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Azure: Basiswissen für Administratoren

Virtuelle Computer (VM) verwalten

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Eine virtuelle Maschine konsumiert stets unterschiedliche Ressourcen wie Storage, ein virtuelles Netzwerk oder eine IP-Adresse. Natürlich wird auch die Datensicherung einer virtuellen Maschine behandelt.
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Transkript

Nach circa drei Minuten ist diese VM-Instanz nun bereitgestellt worden. Die Bereitstellungsdauer hängt natürlich auch von der Instanzgröße ab und natürlich auch von dem verwendeten Datacenter. Und hier haben wir nun einen Überblick, über die bereits gesetzten Parameter und eine rudimentäre Möglichkeit, die CPU-Nutzung und die Netzwerk-Nutzung et cetera zu beaufsichtigen. Die Funktionsweise dieser virtuellen Maschine ist im Grunde genommen selbsterklärend. Ich möchte jetzt daher eher mit Ihnen die Fallstricke durchgehen, sprich die kleinen Anfängerfehler, die man relativ leicht machen kann, und die ich Ihnen jetzt gerne ersparen möchte. Die Verfügbarkeitsgruppe, die ich bereits erwähnt habe, ist verpflichtend für produktive virtuelle Computer, um den SLA von Microsoft bekommen oder nutzen zu können, und wie hier bereits erwähnt wird, lässt sich das im Nachhinein, im Hinblick auf die Zugehörigkeit einer VM, zu einer Hochverfügbarkeitsgruppe nicht mehr verändern. Dem entsprechend ist das wichtig, das beim Anlegen der VM bereits zu tun. Natürlich kann ich zu meiner VM mehrere Datenträger anhängen, und interessanterweise werden diese Datenträger nur nach ihr tatsächlich in Anspruch genommenen Größe berechnet. Das heißt, hier gilt nicht das Quota, das hinterlege, sondern tatsächlich der Speicherplatz, den ich wirklich in Anspruch genommen habe, über eine Dateienauslastung. Dazu kann ich nachträglich Einfluss nehmen auf die Instanzgröße, sprich ich kann ein Scale-up beziehungsweise Scale-down erreichen. Wenn ich merke, dass die Horsepower nicht ausreicht, kann ich ein Scale-up auf eine der Leistungsstärkeren aber natürlich auch teureren Instanzgrößen machen, oder wenn mir der Azure-Adviser rät, ich werfe Horsepower aus den Fenster im Sinne einer Leistungsoptimierungsmaßnahme, dann gibt es auch hier die Möglichkeit, hier eine Optimierung vorzunehmen. Das heißt, das sind die typischen Kennzahlen, auf die ich nachträglich Einfluss nehmen kann. Das nächste wichtige Thema, bei einer produktiven VM, ist natürlich die Datensicherung, um die Sie sich als Administrator über den Azure Backup-Service kümmern müssen. Das heißt, Sie müssen davon ausgehen, dass hier ein entsprechender Backup-Job eingetragen werden muss, damit Sie im Rahmen des SLAs Compliance sind. Denn wenn Sie eine VM einfach kaputt machen beziehungsweise aus Versehen löschen, wird Ihnen Microsoft diese nicht wieder herstellen können. So, diese VM ist im Status Wird ausgeführt beziehungsweise Running. Das heißt, hier läuft das Taxameter auf minutengenauer Abrechnung, und wenn jemand vergessen sollte, nach Feierabend die Test-VM abzuschalten, ist das natürlich schlecht für Ihre Conjunction, weil natürlich weiterhin Kosten entstehen. Unabhängig davon, ob sich jemand darauf verbindet oder nicht. Dem entsprechend ist es empfehlenswert, bei Test-VMs ein automatisches Shutdown dieser VM einzustellen. Das ist natürlich bei produktiven VMs definitiv nicht empfehlenswert, wenn bestimmte virtuelle Server, die produktiv genutzt werden, einfach auf eine bestimmte Uhrzeit abgeschaltet werden. Zusätzlich gibt es hier eine Diagramm-Möglichkeit, um zu schauen, welche Dienstinstanzen mit bestimmten anderen Dienstinstanzen zusammenarbeiten beziehungsweise welche hierarchischen Abhängigkeiten bestehen. Hier sehen wir also unsere virtuelle Maschine vm1, die bestimmte Disks konsumiert. Eine virtuelle Netzwerkkarte und das ist in dem Fall die minimale Abhängigkeit, auf die wir hier im Betrieb zurückgreifen. Und diesen Betrieb der VM gucken wir uns jetzt als nächstes an, indem wir uns via RDP mit der VM verbinden. Dazu klicken wir auf Verbinden und es startet ein Download einer RDP-Verbindung. Das läuft so natürlich bei Testbasierten Windows-Servern. Bei Linux-Servern würde man das, zum Beispiel, mit Putty machen, und jetzt verwende ich meinen lokalen Administrator da natürlich diese VM noch nicht an eine Domäne gebunden ist. Ich akzeptiere das Zertifikat und bin über eine Public-facing IP Address mit dem virtuellen Server verbunden. Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn diese IP-Adresse oder der Adressbereich nicht geblacklistet ist und natürlich auch der Standard RDP-Port freigegeben ist, von dort aus, wo ich mich versuche zu verbinden. Solange nichts weiter eingestellt ist, wird sich natürlich diese Public IP Address bei jedem Neustart verändern. Dass heißt, darauf können wir noch nicht statisch referenzieren. Gucken wir uns die VM noch etwas genauer an. Wir haben hier unsere C-Partitionen. Weiter nichts auffälliges. Das ist unsere Disk, und wir haben hier einen sogenannten Temporary Storage, wo eine einzige Datei drin liegt, nämlich DATALOSS_WARNING_README, und hier wird explizit und in mehreren Sprachen darauf hingewiesen, diese Disk nicht zu verwenden. Ich kann sie theoretisch verwenden aber wenn ich das tue, ist bei einem Neustart, alles was ich dort reingespeichert habe, unwiederbringlich verloren. Dem entsprechend ist es wichtig, hier weitere Disks anzuhängen. Was haben wir hier noch? Wir haben natürlich auch eine Netzwerkkonfiguration, und auf die können wir natürlich via IP V4-Konfiguration zugreifen, um beispielsweise einen DNS-Server oder eine statische IP zu setzen. Machen Sie das bitte auf keinen Fall. Wenn Sie das machen, dann muss die Verbindung zwangsläufig unterbrochen werden. Sie müssen sie VM neu starten und kommen dann erst wieder auf die virtuelle Maschine. Das ist definitiv keine gute Praxis. Wenn Sie die Netzwerkkonfiguration einer Azure VM definieren oder verändern möchten, machen Sie das bitte immer auf der Ebene des virtuellen Netzwerks. Das heißt, rufen Sie das virtuelle Netzwerk auf und legen Sie hier die DNS-Server-Konfiguration hinein, die dann entsprechend von der zugehörigen VM konsumiert und bezogen wird. Das ist die Art und Weise, wie man eine Netzwerkkonfiguration in Azure durchführt. Jetzt bin ich also mit meinem Testszenario soweit durch und denke mir, ich möchte jetzt das Taxameter anhalten, indem ich jetzt Windows herunterfahre, in der Hoffnung, dass ich dann nichts mehr für die VM bezahlen möchte. Und das ist ein weiteres Problem, in das Kunden häufig hinein laufen, die gerade anfangen sich mit Azure auseinanderzusetzen. Diese VM wird zwar gestoppt. Das werden wir gleich im Status sehen können, wenn wir noch ein paar Sekunden warten, und die Übersicht aktualisieren. Hier sehen wir das. VM stopping. Aber selbst wenn diese gestoppt ist, allokiert sie immer noch Ressourcen. Das heißt, das Taxameter für diese VM läuft munter weiter. Jetzt ist die VM beendet und mittlerweile wird hier netterweise eingeblendet: Die Computergebühren werden weiterhin in Rechnung gestellt. Das bedeutet, ich muss jetzt über den Hypervisor erst die VM wirklich beenden, sodass hier anschließend der Status Beendet (deallokiert) steht. Und erst dann werden die Gebühren tatsächlich angehalten. Zum Ende dieses Videos, zeige ich Ihnen gerne noch eins, zwei erwähnenswerte Quellen. Einmal die Naming guidelines für Windows VMs, wo Sie noch einmal einige Eindrücke entnehmen können, im Hinblick auf die Namens-Syntax, wo Sie die Umgebung, die Location oder eben auch die Rolle und die Instanz nur mit einfließen lassen können, um bei mehreren VMs, noch eine sinnvolle Trennung vornehmen zu können, um zu sehen, was ist produktiv beziehungsweise was hängt an welcher Region. Das sehen Sie natürlich auch an den Spaltenwerten, aber im Namen sollte sich das schon wieder spiegeln. Zusätzlich gibt es hier noch einen Artikel zum Thema Hyper-V auf einem virtuellen Computer in Azure. Das ist früher nicht supported gewesen, denn ursprünglich war ja die Idee, dass unsere virtuellen Computer im Azure-Portal den Hyper-V-Host in der Sky darstellen, und es nicht gewünscht war, hier eine Windows Server VM innerhalb von Azure, als Hyper-V-Server zu verwenden. Das war nicht supported und da hat sich der Windows-Server auch Stock geweigert, diese Rolle auszurollen, zumindest über den Windows-Server-Manager. Das konnte man nur über die PowerShell erzwingen. Mittlerweile gibt es bestimmte VM-Instanzgrößen, die das unterstützen. Und hier sieht man entsprechend ausdokumentiert, wie man eine VM aufbauen muss, um sie in Azure als Hyper-V-Server verschachtelt betreiben zu können. Wir sprechen hier auch von sogenannten Nested Virtual Machines. Als letztes Anwendungsbeispiel haben wir hier noch den sogenannten SQL-Server. Sprich hier gibt es natürlich auch die Möglichkeit, einen SQL-Server hochzuziehen, und das Schöne an diesen SQL-Server ist, dass im Preis inbegriffen nicht nur die Windows-Server-Lizenz ist, sondern auch die SQL-Server-Lizenz, sofern ich nicht ohnehin schon eine SQL-Server-Lizenz mitbringe, die ich hier ebenfalls einspeisen kann. Im Grunde genommen geht es hier im Wesentlichen um Features, die ich benötige oder auch nicht benötige, die Einfluss darauf haben, ob ich so eine Datenbank auf der Infrastructure as a Service-Ebene also als VM ausrolle, oder ob ich das nicht auf der Plattform as a Service-Ebene mache, über eine sogenannte Azure SQL Database. Das hängt natürlich im Wesentlichen von den Anforderungen ab, die ich an die Datenbank habe und an die Features, die ich benutzen möchte. Je nach dem ob sie unterstützt oder nicht unterstützt werden. Im Hinblick auf Perfomance beziehungsweise Replikationen, das Verwenden von Stored Procedures, das Erfassen von veränderten Daten, das sind die Eigenschaften, die sich hier teilweise überschneiden beziehungsweise unterscheiden. Da obliegt es natürlich Ihnen, dies zu recherchieren und sich dann für die entsprechende Service-Ebene entweder für Plattform as a Service oder für Infrastructor as a Service zu entscheiden. In diesem Video haben wir also die Grundlagen für das Erstellen und Betreiben einer virtuellen Maschine in Azure kennengelernt.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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