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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Virtuelle Computer steuern

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Ein virtueller Computer lässt sich über VMConnect steuern. Dabei kann durch die Verwendung des erweiterten Sitzungsmodus die Zwischenablage des Hosts auf dem virtuellen Computer verwendet werden.
05:39

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie virtuelle Server in Windows Server 2012 R2 steuern und deren Betrieb beeinflussen können. Wenn Sie einen virtuellen Server doppelt anklicken, oder über das "Kontextmenü" die Option "Verbindung" auswählen, startet das Verbindungsfenster, das sogenannte VMConnect, mit dem Sie den Server steuern können. Im oberen Bereich sehen Sie auch eine Symbolleiste, die die verschiedenen Befehle auslöst. Die Befehle, die aktuell zur Verfügung stehen, sind aktiviert. Die Befehle, die ausgegraut sind, lassen sich derzeit nicht verwenden. Neu im Windows Server 2012 R2 ist diese Schaltfläche mit dem "erweiterten Sitzungsmodus". Wenn Sie den erweiterten Sitzungsmodus für einen Hyper-V Server in den Hyper-V Einstellungen zum einen im Bereich "Richtlinie für erweiterten Sitzungsmodus zulassen" und "Erweiterten Sitzungsmodus selbst zulassen" aktiviert haben, können - wenn Sie das wollen - die Verbindungen mit dem erweiterten Sitzungsmodus hergestellt werden. Dazu blendet VMConnect ein neues Fenster ein, das Sie hier sehen. Hier wählen Sie zum einen die Auflösung aus, mit der Sie die Verbindung herstellen wollen, und Sie können über "Optionen" auch Ihre lokalen Ressourcen in VMConnect durchschleifen. Über den Bereich "Mehr" können Sie auf diesem Weg z.B. Ihre lokal verbundenen USB-Laufwerke oder andere Plug and Play-Geräte auf den virtuellen Server durchschleifen. Eine weitere Neuerung in diesem Bereich ist, dass Sie in den erweiterten Sitzungen auch mit der Zwischenablage zwischen Host und virtuellem Server arbeiten können. D. h., wenn Sie Texte oder Dateien in die Zwischenablage auf dem Host konfigurieren, können Sie diese im virtuellen Server verwenden. Ich zeige Ihnen das an dieser Stelle. Ich lasse hier den aktivierten, "erweiterten Sitzungsmodus" und melde mich am Server an. Ich kann jetzt hier auf den Desktop zugreifen. Jetzt minimiere ich das Fenster, erstelle eine neue Datei mit der Bezeichnung "Test" und kann jetzt diese Datei auf dem Host in die Zwischenablage kopieren und auf dem virtuellen Server wieder einfügen. Das erleichtert die Administration für Administratoren ungemein. Ich kann den erweiterten Sitzungsmodus auch wieder deaktivieren, indem ich diese Schaltfläche hier klicke. Dann aktiviert sich wieder die einfache Sitzung, und das Fenster wird kleiner. Interessant für die Verwaltung von virtuellen Servern sind die Symbole, die auch in Windows Server 2012 zur Verfügung stehen. Hier kann ich Strg+Alt+Entf senden, das geht auch über den Menüpunkt "Aktion". Das funktioniert natürlich nur dann, wenn ich aktuell mit einem Server verbunden bin, bei dem ich mich anmelden muss etc. Ich aktiviere hier wieder die einfache Sitzung, ich werde abgemeldet und kann jetzt Strg+Alt+Entf senden. Ich kann den virtuellen Server einschalten. Wenn er eingeschaltet ist, ist die Option natürlich ausgegraut. Ich kann den Server ausschalten. Bei dieser Option wird der Server sofort ausgeschaltet, so als würden Sie ihn vom Stromnetz trennen. Ich kann den Server herunterfahren, dann wird das Betriebssystem heruntergefahren und der Server bleibt gestartet. Mit der gelben Taste kann ich den Zustand des Servers speichern. Bei dieser Option schreibt der Host den Inhalt des aktuellen Arbeitsspeichers in eine Datei auf dem Server und schaltet den Server aus. Wenn Sie den Server dann neu starten, wird der Server zu exakt dem gleichen Zeitpunkt wieder fortgeführt, an dem Sie ihn gespeichert haben. Sie dürfen diese Funktion auch nicht mit der Pause-Funktion verwechseln, also mit dem "Anhalten". In diesem Fall werden in der VM alle CPU-Ressourcen entzogen und sie friert im aktuellen Zustand ein. Der Server bleibt allerdings aktiv gestartet, und der Inhalt des Arbeitsspeichers - und damit der aktuelle Zustand der virtuellen Maschine - bleibt komplett erhalten, und die Maschine läuft nach dem Fortsetzen weiter. D. h., diese Option ist nur dazu gedacht, einem Server die CPU-Last zu entziehen. Sie können hier einen Server neu starten, das ist sozusagen der Reset, wie wenn Sie einen Reset-Knopf auf einem Server betätigen. Sie können einen Prüfpunkt erstellen - Prüfpunkte sind in Windows Server 2012 R2 die Snapshots. Die Funktion hat sich grundsätzlich nicht großartig geändert, hier werden einfach Snapshots erstellt. Und mit dieser Schaltfläche können Sie, wenn Sie einen Snapshot erstellt haben, einen Server mit dem entsprechenden Snapshot wieder zurücksetzen. Die ganzen Befehle sind auch hier oben, in der normalen Menüablage, versteckt. Sie können hier Einstellungen des virtuellen Servers ändern. Sie können über den Menübereich "Aktion" die gleichen Einstellungen ändern, die auch in der Symbolleiste zur Verfügung stehen. Zusätzlich können Sie den Installationsdatenträger für die Integrationsdienste einlegen. Die Integrationsdienste werden für Microsoft Betriebssysteme ohnehin automatisch installiert und konfiguriert. Sie können ein DVD-Laufwerk auswerfen oder eine ISO-Datei neu als Laufwerk verbinden. Sie können ein Bildschirmfoto erstellen oder Text aus der Zwischenablage - das ist für einfache Sitzungen sinnvoll. Wenn Sie z.B. Seriennummern oder Konfigurationsdateien oder Skriptbefehle zwischenkopieren wollen, können Sie den Text über die Zwischenablage hier in den virtuellen Server einlesen. Und hier können Sie noch die "Ansicht" aktivieren, also den Vollbildmodus für VMConnect. Sie können die Symbolleiste ein- und ausblenden und die erweiterte Sitzung verwenden. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie in der Symbolleiste virtuell gestartete Server verwalten und auf ihren Betrieb Einfluss nehmen können.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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