Windows Server 2012 Grundkurs

Virtuelle Festplatten erstellen

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Erstellen Sie virtuelle Festplatten oder weisen Sie physische Festplatten zu bestimmten Servern hinzu. Dies lernen Sie in diesem Video.
06:26

Transkript

Eine wichtige Grundlage von virtuellen Servern, nicht nur in Hyper-V sind natürlich auch die zu Grunde liegenden virtuellen Festplatten. Virtuelle Festplatten sind in Windows Server 2008 R2 noch VHD-Dateien, diese Dateien kann auch Windows Server 2012 erstellen. Windows Server 2012 kann aber auch die neuen VHDX-Dateien erstellen. Diese haben vor allem 2 Vorteile. Zum einen können sie eine Größe von 64 Terabyte erreichen, VHD-Dateien können hier nur 2 Terabyte erreichen und die VHDX-Dateien sind wesentlich unempfindlicher gegen Zerstörung, wenn der Server neu gestartet oder ausgestaltet wird. Hier gehen die Daten von VHD-Dateien relativ oft kaputt, das kann bei VHDX-Dateien nicht mehr passieren. Sie können virtuelle Festplatten, Servern entweder im eingeschalteten oder im ausgeschalteten Betrieb hinzufügen. Festplatten fügen Sie hinzu über das Kontextmenü und Einstellungen. Im laufenden Betrieb, also wenn der Server gestartet ist, können Sie nur virtuelle SCSI-Festplatten hinzufügen. Die Option zum hinzufügen von IDE-Festplatten ist hier ausgegraut. Wenn der Server ausgeschaltet ist, können Sie aber auch IDE-Festplatten hinzufügen. Generell spielt es bei der Geschwindigkeit von virtuellen Servern keinerlei Rolle, ob Sie virtuelle IDE oder SCSI-Festplatten verwenden, für die Geschwindigkeit relevant ist nur wo diese Festplatten gespeichert sind. Ich zeige Ihnen das Hinzufügen einer virtuellen Festplatte jetzt am Beispiel einer virtuellen SCSI-Festplatte, der Assistent ist bei IDE-Festplatten identisch. Ich klicke daher in den Einstellungen auf SCSI-Controller, wähle Festplatten aus und klicke Hinzufügen. Anschließend ist die Festplatte hier hinzugefügt, ich sehe hier den virtuellen SCSI-Controller und ich sehe hier den Speicherort. Ich kann jetzt hier entweder eine virtuelle Festplatte erstellen, ich kann in Hyper-V aber auch physische Festplatten zuordnen. Damit ich physische Festplatten zuordnen kann darf die Festplatte auf dem Hyper-V-Host zwar angeschlossen, aber nicht initialisiert oder formatiert sein, nur dann ist diese Festplatte verfügbar. Ich wechsle dazu auf das Remontedesktopfenster auf meinen anderen Hyper-V-Hosts, ich rufe auf dem Hyper-V-Host jetzt die Datenträgerverwaltung auf. Das geht am schnellsten durch die Eingabe von diskmgmt auf der Startseite. Sie sehen hier gibt es einen Datenträger 5. Dabei handelt es sich um externe USB-Festplatte die ich angeschlossen habe. diese ist Offline, also ist auf dem Hyper-V-Host in keiner Weise verfügbar, weder als Volume noch mit Laufwerksbuchstaben, noch als Dateisystem und ist nur dann in Hyper-V als physische Festplatte verfügbar. Das ist zum Beispiel auch eine Möglichkeit, wenn Sie externe USB-Festplatten haben, diese mit einem Hyper-V-Host zu verbinden, Sie müssen dann die USB-Festplatte nur mit dem Hyper-V-Host verbinden und können dann im Hyper-V-Manager, ich rufe jetzt mal die Einstellungen eines virtuellen Servers auf, über SCSI-Controller, Festplatte hinzufügen, hier die physische Festplatte hinzufügen, die am Server angebunden ist. Alle Daten die der virtuelle Server dann auf dieser Festplatte speichert, sind in der physischen Festplatte abgelegt. