Kopien. Wie funktioniert das jetzt und was ist da jetzt der Vorteil? Wenn ich jetzt dieses Bild hier habe, dann sieht man ja, das liegt hier auf der Festplatte, also in diesem Ordner, und ist das Bild MD3039. Wenn ich das jetzt bearbeiten möchte, dann kann ich das hier einfach tun. Ich nehm hier da einmal das Bearbeiten in den Grundeinstellungen. Und ich sage: okay, ich möchte hier die Tiefe ein wenig aufhellen, vielleicht die Klarheit leicht anziehen, die Dynamik auch anpassen, die Lichter vielleicht ein wenig nach unten geben, und dann die Tiefen noch etwas mehr aufhellen. Und sag einfach: ja, das gefällt mir so ganz gut. Und was ist, wenn jetzt ich oder der Kunde aber sagt, er möchte davon eine Schwarzweiß-Variante haben? Dann könnte man vielleicht sagen: okay, ich arbeite mit Schnappschüssen. Aber in Wahrheit bringt das nicht so viel. Es gibt nämlich ein Konzept, das viel viel schöner ist, und zwar die virtuelle Kopie. Eine virtuelle Kopie ist jetzt nichts anderes als eine Kopie meines Bildes, aber nur virtuell. Das heißt, also in Lightroom, und nicht auf meiner Festplatte. Schauen Sie sich es einmal an. Ich mache hier auf das Bild einen Rechtsklick, und sage hier jetzt: "Virtuelle Kopie anlegen". Der Shortcut ist Command + T am Mac, oder Steuerung + T auf Windows. Und jetzt habe ich eine virtuelle Kopie erstellt. Das sieht man hier im Dateinamen, das ist jetzt diese gleiche Datei/Kopie 1. Wenn ich da nach links gehe, sieht man, das ist einfach die Datei, so das andere Original. Die virtuelle Kopie an sich hat auch hier noch so ein kleines Eselsohr. Wenn ich das Bild jetzt schwarz-weiß einstellen möchte, einfach als Variante, kann ich das hier einmal so tun. Hier helle ich die Tiefen noch mehr auf. Und wenn ich jetzt zum Beispiel in die Bibliothek wechsle und auf G drücke, dann sieht man, dass ich hier das eine Bild habe, eins von zwei, und hier - das zweite Bild, zwei von zwei. Und mit diesem kleinen Eselsohr seh ich, dass das eine virtuelle Kopie ist. Wenn ich mir jetzt noch eine virtuelle Kopie anlege (Steuerung + T), dann habe ich jetzt eine dritte Datei. Diese dritte Datei möchte ich jetzt im Entwickeln-Modul zuschneiden. Also gehe ich ins Entwickeln-Modul, gehe hier jetzt aufs "Zuschneiden", und sage da jetzt: ich möchte ein Quadrat haben, also 1 zu 1, ziehe das einfach einmal das so rüber, und drehe das ein wenig gerade, sagen wir mal so. Klicke auf "Fertig", gehe wiederum zurück in die Bibliothek, Dann sieht man jetzt, dass ich eine dritte Variante dieses Bildes habe. Ich markiere da mal diese drei, wechsle hier in die Übersicht, Shortcut N, Tabulator. Und man sieht eindeutig: eins, zwei, drei Bilder. Drücke dann wiederum auf G, wiederum auf Tabulator, und jetzt möchte ich das auf der Festplatte hier zeigen. Wir sehen ja drei Bilder. Wenn ich jetzt einen Rechtsklick auf egal welches von diesen drei Bildern mache, und sage "Im Finder anzeigen", dann springt Lightroom jetzt in diesen Ordner und zeigt mir genau diese Datei an: eben diese MD3039.ARW Wenn ich das nach unten scrolle, dann sieht man, es gibt aber keine andere Datei auf der Festplatte. Das heißt, im Umkehrschluss Lightroom greift bei jeder dieser virtuellen Kopien auf nur diese eine Rohdatei zu. Und alle Einstellungen und Änderungen, was ich hier in diesen Kopien vorgenommen habe, das ist wirklich rein nur in Lightroom. Was wiederum heißt, wenn ich hier eine Rohdatei, zum Beispiel, mit 30 MB habe, dass ich auf der Festplatte jetzt nicht 30 mal 3 verbraucht habe, also 90 MB, sondern nach wie vor einfach nur 30 MB, weil alle drei virtuellen Kopien einfach nur auf die eine Original-Rohdatei zugreifen. Also, das ist wirklich sehr genial, weil ich sofort verschiedene Varianten ohne eine dazu addierende Dateigröße erhalte. Wie schaut das jetzt aus, oder was kann ich noch machen? Und zwar in den Metadaten in der Standard-Einstellung sieht man, dass ich hier das Feld "Kopienname" habe. Das ich natürlich beim Originalbild (also das jetzt ohne Eselsohr), ist das jetzt leer. Wenn ich nach rechts gehe, bei der "Kopie 1", steht hier jetzt "Kopie 1", und weiter nach rechts schon hier "Kopie 2". Wenn ich jetzt "Kopie 2" nicht als Name haben will, sondern zum Beispiel "Quadrat", Enter, dann heißt die Kopie jetzt einfach "Quadrat". Und das ist jetzt meine "Kopie 1". Man kann die jederzeit umbenennen, wenn man das so haben möchte. Für mich persönlich ist die virtuelle Kopie wirklich eine sehr sehr praktische Art zu arbeiten. Denn ich kann jetzt zum Beispiel sagen: ich möchte in meinem "Portfolio" diese virtuelle Kopie haben, und dann vielleicht für diesen Kunden: (da erstelle ich mir jetzt unter "Projekte" schnell einen neuen Sammlungs-Satz - "002 Julia Daniel", Enter) und hier in "Julia Daniel" erstelle ich mir eine neue Sammlung, innerhalb von "Julia Daniel", klicke auf "Erstellen" bzw. benenne die Sammlung auch noch um in "Auswahl", Enter. Und jetzt kann ich zum Beispiel sagen: bei "Portfolio" möchte ich jetzt ein "Quadrat" drinnen haben, und bei der "Auswahl" für den Kunden möchte ich jetzt das hier haben. Und dann erstelle ich mir vielleicht eine zweite Sammlung für SW, also Schwarzweiß. Drücke da wieder mal auf Enter. Und in diese "SW"-Sammlung ziehe ich jetzt diese Datei rein. Also, so bin ich wirklich unglaublich flexibel. Ich kann verschiedenste Varianten erstellen, und diese Varianten dann logisch, beispielsweise in Sammlungen geben, und aus diesen Sammlungen dann wiederum weitergeben.

Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

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8 Std. 13 min (85 Videos)
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