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Azure: Basiswissen für Administratoren

Virtuelle Computer (VM) erstellen

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In Azure können virtuelle Maschinen mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux) betrieben werden. Dies ermöglicht den Betrieb von Docker, Suse, Ubuntu und anderen Open-Source-Angeboten.
06:48

Transkript

In diesem Video beschäftigen wir uns mit virtuellen Computern. Auch das ist ein sehr weites Feld, und ich werde mal versuchen, dieses Thema auf die wesentlichen Aspekte herunterzubrechen. Das Erstellen eines virtuellen Computers an sich ist natürlich eine relativ triviale Geschichte. Es gibt die Möglichkeit, dies über das Portal zu machen oder eben auch über die PowerShell beziehungsweise über das Command Line Interface. Jetzt gibt es hier einen Zugriff auf unterschiedliche Images, auf Basis dessen wir Dienstinstanzen erstellen können. Wie zum Beispiel Windows Server EMS oder gängige Linux-Distributionen, wie Red Hat, Ubuntu beziehungsweise SUSE. Natürlich gibt es hier auch die Möglichkeit, mit eigenen benutzerdefinierten Vorlagen zu arbeiten beispielsweise Windows VMs, unter der Voraussetzung, dass das Betriebssystem, was unten drunter liegt, noch von Microsoft unterstützt wird. Das heißt, es ist nicht supported, sich eine eigene Custom-Vorlage zu bauen, auf Basis von Windows Server 2003. Das geht nicht mehr. Aber ansonsten gibt es hier ein sehr weites Feld an noch unterstützten Betriebssystemen, wie dem Windows Server 2008 R2 bis hoch zum Windows Server 2016. Entweder der Nano Server oder die Datacenter-Variante. Gehen wir vom heutigen Standard aus, was in den meisten Unternehmen verwendet wird, einen Windows Server 2012 R2 Datacenter. Den erstellen wir im Resource Manager und dann müssen wir ein paar wesentliche Informationen hinterlegen, nämlich einmal natürlich die Instanz-Name. Die nenne ich jetzt vm1. So einfach machen wir uns das. Dann einen Benutzernamen für den lokalen Administrator. Das wird ein lokaler Account sein. Das bedeutet, die VM wird nach der Bereitstellung noch nicht an einer Domäne gebunden sein, also ein sogenannter Workgroup-Computer, und dieser Account muss ein ausreichend komplexes Kennwort bekommen. Anschließend definieren wir ein Abonnement. Auf das wird dann die Conjunction gebucht, solange die VM Ressourcen allokiert, und wir weisen eine Ressourcen-Gruppe zu. In dem Fall erstelle ich mal eine neue Ressourcen-Gruppe rg6 und weise den Standort Westeuropa zu. Jetzt haben wir hier die Möglichkeit, sofern vorhanden, eine Lizenz einzuspeisen, indem ich versichere, dass ich als Software Assurance-Kunde über eine Lizenz verfüge, und kann auf diese Art und Weise Conjunction einsparen. Darauf verzichte ich jetzt in dem Fall und erstelle meine virtuelle Maschine, indem ich weiter gehe zum nächsten Blade. In dem Fall werde ich gefragt, ob ich eine HDD- oder eine SSD-Festplatte verwenden möchte. Da es sich um ein Testszenario handelt, entscheide ich mich für HDD, und in dem Fall eine DS2_V2-Instanz mit den hier dokumentierten Kennwerten. Als Nächstes werde ich gefragt, ob ich verwaltete Datenträger verwenden möchte. Falls ich das nicht tue, muss ich ein Speicherkonto hinterlegen. Wenn ich das bejahe, dann werden die Datenträger vom Storage-Account abstrahiert. Das heißt, ich muss das nicht manuell zuweisen. Das hat vor allem den Vorteil, dass ich nicht an die 200er-Grenze von Storage-Accounts innerhalb einer Subscription limitiere. Dann werde ich gefragt, welches virtuelle Netzwerk diese VM denn angehören soll. In dem Fall wird hier eine Vorkonfiguration oder Voreinstellung für mich durchgeführt. Wenn Sie ein neues virtuelles Netzwerk erstellen, das werden wir im Laufe des Video-Trainings noch sehen, gibt es hier einen wesentlichen Aspekt, nämlich die Größe des Adressbereiches. Der kann bei einem virtuellen Netzwerk einmal erstellt, nicht mehr nachträglich verändert werden, und hier gibt es einige Adressen, die standardmäßig schon in Anspruch genommen werden. Insgesamt sind das pro virtuelles Netzwerk schon vier Stück. Das heißt, so eine virtuelles Netzwerk kann auch relativ schnell sehr klein werden, deswegen achten Sie auf einen ausreichend großen Adress-Bereich. Hier lassen wir das, in dem Fall zu Demo-Zwecken, alles am Standard. Das Subnetz wird genutzt, um innerhalb eines virtuellen Netzwerks natürlich, Subnetworks abzubilden, für ein Front-end Tier, für ein Back-end Tier und ein database Tier, um hier eine sinnvolle Trennung zu ermöglichen. Um nach dem Rule out von dieser virtuellen Maschine, eine Erreichbarkeit über das Internet zu gewährleistet, brauchen wir eine Public IP address, und es gibt hier eine sogenannte Network Security Group, die angehängt wird, um sozusagen als Softwarebasierte Firewall, eingehenden und ausgehenden Traffic entweder durchzulassen beziehungsweise zu blocken. Auch das lassen wir am Standard. Als Nächstes haben wir noch den optionalen Parameter der Erweiterungen. Hier gibt es die Möglichkeit für 3rd Party-Anwendungen oder einige Microsoft Azure-native Dienste, über einen Agent Daten auszulesen beziehungsweise Daten einzuspielen. Darüber hinaus gibt es hier noch die sogenannte Verfügbarkeitsgruppe. Diese Verfügbarkeitsgruppe ist ein wichtiger Faktor, wenn Sie produktive virtuelle Maschinen aufsetzen. Denn diese Verfügbarkeitsgruppen lassen sich im Nachhinein nicht mehr verändern. Das bedeutet, wenn ich ein VM erstelle, weise ich sie einen Availability Set beziehungsweise einer Verfügbarkeitsgruppe zu, oder ich lasse es sein. Wenn ich es sein lasse, dann kann ich das im Nachhinein nicht mehr ändern und was noch wichtiger ist, diese VM läuft dann nicht mehr im SLA von Microsoft. Da es sich aber wirklich nur um eine Test-VM handelt, nehme ich da in dem Fall in Kauf und verneine dies für ein möglichst einfaches Szenario. Ich kann, wenn ich das möchte, hier eine Diagnose-Überwachung laufen lassen. Wenn ich das tue, brauche ich auch hierfür einen entsprechenden Storage-Account, um diese Daten zusammen. Auch das verneine ich in dem Fall, um ein möglichst einfaches Start-Szenario aufzubauen. Nun wird noch einmal überprüft. Hier wird überschlagen, welche Kosten für diese VM anfallen Noch einmal, es wird minutengenau abgerechnet, solange diese virtuelle Maschine Ressourcen allokiert, und mit einem Klick auf Kaufen wird die VM ausgerollt.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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