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Sie virtuelle Server haben, die einen sehr schnellen Datendurchsatz benötigen. Der Datendurchsatz in VHDX-Dateien ist natürlich wesentlich geringer als direkter Schreibzugriff auf physische Festplatten, dass ist zum Beispiel sinnvoll bei virtuellen Exchange Servern oder vor allem bei virtuellen Datenbankservern. Hier können Sie zum Beispie l in Hyper-V-Hosts bestimmte Festplatten verbinden und als physische Festplatten zur Verfügung stellen und dann auf dem virtuellen Servern als physische Festplatte verbinden. Sie können über diesen Weg natürlich aber auch virtuelle Festplatten erstellen. Dazu wählen Sie einfach Neu und starten damit den Assistenten zum Erstellen von neuen virtuellen Festplatten. Zunächst wählen Sie aus, ob Sie das Alte oder das Neue Format verwenden wollen, ich verwende hier das neue Format, dann wählen Sie aus, ob der Datenträger von vorne herein eine feste Größe erhalten soll, das heißt, wenn Sie eine 20GB große virtuelle Festplatte erstellen und Feste Größe einstellen wird die Datei nachher auch 20GB groß. Der Vorteil dabei ist, dass die Geschwindigkeit etwas höher ist, als bei Dynamisch erweiterbar. Hier steigt die Festplatte bis zum angegebenen maximalen Punkt an, hat am Anfang aber nur eine geringe Größe. Sobald Sie aber Daten auf dieser virtuellen Festplatte speichern, muss Hyper-V diese immer vergrößern, sodass natürlich die Leistung darunter leidet. Differenzierte Festplatten sind eine Funktion, die dabei helfen Daten eines Servers auszulagern, die auf einer anderen Festplatte aufzubauen. Zum Beispiel, wenn Sie eine Festplatte haben, eine virtuelle Festplatte mit einem bereits installierten Server mit Windows Server 2012 und erstellen eine differenzierte Festplatte. Können Sie während der Erstellung des Assistenten auswählen wie die virtuelle Festplatte benannt werden soll, die als übergeordnetes Element gilt, ich kann hier alle virtuellen Server, alle virtuellen Festplatten auswählen, dann verwendet diese differenzierte Festplatte die ich hier erstelle, alle Daten, die bereits auf der vorhandenen VHDX-Datei vorhanden sind, zum Beispiel das Betriebssystem und schreibt aber alle neuen Dateien in die differenzierte Festplatte. Das heißt, Sie können mit einer Quellfestplatte, mit einem Betriebssystem fünf verschiedene Server betreiben, die jeweils differenzierte Festplatten verwenden, diese greifen auf die Quellfestplatte zu. Neue Daten, die für die verschiedenen Server gespeichert werden, werden in der differenzierten Festplatte gespeichert. Der Nachteil dabei ist, dass natürlich etwas die Geschwindigkeit leidet. Das heißt, Sie sollten auf diesen Weg nicht unbedingt Hochleistungsserver betreiben, sondern Testumgebungen oder Server, die keine sehr hohe Geschwindigkeit bei Datenträgern benötigen. Das heißt, bei diesem Vorgang ist die zugrundeliegende Festplatte immer komplett vor Änderungen geschützt, diese ist immer identisch. In den meisten Fällen werden Sie dynamische erweiterbare Festplatten festlegen. Sie können anschließend dann einen Namen für die Festplatte eingeben, ich verwende hier jetzt einfach mal Daten und lasse diese direkt im Ordner des Servers speichern. Sie können hier natürlich auch beliebig andere Ordner verwenden, lege die Größe fest, ich verwende hier jetzt einfach mal 127 GB, dass soll jetzt mal reichen, ich kann Inhalt auf diese virtuelle Festplatte kopieren, dass möchte ich an dieser Stelle auch nicht, ich möchte einfach eine neue leere virtuelle Festplatte erstellen. Ich klicke auf Fertig stellen, der Assistent baut diese Festplatte jetzt zusammen und stellt sie im Server zur Verfügung. Sobald ich jetzt auf Anwendung klicke, wird diese Festplatte mit dem Server verbunden, Sie sehen sie hier und ist in der Datenträgerverwaltung des Servers verfügbar. Sie haben in diesem Video jetzt gesehen wie Sie neue virtuelle Festplatten Servern hinzufügen und diese für den Betrieb verwenden.

Windows Server 2012 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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