Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Virtuelle Festplatten bearbeiten

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Virtuelle Festplatten lassen sich im Hyper-V-Manager erstellen. Bestehende können jederzeit überprüft sowie bearbeitet werden.
04:48

Transkript

Virtuelle Festplatten können Sie in Windows Server 2012 R2 nicht nur erstellen und virtuellen Servern zuweisen, Sie können diese auch nachträglich bearbeiten. Ich zeige Ihnen nachfolgend, welche Möglichkeiten Sie dabei haben und wie Sie virtuelle Festplatten optimal in Windows Server 2012 R2 betreiben. Wenn Sie eine virtuelle Festplatte erstellen, können Sie das auch über das Kontextmenü des virtuellen Servers in Hyper-V machen. D. h., Sie haben auch die Möglichkeit, virtuelle Festplatten ohne einen zugrunde legenden virtuellen Server zu erstellen. Dazu wählen Sie einfach "Festplatte" aus. Anschließend können Sie im Fenster auswählen, welches Format Sie verwenden wollen, also VHDX- oder VHD-Dateien. VHDX-Dateien dürfen eine Größe von bis zu 64 Terrabyte erreichen und sind vor allem wesentlich robuster und gehen nicht so leicht kaputt wie VHD-Dateien. Danach wählen Sie aus, welchen Datenträgertyp Sie verwenden wollen. Feste Größe ist, wie der Name schon sagt, eine fest definierte Festplatte mit einer bestimmten Größe . Die Festplatte kann nicht größer oder kleiner automatisch gemacht werden, Sie können diese aber in der Festplatte Verwaltung vergrößern oder verkleinern. Dynamische Festplatten sind zunächst sehr klein und wachsen mit der Datenspeicherung auf dem Server mit. D. h., mit diesen Festplatten sind Sie sehr flexibel, da die Festplatten bis zu einer von Ihnen festgelegten Größe mitwachsen können. Differenzierte Festplatten sind Festplatten, die auf anderen virtuellen Festplatten aufbauen. D. h., Sie verwenden alle Daten der zugrunde legenden Festplatte lesend, und alle Schreibvorgänge, die auf dem neuen Server, der Sie diese Festplatte zuweisen, durchgeführt werden, werden zukünftig auf der differenzierten Festplatte durchgeführt. D. h., einfach ausgedrückt, können Sie eine Quell virtuelle Festplatte erstellen und diese Quell virtuelle Festplatte als Basis für mehrere differenzierende Festplatten verwenden. Ich wähle hier jetzt einfach mal Differenzierung als Festplatte aus, gebe der Festplatte mal einfach den Namen DIV. Der Pfad ist hier. Also, die Datei wird jetzt im Verzeichnis CVM gespeichert. Ich gebe jetzt die virtuelle Festplatte an, die als Grundlage für die differenzierende Festplatte genommen wird. Hier habe ich mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Ich wähle jetzt hier einfach mal diese Festplatte hier aus, klicke auf "Fertigstellen". Anschließend steht die virtuelle Festplatte zur Verfügung. Sie wird hier im Hyper-V-Manager nicht angezeigt; virtuelle Festplatten sind nur auf dem Datenträger und dem Explorer sichtbar. Im Hyper-V-Manager können Sie diese zwar verwalten, hier gibt es die beiden Bereiche "Datenträger bearbeiten" und "Datenträger überprüfen" Aber Sie sehen die virtuellen Festplatten im Explorer; hier im Verzeichnis VM die von mir erstellte differenzierende Festplatte. Wenn ich jetzt Datenträger überprüfen möchte, öffne ich den Assistenten, wähle einfach die Festplatte aus, die ich testen möchte, z.B. einfach mal diese Festplatte, anschließend wird eine Verbindung hergestellt und es wird mir jetzt einfach Informationen zu dieser Festplatte angezeigt. D. h., es handelt sich um eine VHDX-Datei, die Festplatte ist dynamisch erweiterbar und virtuell; hier ist der Speicherpfad, hier ist der Name. Aktuell hat sie eine Größe von 4 MB und sie darf bis zu 127 GB groß werden. Weitere Möglichkeiten, die ich habe, ist, die Datenträger zu bearbeiten. Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die Festplatten zu warten. Zunächst wähle ich die Festplatte aus, die ich warten will. Ich verwende jetzt einfach einmal die differenzierende Festplatte. Jetzt habe ich die Möglichkeit, die Festplatte zu komprimieren, also leere Bereiche der Festplatte zu löschen und zusammenzufassen, dadurch kann ich auf dem Server Speicherplatz sparen. Ich kann die Festplatten konvertieren, d. h., ich kann Festplatten von einer festen Größe zu einer dynamischen Größe und umgekehrt umwandeln. Ich kann die Festplatte vergrößern, also erweitern. In Windows Server 2012 R2 geht das auch mit Festplatten im laufenden Betrieb, wenn Sie virtuelle SCSI-Controller verwenden, und ich kann differenzierende Festplatten mit ihren übergeordneten Datenträgern zusammenführen. Wenn ich die Auswahl getroffen habe, also wenn ich festgelegt habe, was ich denn gerne machen möchte, habe ich im Assistenten jetzt verschiedene Möglichkeiten, mit denen ich die Konfiguration fortführen kann. D. h., Sie haben in Windows Server 2012 R2 die Möglichkeit, sehr flexibel mit virtuellen Festplatten umzugehen. Die Verwaltung der Festplatten ist ein generell einfacher Akt in Hyper-V von Windows Server 2012 R2. Wie Sie virtuelle Festplatten in den Assistenten von Windows Server 2012 R2 bearbeiten, habe ich Ihnen in diesem Video gezeigt.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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